Percy Jackson: The Lightning Thief
Jun. 11th, 2017 06:48 pmVon Rick Riordan
Ich hab die letzten paar Bücher gesagt, ich sollte die ersten fünf eigentlich nochmal lesen, also tu ich das jetzt einfach mal.
Percy ist ein Halbgott, Poseidon ist sein Vater. Weil die Kinder griechischer Halbgötter ständig von Monstern verfolgt werden, landen sie nach einer gewissen Zeit immer im Camp Halfblood oder sterben. Und eigentlich sollte Poseidon auch keine Halbgott-Kinder mehr haben, denn nach dem zweiten Weltkrieg haben er, Zeus und Hades einen Schwur geleistet, keine mehr zu zeugen, damit die Welt nicht nochmal in so einen Krieg gerät. Ja, der Zweite Weltkrieg war ziemlich genau Zeus und Poseidon gegen Hades, und da Götter sowas nicht selbst machen, haben sie's ihre Kinder machen lassen.
So weit, so gut. Jetzt ist Zeus' Blitz weg und Hades Helm, und Percy kriegt die Schuld, auch wenn er bis vor zwei Wochen noch nicht einmal wusste, dass die Olympischen Götter real sind. Aber er hat keine andere Wahl, als beides wiederzubeschaffen, unterstützt von Annabeth, Athena-Tochter, und Grover, einem Satyr.
Man merkt, dass es das erste Buch ist. Die ersten 100 Seiten werden vor allem dafür aufgewendet, zwischen sehr viel Actionszenen die wichtigsten Hintergrundinfos zu geben, das lässt es sehr voll und manchmal auch gehetzt wirken. Die zweite Hälfte wird dann ruhiger und man bekommt Zeit, über das Gelernte nachzudenken oder "Erkenn das Monster" zu spielen. Auch ist der Stil weniger rund und gekonnt als in den späteren Reihen, auch wenn er sich trotzdem gut lesen lässt, Mr Riordan ist hier noch dabei, seine Stimme zu finden.
Und dass mal nicht jeder total übermächtig ist, ist echt erholsam. Percy ist ein toller Schwertkämpfer, aber dafür ein schlechter Bogenschütze, er kann Wasser beeinflussen, unter Wasser atmen, mit Pferden sprechen und Wasser hilft ihm, Wunden zu heilen. Mit dem Wissen, was andere Leute da später können werden, ist es schon fast süß, wenn davon die Rede ist, dass die Kinder von Zeus, Poseidon und Hades einfach zu mächtig sind. Oder gar, dass schwächere Halbgötter wie Kinder von Aphrodite und Demeter für Monster nicht so interessant sind und darum oft ein ganz normales Leben führen können - Piper ist eine Aphrodite-Tochter und Meg eine Demeter-Tochter. Aber ich schätze, das wusste Mr Riordan damals selbst noch nicht.
Hat nach wie vor Charme.
Ich hab die letzten paar Bücher gesagt, ich sollte die ersten fünf eigentlich nochmal lesen, also tu ich das jetzt einfach mal.
Percy ist ein Halbgott, Poseidon ist sein Vater. Weil die Kinder griechischer Halbgötter ständig von Monstern verfolgt werden, landen sie nach einer gewissen Zeit immer im Camp Halfblood oder sterben. Und eigentlich sollte Poseidon auch keine Halbgott-Kinder mehr haben, denn nach dem zweiten Weltkrieg haben er, Zeus und Hades einen Schwur geleistet, keine mehr zu zeugen, damit die Welt nicht nochmal in so einen Krieg gerät. Ja, der Zweite Weltkrieg war ziemlich genau Zeus und Poseidon gegen Hades, und da Götter sowas nicht selbst machen, haben sie's ihre Kinder machen lassen.
So weit, so gut. Jetzt ist Zeus' Blitz weg und Hades Helm, und Percy kriegt die Schuld, auch wenn er bis vor zwei Wochen noch nicht einmal wusste, dass die Olympischen Götter real sind. Aber er hat keine andere Wahl, als beides wiederzubeschaffen, unterstützt von Annabeth, Athena-Tochter, und Grover, einem Satyr.
Man merkt, dass es das erste Buch ist. Die ersten 100 Seiten werden vor allem dafür aufgewendet, zwischen sehr viel Actionszenen die wichtigsten Hintergrundinfos zu geben, das lässt es sehr voll und manchmal auch gehetzt wirken. Die zweite Hälfte wird dann ruhiger und man bekommt Zeit, über das Gelernte nachzudenken oder "Erkenn das Monster" zu spielen. Auch ist der Stil weniger rund und gekonnt als in den späteren Reihen, auch wenn er sich trotzdem gut lesen lässt, Mr Riordan ist hier noch dabei, seine Stimme zu finden.
Und dass mal nicht jeder total übermächtig ist, ist echt erholsam. Percy ist ein toller Schwertkämpfer, aber dafür ein schlechter Bogenschütze, er kann Wasser beeinflussen, unter Wasser atmen, mit Pferden sprechen und Wasser hilft ihm, Wunden zu heilen. Mit dem Wissen, was andere Leute da später können werden, ist es schon fast süß, wenn davon die Rede ist, dass die Kinder von Zeus, Poseidon und Hades einfach zu mächtig sind. Oder gar, dass schwächere Halbgötter wie Kinder von Aphrodite und Demeter für Monster nicht so interessant sind und darum oft ein ganz normales Leben führen können - Piper ist eine Aphrodite-Tochter und Meg eine Demeter-Tochter. Aber ich schätze, das wusste Mr Riordan damals selbst noch nicht.
Hat nach wie vor Charme.