Wir wandern: Felsenpassage
Apr. 9th, 2023 08:41 pmWegenummer: 07
Länge laut offizieller Angabe: je nach Quelle 12 bis 13 km
offiziell veranschlagte Dauer: 3,5 - 5 Stunden
gebrauchte Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: leicht
Die Felsenpassage hat mehrere mögliche Startpunkte. Wenn man von der Staumauer Obermaubach startet, hat man die größte Steigung zuerst und den Vorteil, dass man, wenn einem die Strecke doch zu lang ist, die letzten Kilometer mit der Rurtalbahn fahren kann. Wenn man von Zerkall aus startet, hat man erstmal ein paar Kilometer, die hauptsächlich flach sind, bevor die Steigung kommt, und den Abstieg am Ende. Wenn man von Nideggen startet, geht es direkt runter und dann eben nach zwei Dritteln wieder hoch.
Wir haben uns für Obermaubach als Startpunkt entschieden, aus den oben genannten Gründen.
Einige Wanderwege rund um Nideggen scheinen erst vor kurzem neue Schilder bekommen zu haben, und die Felsenpassage gehört dazu. Sie ist sogar so neu, dass sie auf meiner Wanderkarte noch gar nicht mit verzeichnet ist, und die ist erst ein paar Jahre alt. Darum waren wir darauf eingerichtet, gar keine Wegemarkierungen zu diese Runde zu haben und uns anhand eines Plans aus einer Zeitung zu orientieren. Der war also nur bedingt nötig, hat aber gute Dienste geleistet, denn an zwei Stellen haben wir die "07" nicht gefunden, und konnten so sicher sein, dass wir trotzdem noch auf dem richtigen Weg sind.
Wie gesagt, von Obermaubach aus ist die Hauptsteigung direkt am Anfang des Weges. Sie zieht sich ein bisschen hin, ist aber weitaus weniger steil als ich sie in Erinnerung hatte. Wer lieber weniger Kilometer und dafür steiler wandern wird, hat auch andere Alternativen, nur so als Hinweis. Oder wer die Runde verlängern will, der kann einen Abstecher hoch zum Engelsblick machen.
Aber auch so hat man eine schöne Aussicht, einmal vom Modellflugstartplatz und einmal von der Waldkapelle. Beides liegt oberhalb des Stausees und bietet damit einen schönen Blick auf Obermaubach und das Rurtal hinunter in Richtung Untermaubach.
Wenn man die Wanderhöhe einmal erreicht hat, ist der Weg im Großen und Ganzen eben, mit kleinen auf und abs, die sich aber gut wandern lassen. Um diese Jahreszeit haben die Bäume auch noch wenig Blätter, so dass man fast immer ins Tal hinuntersehen kann, aber in einem Monat sieht das sicher anders aus. Aber dafür gibt's dann eben mehr grün und das ist ja auch schön.
Wenn man auf der Felsenpassage bleibt, ist der gesamte Weg gut befestigt, unten an der Rur auchmal asphaltiert. Festes Schuhwerk ist zum Wandern immer ratsam, aber der Weg stellt keine besonderen Anforderungen daran.
Am Hang entlang führt der Weg durchgängig durch den Wald und durch die Buntsandsteinfelsen. (Wenn man Glück hat, kann man dort Kletterer in ihrem natürlichen Habitat beobachten.) Dann geht es hinunter nach Zerkall. Hier führt der Weg für ein paar Kilometer durch Wiesen an der Rur, und vor allem ist er mit dem Ruruferradweg identisch, so dass man hier auf Fahrradfahrer aufpassen sollte. Auch muss man in diesem Bereich zweimal die Bahngleise überqueren, unbeschrankt, auch hier ist Aufmerksamkeit geboten.
Am Ende geht es noch ein bisschen bergauf - um vom Radweg wegzukommen - und dann am Waldspielplatz wieder hinunter nach Obermaubach. Gerade auf dem letzten Stück ist die Wahrscheinlichkeit, dass es voller wird, gegeben. Es ist ja nicht weit von der Staumauer und den Cafés und Restaurants dort. Oben im Wald haben wir dagegen außer ein paar sehr beeindruckend fitten Joggern und eben den Kletterern niemanden getroffen.
Sehr schöne Strecke, sehr gut zu gehen, auch für Ungeübte. Es gibt nur wenig Bänke, aber ein paar Rastmöglichkeiten sind da, wenn man sich also mehr Zeit lassen will, ist auch das kein Problem. Auch ist der Weg mit seinen drei Einstiegen gut zu erreichen, auch mit dem ÖPNV. Und er ist flexibel, wenn ihn jemand verlängern oder schwerer machen will, sind zusätzliche Schleifen oder Alternativen für einzelne Partien unkomplizert möglich.
Und ich weiß jetzt, dass ich mich damals auf der Buntsandsteinroute nicht verlaufen habe, die ist tatsächlich da, wo ich damals langewandert bin, dieser schmale Trampelpfad... ich denke, den versuche ich im Sommer noch mal und dann von Richtung Nideggen aus. Wenn es nicht nass und rutschig ist.
Länge laut offizieller Angabe: je nach Quelle 12 bis 13 km
offiziell veranschlagte Dauer: 3,5 - 5 Stunden
gebrauchte Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: leicht
Die Felsenpassage hat mehrere mögliche Startpunkte. Wenn man von der Staumauer Obermaubach startet, hat man die größte Steigung zuerst und den Vorteil, dass man, wenn einem die Strecke doch zu lang ist, die letzten Kilometer mit der Rurtalbahn fahren kann. Wenn man von Zerkall aus startet, hat man erstmal ein paar Kilometer, die hauptsächlich flach sind, bevor die Steigung kommt, und den Abstieg am Ende. Wenn man von Nideggen startet, geht es direkt runter und dann eben nach zwei Dritteln wieder hoch.
Wir haben uns für Obermaubach als Startpunkt entschieden, aus den oben genannten Gründen.
Einige Wanderwege rund um Nideggen scheinen erst vor kurzem neue Schilder bekommen zu haben, und die Felsenpassage gehört dazu. Sie ist sogar so neu, dass sie auf meiner Wanderkarte noch gar nicht mit verzeichnet ist, und die ist erst ein paar Jahre alt. Darum waren wir darauf eingerichtet, gar keine Wegemarkierungen zu diese Runde zu haben und uns anhand eines Plans aus einer Zeitung zu orientieren. Der war also nur bedingt nötig, hat aber gute Dienste geleistet, denn an zwei Stellen haben wir die "07" nicht gefunden, und konnten so sicher sein, dass wir trotzdem noch auf dem richtigen Weg sind.
Wie gesagt, von Obermaubach aus ist die Hauptsteigung direkt am Anfang des Weges. Sie zieht sich ein bisschen hin, ist aber weitaus weniger steil als ich sie in Erinnerung hatte. Wer lieber weniger Kilometer und dafür steiler wandern wird, hat auch andere Alternativen, nur so als Hinweis. Oder wer die Runde verlängern will, der kann einen Abstecher hoch zum Engelsblick machen.
Aber auch so hat man eine schöne Aussicht, einmal vom Modellflugstartplatz und einmal von der Waldkapelle. Beides liegt oberhalb des Stausees und bietet damit einen schönen Blick auf Obermaubach und das Rurtal hinunter in Richtung Untermaubach.
Wenn man die Wanderhöhe einmal erreicht hat, ist der Weg im Großen und Ganzen eben, mit kleinen auf und abs, die sich aber gut wandern lassen. Um diese Jahreszeit haben die Bäume auch noch wenig Blätter, so dass man fast immer ins Tal hinuntersehen kann, aber in einem Monat sieht das sicher anders aus. Aber dafür gibt's dann eben mehr grün und das ist ja auch schön.
Wenn man auf der Felsenpassage bleibt, ist der gesamte Weg gut befestigt, unten an der Rur auchmal asphaltiert. Festes Schuhwerk ist zum Wandern immer ratsam, aber der Weg stellt keine besonderen Anforderungen daran.
Am Hang entlang führt der Weg durchgängig durch den Wald und durch die Buntsandsteinfelsen. (Wenn man Glück hat, kann man dort Kletterer in ihrem natürlichen Habitat beobachten.) Dann geht es hinunter nach Zerkall. Hier führt der Weg für ein paar Kilometer durch Wiesen an der Rur, und vor allem ist er mit dem Ruruferradweg identisch, so dass man hier auf Fahrradfahrer aufpassen sollte. Auch muss man in diesem Bereich zweimal die Bahngleise überqueren, unbeschrankt, auch hier ist Aufmerksamkeit geboten.
Am Ende geht es noch ein bisschen bergauf - um vom Radweg wegzukommen - und dann am Waldspielplatz wieder hinunter nach Obermaubach. Gerade auf dem letzten Stück ist die Wahrscheinlichkeit, dass es voller wird, gegeben. Es ist ja nicht weit von der Staumauer und den Cafés und Restaurants dort. Oben im Wald haben wir dagegen außer ein paar sehr beeindruckend fitten Joggern und eben den Kletterern niemanden getroffen.
Sehr schöne Strecke, sehr gut zu gehen, auch für Ungeübte. Es gibt nur wenig Bänke, aber ein paar Rastmöglichkeiten sind da, wenn man sich also mehr Zeit lassen will, ist auch das kein Problem. Auch ist der Weg mit seinen drei Einstiegen gut zu erreichen, auch mit dem ÖPNV. Und er ist flexibel, wenn ihn jemand verlängern oder schwerer machen will, sind zusätzliche Schleifen oder Alternativen für einzelne Partien unkomplizert möglich.
Und ich weiß jetzt, dass ich mich damals auf der Buntsandsteinroute nicht verlaufen habe, die ist tatsächlich da, wo ich damals langewandert bin, dieser schmale Trampelpfad... ich denke, den versuche ich im Sommer noch mal und dann von Richtung Nideggen aus. Wenn es nicht nass und rutschig ist.