10 random Dinge aus Litauen
Jul. 9th, 2017 04:26 pm1. Der Nationalheilige Litauens ist der Heilige Kasimir. Das erklärt wahrscheinlich, warum die Schwestern vom Heiligen Kasimir von einer Litauerin gegründet wurden... falls ich das in Monte Pacis richtig verstanden habe. Der Heilige Kasimir ist übrigens auch der Nationalheilige von Polen und der Schutzheilige der Jugend und der Keuschheit.
2. Man kann alles aus Kartoffeln machen. Auch Wurst.
3. Die russische Nationalhymne von Zar Nikolaus I. bis 1917 hieß "Oh Gott, bewahr den Zar" (nur halt auf russisch, schätze ich). Der Komponist heißt Alexei Fjodorowitsch Lwow und ist in Monte Pacis in Kaunas begraben.
4. Der Reiseführer hat gesagt, man soll in Klaipeda auf dem Memelhaff Ruderboot fahren. Mir wäre das bei dem Seegang da ja zu gefährlich, aber bitte... es gab allerdings keinen Ruderboot-Verleih. Nur einen Tretbootverleih auf der Dane.
5. In Litauen schreibt man an Geschäften etc. bei den Öffnungszeiten nicht die Wochentage, sondern römische Zahlen. Also nicht "Mo bis Fr", sondern "I - V". Das ist gewöhnungsbedürftig.
6. Wenn irgendwo eine Statue von einem Mann mit Schwert steht, der irgendwie mittelalterlich aussieht, ist es höchstwahrscheinlich König Vytautas der Große (1354/55 bis 1430). Eigentlich war er Großfürst von Litauen, wurde 1429 zum König von Litauen gewählt, aber nie gekrönt. Trotzdem ist er sehr populär, weil er die Eroberungen des Deutschen Ordens gestoppt hat.
Wenn die Darstellung nicht nur ein Schwert, sondern auch ein Pferd involviert, ist es höchstwahrscheinlich nicht König Vytautas, sondern die Wappengestalt Litauens, Vytis.
7. Vilnia heißt "die Welle".
8. Die Jüdischen Viertel in Vilnius wurden unter der Sowjet-Herrschaft komplett plattgemacht, spricht, es gibt dort nichts zu sehen, was an die jüdische Kultur erinnert oder mit ihr zu tun hat (abgesehen davon, dass sie eine Synagoge haben). Trotzdem bewirbt die Stadt einen Rundgang in dem Gebiet als Sehenswürdigkeit.
9. Wenn die Darstellung nicht Vytautas oder Vytis zeigt, könnte es auch Gediminas sein. Das ist der Stadtgründer von Vilnius. Er hat am Zusammenfluss von Neris und Vilnia eine Festung gebaut, die so unüberwindlich sein sollte wie der Wolf, von dem er zuvor geträumt hat, dass er ihn nicht erlegen konnte. Darum hat Vilnius jetzt einen schönen Turm mit toller Aussicht auf einem Hügel und einen heulenden Wolf als Stadtsymbol.
10. Litauen hat nicht nur sehr viele bildende Künstler sondern auch sehr viele Dichter.
2. Man kann alles aus Kartoffeln machen. Auch Wurst.
3. Die russische Nationalhymne von Zar Nikolaus I. bis 1917 hieß "Oh Gott, bewahr den Zar" (nur halt auf russisch, schätze ich). Der Komponist heißt Alexei Fjodorowitsch Lwow und ist in Monte Pacis in Kaunas begraben.
4. Der Reiseführer hat gesagt, man soll in Klaipeda auf dem Memelhaff Ruderboot fahren. Mir wäre das bei dem Seegang da ja zu gefährlich, aber bitte... es gab allerdings keinen Ruderboot-Verleih. Nur einen Tretbootverleih auf der Dane.
5. In Litauen schreibt man an Geschäften etc. bei den Öffnungszeiten nicht die Wochentage, sondern römische Zahlen. Also nicht "Mo bis Fr", sondern "I - V". Das ist gewöhnungsbedürftig.
6. Wenn irgendwo eine Statue von einem Mann mit Schwert steht, der irgendwie mittelalterlich aussieht, ist es höchstwahrscheinlich König Vytautas der Große (1354/55 bis 1430). Eigentlich war er Großfürst von Litauen, wurde 1429 zum König von Litauen gewählt, aber nie gekrönt. Trotzdem ist er sehr populär, weil er die Eroberungen des Deutschen Ordens gestoppt hat.
Wenn die Darstellung nicht nur ein Schwert, sondern auch ein Pferd involviert, ist es höchstwahrscheinlich nicht König Vytautas, sondern die Wappengestalt Litauens, Vytis.
7. Vilnia heißt "die Welle".
8. Die Jüdischen Viertel in Vilnius wurden unter der Sowjet-Herrschaft komplett plattgemacht, spricht, es gibt dort nichts zu sehen, was an die jüdische Kultur erinnert oder mit ihr zu tun hat (abgesehen davon, dass sie eine Synagoge haben). Trotzdem bewirbt die Stadt einen Rundgang in dem Gebiet als Sehenswürdigkeit.
9. Wenn die Darstellung nicht Vytautas oder Vytis zeigt, könnte es auch Gediminas sein. Das ist der Stadtgründer von Vilnius. Er hat am Zusammenfluss von Neris und Vilnia eine Festung gebaut, die so unüberwindlich sein sollte wie der Wolf, von dem er zuvor geträumt hat, dass er ihn nicht erlegen konnte. Darum hat Vilnius jetzt einen schönen Turm mit toller Aussicht auf einem Hügel und einen heulenden Wolf als Stadtsymbol.
10. Litauen hat nicht nur sehr viele bildende Künstler sondern auch sehr viele Dichter.