von Franz Kafka
Ich habe vor Ewigkeiten mal "Die Verwandlung" gelesen, und ich habe daran nur sehr vage Erinnerungen. "Der Bau" steht in meinem Schrank, weil es das bei einer Kunstausstellung zur Eintrittskarte dazu gab. Taschenbuch. Hübsche Ausgabe. Kann man mal haben. Und wenn man's hat, kann man's mal lesen. Ist ja nicht lang.
Das Ganze ist im Präsens geschrieben, die Gedanken eines Wesens - da von Pfoten und Schnauze die Rede ist, assoziiert man ein Tier - über seinen Bau. Wie es ihn gebaut hat, wie es ihn geplant hat, ob er sicher ist, wo es seine Vorräte lagert, und dass es immer Angst hat, jemand könnte eindringen und es töten. Dass es Angst hat, den Bau zu verlassen, dass es das aber muss, auch für längere Zeit, um zu jagen, und dass es dann nicht wieder in den Bau zurück will...
Die einzige Handlung besteht darin, dass das Tier, als es in den Bau zurückkehrt, ein Geräusch hört, das da nicht sein sollte. Es sucht nach der Ursache, entwickelt Theorien... und dann hört der Text auf. Mitten im Satz. Ob das Absicht ist, weiß es nicht. Vielleicht ist dem Tier was passiert, vielleicht hatte Herr Kafka keine Lust mehr, weiter zu schreiben.
Dann folgt ein Nachwort, dass sich damit beschäftigt, wie Kunstwerke von "Der Bau" inspiriert wurden. Wie gesagt, es war ein Geschenk zur Eintrittskarte zu einer Kunstausstellung. Da ich an die auch nur noch vage Erinnerungen habe und nichts von Kunst verstehe, kann ich mit dem Nachwort nicht viel anfangen. Aber es klingt in etwa genauso, wie man sich das vorstellt. Germanistik-Gedrechseltes Gerede.
Ich glaube, ich werde so schnell nicht wieder was von Kafka lesen. Nicht, weil der Text schlecht gewesen wäre, aber weil ich mich immer gezwungen fühle, bei solchen Texten irgendeinen Sinn zu entdecken. Ist ja schließlich große deutsche Literatur.
Ich habe vor Ewigkeiten mal "Die Verwandlung" gelesen, und ich habe daran nur sehr vage Erinnerungen. "Der Bau" steht in meinem Schrank, weil es das bei einer Kunstausstellung zur Eintrittskarte dazu gab. Taschenbuch. Hübsche Ausgabe. Kann man mal haben. Und wenn man's hat, kann man's mal lesen. Ist ja nicht lang.
Das Ganze ist im Präsens geschrieben, die Gedanken eines Wesens - da von Pfoten und Schnauze die Rede ist, assoziiert man ein Tier - über seinen Bau. Wie es ihn gebaut hat, wie es ihn geplant hat, ob er sicher ist, wo es seine Vorräte lagert, und dass es immer Angst hat, jemand könnte eindringen und es töten. Dass es Angst hat, den Bau zu verlassen, dass es das aber muss, auch für längere Zeit, um zu jagen, und dass es dann nicht wieder in den Bau zurück will...
Die einzige Handlung besteht darin, dass das Tier, als es in den Bau zurückkehrt, ein Geräusch hört, das da nicht sein sollte. Es sucht nach der Ursache, entwickelt Theorien... und dann hört der Text auf. Mitten im Satz. Ob das Absicht ist, weiß es nicht. Vielleicht ist dem Tier was passiert, vielleicht hatte Herr Kafka keine Lust mehr, weiter zu schreiben.
Dann folgt ein Nachwort, dass sich damit beschäftigt, wie Kunstwerke von "Der Bau" inspiriert wurden. Wie gesagt, es war ein Geschenk zur Eintrittskarte zu einer Kunstausstellung. Da ich an die auch nur noch vage Erinnerungen habe und nichts von Kunst verstehe, kann ich mit dem Nachwort nicht viel anfangen. Aber es klingt in etwa genauso, wie man sich das vorstellt. Germanistik-Gedrechseltes Gerede.
Ich glaube, ich werde so schnell nicht wieder was von Kafka lesen. Nicht, weil der Text schlecht gewesen wäre, aber weil ich mich immer gezwungen fühle, bei solchen Texten irgendeinen Sinn zu entdecken. Ist ja schließlich große deutsche Literatur.