The Weirdstone of Brisingamen
Sep. 20th, 2020 05:39 pmvon Alan Garner
Es fängt vielversprechend an: Es spielt an Alderley Edge, zu dem es eine "Artus schläft mit seinen Rittern unter dem Berg"-Legende gibt. Ein Magier (nicht zwingend Merlin) bewacht die Höhle, und es gibt eine Legende darüber, dass er mal einen Bauern angehalten hat, um dessen Pferd zu kaufen, weil er noch eins für einen der Ritter brauchte. All das kommt vor, die Beschreibung der Umgebung ist detailiert, der Autor scheint also schonmal vor Ort gewesen zu sein. Sprich, das Lokalkolorit ist gegeben und fühlt sich gut an.
Schwierig wurde es für mich recht schnell dadurch, dass alle Mythischen Wesen, Artefakte und Ergeignisse nordisch-germanische Namen haben, während das ganze Alderley-Setting, da in Großbritannien und mit Merlin verbunden, für mich doch eher keltisch ist. Da sind Swartalfar für mich eher ein Bruch... Der Titelgebende Brisingamen ist übrigens ein Stein, der im Besitz des weiblichen Part der beiden Protagonisten (wie immer so ca 12 Jahre alt) ist, und ohne den die Höhle mit den Schläfern total unsicher und gefährdet ist. Logischerweise hat der Magier darum nicht ordentlich drauf aufgepasst, der Bauer mit dem Pferd hat ihn geklaut und jetzt wird er in seiner Familie als Erbstück weitergegeben. Als Anhänger für ein Armband, wenn ich mich richtig erinnere.
Auch wenn das schon ein bisschen offensichtlich und nicht wirlich originell war, war es bis dahin noch ganz nett.
Aber leider bestehen die letzten zwei Drittel des Buches aus der Flucht unserer beiden Protagonisten durch ein Höhlensystem und dann dem Versuch, durch den Wald zu einem See in der Nähe zu kommen, um dort den Magier zu treffen und den Stein zu übergeben. Beides fand ich eher langatmig und nicht besonders spannend, selbst wenn sie dabei von zwei Zwergen und ihrem Onkel begleitet werden. Auch der Hauptbösewicht bleibt eher vage und konturlos und dann folgt im großen Showdown auch noch ein überflüssiger Charakter-Tod. Klar, es war heroisch und überhaupt, aber nicht so, dass es hätte sein müssen. Das wäre auch anders gegangen.
Nicht meins. Ich lese gerne Jugendbücher und wie gesagt, das Lokalkolrit ist schön, und ich wollte auch immer mal nach Alderley Edge, die Quelle ansehen, aber irgendwie...
Es fängt vielversprechend an: Es spielt an Alderley Edge, zu dem es eine "Artus schläft mit seinen Rittern unter dem Berg"-Legende gibt. Ein Magier (nicht zwingend Merlin) bewacht die Höhle, und es gibt eine Legende darüber, dass er mal einen Bauern angehalten hat, um dessen Pferd zu kaufen, weil er noch eins für einen der Ritter brauchte. All das kommt vor, die Beschreibung der Umgebung ist detailiert, der Autor scheint also schonmal vor Ort gewesen zu sein. Sprich, das Lokalkolorit ist gegeben und fühlt sich gut an.
Schwierig wurde es für mich recht schnell dadurch, dass alle Mythischen Wesen, Artefakte und Ergeignisse nordisch-germanische Namen haben, während das ganze Alderley-Setting, da in Großbritannien und mit Merlin verbunden, für mich doch eher keltisch ist. Da sind Swartalfar für mich eher ein Bruch... Der Titelgebende Brisingamen ist übrigens ein Stein, der im Besitz des weiblichen Part der beiden Protagonisten (wie immer so ca 12 Jahre alt) ist, und ohne den die Höhle mit den Schläfern total unsicher und gefährdet ist. Logischerweise hat der Magier darum nicht ordentlich drauf aufgepasst, der Bauer mit dem Pferd hat ihn geklaut und jetzt wird er in seiner Familie als Erbstück weitergegeben. Als Anhänger für ein Armband, wenn ich mich richtig erinnere.
Auch wenn das schon ein bisschen offensichtlich und nicht wirlich originell war, war es bis dahin noch ganz nett.
Aber leider bestehen die letzten zwei Drittel des Buches aus der Flucht unserer beiden Protagonisten durch ein Höhlensystem und dann dem Versuch, durch den Wald zu einem See in der Nähe zu kommen, um dort den Magier zu treffen und den Stein zu übergeben. Beides fand ich eher langatmig und nicht besonders spannend, selbst wenn sie dabei von zwei Zwergen und ihrem Onkel begleitet werden. Auch der Hauptbösewicht bleibt eher vage und konturlos und dann folgt im großen Showdown auch noch ein überflüssiger Charakter-Tod. Klar, es war heroisch und überhaupt, aber nicht so, dass es hätte sein müssen. Das wäre auch anders gegangen.
Nicht meins. Ich lese gerne Jugendbücher und wie gesagt, das Lokalkolrit ist schön, und ich wollte auch immer mal nach Alderley Edge, die Quelle ansehen, aber irgendwie...