10 random Dinge aus der Franche Comté
Jul. 29th, 2024 03:10 pm1. Der deutsche Name der Franche Comté ist Freigrafschaft. Das ist nicht zu verwechseln mit dem deutschen Wort Freigrafschaft, denn Freigrafschaft ist keine Freigrafschaft und war auch nie eine. Sie war mal eine Pfalzgrafschaft, aber das ist was anderes.
2. Jobs in der Saline von Salins-les-Bains waren trotz der schlechten Arbeitsbedingungen mal sehr beliebt, weil sie sehr gut bezahlt wurden, viel Freizeit versprachen, und es eine Kranken- und Rentenversicherung gab. Jobs in der Saline von Art-et-Senans waren nie beliebt, auch wenn die genauso arbeitete (und mit derselben Sole) - vielleicht, weil die Arbeiter da gezwungen waren, auf dem Gelände zu leben und damit in ständiger Überwachung?
3. Claude-Michel Ledoux war extrem innovativ, extrem kreativ und ein workoholic. Darum fand er sicher auch, dass Müssigang ein Laster ist, und hat lieber noch ein Gebäude entworfen.
4. Die Gotte d'Orselle ist die zweitälteste Schauhöhle Europas und liegt auf der Grenze zwischen den Départements Doubs und Jura. Während der Besichtigung überschreitet man diese Grenze, aber sie haben kein Schild aufgestellt.
5. Momente, in denen man sich alt fühlt: Das Informations-Tablet der Saline von Arc-et-Senans erklärt, warum es praktisch ist, auf begrenztem Raum Hühner zu halten, und was man so alles mit einem Rechen machen kann.
6. In der Franche Comté gibt es traditionell viel Suppe. Manchmal auch schon zum Frühstück. Da passt auch die lokale Wurst gut dazu.
7. Ornans ist der Ort von Gustave Courbet. Das zieht naturgemäß sehr viele Touristen an. Ich habe noch nie einen Ort gesehen, der im Vergleich zur Menge der Straßen in der Innenstadt so viele Parkplätze hatte.
8. Die meisten Aussichtspunkte sind schwer zu finden. Und wenn nicht, haben sie einen Parkplatz, zu dem man über einen Waldweg fahren muss und der aus einer gemähten Wiese besteht, so dass man da mit dem Mietwagen lieber nicht drauffährt.
9. Das Wasser von Lison und Loue ist grün. Beide entspringen aus Höhlen in beeindruckenden Karstwänden, und es warnen Schilder (wie an jedem anderen Fluß auch) vor plötzlichem Hochwasser, da die Massen von Quellen in der Franche Comté zum Großteil aus Regenwasser gespeist werden, und man weiß ja nie, wo es grade einen Wolkenbruch gegeben hat, und wann das Wasser wo ankommt.
10. Cluny (Bourgogne) wurde von Mönchen aus Baume-les-Messieurs (Franche Comté) gegründet. (Warum auch immer die dahingewandert sind, denn die Lage von Baume-les-Messieurs ist sehr viel spektakulärer.)
2. Jobs in der Saline von Salins-les-Bains waren trotz der schlechten Arbeitsbedingungen mal sehr beliebt, weil sie sehr gut bezahlt wurden, viel Freizeit versprachen, und es eine Kranken- und Rentenversicherung gab. Jobs in der Saline von Art-et-Senans waren nie beliebt, auch wenn die genauso arbeitete (und mit derselben Sole) - vielleicht, weil die Arbeiter da gezwungen waren, auf dem Gelände zu leben und damit in ständiger Überwachung?
3. Claude-Michel Ledoux war extrem innovativ, extrem kreativ und ein workoholic. Darum fand er sicher auch, dass Müssigang ein Laster ist, und hat lieber noch ein Gebäude entworfen.
4. Die Gotte d'Orselle ist die zweitälteste Schauhöhle Europas und liegt auf der Grenze zwischen den Départements Doubs und Jura. Während der Besichtigung überschreitet man diese Grenze, aber sie haben kein Schild aufgestellt.
5. Momente, in denen man sich alt fühlt: Das Informations-Tablet der Saline von Arc-et-Senans erklärt, warum es praktisch ist, auf begrenztem Raum Hühner zu halten, und was man so alles mit einem Rechen machen kann.
6. In der Franche Comté gibt es traditionell viel Suppe. Manchmal auch schon zum Frühstück. Da passt auch die lokale Wurst gut dazu.
7. Ornans ist der Ort von Gustave Courbet. Das zieht naturgemäß sehr viele Touristen an. Ich habe noch nie einen Ort gesehen, der im Vergleich zur Menge der Straßen in der Innenstadt so viele Parkplätze hatte.
8. Die meisten Aussichtspunkte sind schwer zu finden. Und wenn nicht, haben sie einen Parkplatz, zu dem man über einen Waldweg fahren muss und der aus einer gemähten Wiese besteht, so dass man da mit dem Mietwagen lieber nicht drauffährt.
9. Das Wasser von Lison und Loue ist grün. Beide entspringen aus Höhlen in beeindruckenden Karstwänden, und es warnen Schilder (wie an jedem anderen Fluß auch) vor plötzlichem Hochwasser, da die Massen von Quellen in der Franche Comté zum Großteil aus Regenwasser gespeist werden, und man weiß ja nie, wo es grade einen Wolkenbruch gegeben hat, und wann das Wasser wo ankommt.
10. Cluny (Bourgogne) wurde von Mönchen aus Baume-les-Messieurs (Franche Comté) gegründet. (Warum auch immer die dahingewandert sind, denn die Lage von Baume-les-Messieurs ist sehr viel spektakulärer.)