Einmal Berlin und zurück
Feb. 12th, 2013 05:38 pmMit der Deutschen Bahn.
Aus mir unerfindlichen Gründen hatte mein Sparticket entschieden, dass ich in Dortmund in den ICE nach Berlin steigen sollte, und nicht in Köln. Natürlich hätte ich das auch anders vorgeben können, aber da hab ich bei der Buchung nicht aufgepaßt - es hat also keinen Zweck, sich zu beschweren, und das will ich auch gar nicht. Immerhin war die Umsteigezeit in Dortmund mit 40 Minuten großzügig bemessen, da gabs also keinen Grund für Stress.
Dortmund hat leider keine beheizte Wartehalle, aber sie haben ein DB-Reisezentrum. Da gibts Wartebänke und niemand hat sich beschwert, dass ich mich da hingesetzt habe, um während der Wartezeit zu lesen. Interessant dabei die Beobachtungen, wieviele Leute zwar Nummern ziehen, aber dann nicht wissen, was sie mit gezogenen Nummern tun sollen. Ich dachte immer, das Prinzip wäre älter als ich, aber gut, man kann ja nie alles wissen. Es fanden sich immer nette Menschen, die es erklärt haben, und die Dame am Schalter in meiner Nähe, die ich die ganze Zeit hören konnte, war sehr freundlich und geduldig. Hut ab.
Auf dem Gleis, von dem der ICE nach Berlin fahren sollte, fuhr dann drei Minuten vorher erstmal ein verspäteter ICE aus München ein. Der stand also im Weg, darum haben sie unseren ICE umgeleitet, zum Glück nur auf die andere Seite des Bahnsteiges. Da Dortmund seine Gleise nach einem System nummeriert, das sich mir leider nicht erschlossen hat, war das wirklich praktisch. So musste ich nicht kurz vorher noch suchen.
Der ICE hieß Quedlinburg und legte an diesem Tag zwei zusätzliche Stops ein, weil ein IC ausgefallen war, und die armen Leute auf den Bahnhöfen ja auch irgendwann nach Hause wollten. Sprich, er war voll. Er war aber trotzdem auf die Minute pünktlich in Berlin Hbf, was ich umso beeindruckender finde, da die Bahn uns bereits 10 Minuten Verspätung ausgerechnet hatte. Durchgesagt von einem sehr gut gelaunten Zugbegleiter, der mit großer Begeisterung Durchsagen machte und es tatsächlich geschafft hat, nicht nur freundlich, sondern auch flüssig zu reden, ohne die sonst bei der Bahn üblichen Pausen an den unlogischsten Stellen.
Unser ICE fuhr über Spandau ein, und damit hatte ich fast alles Wichtige schon gesehen. Zoo, Schwangere Auster, Siegessäule, Reichstag, kann man direkt wieder fahren. Kein Grund, noch weiter durch Berlin zu laufen, sehr praktisch. Haben wir natürlich trotzdem getan, um zu den diversen Museen zu kommen, so dass da auch noch Brandenburger Tor (sind wir dran vorbeigelaufen, ohne es bewußt zu sehen), Checkpoint Charline, Holokaust-Denkmal und Tränenpalast zukommen. Den Fernsehturm haben wir ständig gesehen, denn da wohnten wir in der Nähe, und damit auch den Alexanderplatz. Potsdamer Platz waren wir auch... wirklich alles gesehen also.
Berliner S-Bahnen sehen von außen noch immer aus, wie ich mich an berliner S-Bahnen von vor 20 Jahren erinnere, sind von innen aber moderner. Sie sagen auch noch immer "zurückbleiben", bevor sie die Türen schließen.
Zurück ging es mit dem ICE Minden, diesmal direkt bis Köln. Leider stellte sich mein Sitzplatz als an einem Vierertisch heraus, was natürlich immer mal passieren kann. Trotzdem fände ich es nett, wenn sie einem die Möglichkeit gäben, sowas nicht nur an- sondern auch abzuwählen. Vierertische sind was für Familien, die ihre Kinder unter Kontrolle halten müssen. Für alle anderen sind sie unbequem, weil sie viel weniger Platz bieten als der normale ICE-Sitz. Da müßten sie sie gerechterweise billiger machen - oder haben die Dinger einen Vorteil, den ich nicht kenne? Immerhin gabs da Steckdosen...
Bis Wuppertal waren wir pünktlich, genau wie im Herbst, als ich aus Leipzig zurückkam, und dann standen wir wieder. Diesmal aber nur 20 Minuten, was sich als großer Vorteil herausstellte. Meine Umsteigezeit in Köln betrug geplant ca 40 Minuten, jetzt waren es noch 20, und der RE9 kam 10 Minuten zu früh am Gleis an, so dass ich nur knapp 10 Minuten in der Kälte herumstehen mußte. Sehr angenehm. Da warte ich doch lieber in einem warmen ICE am Bahnhof von Wuppertal.
Die Rurtalbahn fährt ja ohnehin immer auf die Minute pünktlich, und so war ich tatsächlich genau wie angeschlagen daheim.
Alles bestens also.
Aus mir unerfindlichen Gründen hatte mein Sparticket entschieden, dass ich in Dortmund in den ICE nach Berlin steigen sollte, und nicht in Köln. Natürlich hätte ich das auch anders vorgeben können, aber da hab ich bei der Buchung nicht aufgepaßt - es hat also keinen Zweck, sich zu beschweren, und das will ich auch gar nicht. Immerhin war die Umsteigezeit in Dortmund mit 40 Minuten großzügig bemessen, da gabs also keinen Grund für Stress.
Dortmund hat leider keine beheizte Wartehalle, aber sie haben ein DB-Reisezentrum. Da gibts Wartebänke und niemand hat sich beschwert, dass ich mich da hingesetzt habe, um während der Wartezeit zu lesen. Interessant dabei die Beobachtungen, wieviele Leute zwar Nummern ziehen, aber dann nicht wissen, was sie mit gezogenen Nummern tun sollen. Ich dachte immer, das Prinzip wäre älter als ich, aber gut, man kann ja nie alles wissen. Es fanden sich immer nette Menschen, die es erklärt haben, und die Dame am Schalter in meiner Nähe, die ich die ganze Zeit hören konnte, war sehr freundlich und geduldig. Hut ab.
Auf dem Gleis, von dem der ICE nach Berlin fahren sollte, fuhr dann drei Minuten vorher erstmal ein verspäteter ICE aus München ein. Der stand also im Weg, darum haben sie unseren ICE umgeleitet, zum Glück nur auf die andere Seite des Bahnsteiges. Da Dortmund seine Gleise nach einem System nummeriert, das sich mir leider nicht erschlossen hat, war das wirklich praktisch. So musste ich nicht kurz vorher noch suchen.
Der ICE hieß Quedlinburg und legte an diesem Tag zwei zusätzliche Stops ein, weil ein IC ausgefallen war, und die armen Leute auf den Bahnhöfen ja auch irgendwann nach Hause wollten. Sprich, er war voll. Er war aber trotzdem auf die Minute pünktlich in Berlin Hbf, was ich umso beeindruckender finde, da die Bahn uns bereits 10 Minuten Verspätung ausgerechnet hatte. Durchgesagt von einem sehr gut gelaunten Zugbegleiter, der mit großer Begeisterung Durchsagen machte und es tatsächlich geschafft hat, nicht nur freundlich, sondern auch flüssig zu reden, ohne die sonst bei der Bahn üblichen Pausen an den unlogischsten Stellen.
Unser ICE fuhr über Spandau ein, und damit hatte ich fast alles Wichtige schon gesehen. Zoo, Schwangere Auster, Siegessäule, Reichstag, kann man direkt wieder fahren. Kein Grund, noch weiter durch Berlin zu laufen, sehr praktisch. Haben wir natürlich trotzdem getan, um zu den diversen Museen zu kommen, so dass da auch noch Brandenburger Tor (sind wir dran vorbeigelaufen, ohne es bewußt zu sehen), Checkpoint Charline, Holokaust-Denkmal und Tränenpalast zukommen. Den Fernsehturm haben wir ständig gesehen, denn da wohnten wir in der Nähe, und damit auch den Alexanderplatz. Potsdamer Platz waren wir auch... wirklich alles gesehen also.
Berliner S-Bahnen sehen von außen noch immer aus, wie ich mich an berliner S-Bahnen von vor 20 Jahren erinnere, sind von innen aber moderner. Sie sagen auch noch immer "zurückbleiben", bevor sie die Türen schließen.
Zurück ging es mit dem ICE Minden, diesmal direkt bis Köln. Leider stellte sich mein Sitzplatz als an einem Vierertisch heraus, was natürlich immer mal passieren kann. Trotzdem fände ich es nett, wenn sie einem die Möglichkeit gäben, sowas nicht nur an- sondern auch abzuwählen. Vierertische sind was für Familien, die ihre Kinder unter Kontrolle halten müssen. Für alle anderen sind sie unbequem, weil sie viel weniger Platz bieten als der normale ICE-Sitz. Da müßten sie sie gerechterweise billiger machen - oder haben die Dinger einen Vorteil, den ich nicht kenne? Immerhin gabs da Steckdosen...
Bis Wuppertal waren wir pünktlich, genau wie im Herbst, als ich aus Leipzig zurückkam, und dann standen wir wieder. Diesmal aber nur 20 Minuten, was sich als großer Vorteil herausstellte. Meine Umsteigezeit in Köln betrug geplant ca 40 Minuten, jetzt waren es noch 20, und der RE9 kam 10 Minuten zu früh am Gleis an, so dass ich nur knapp 10 Minuten in der Kälte herumstehen mußte. Sehr angenehm. Da warte ich doch lieber in einem warmen ICE am Bahnhof von Wuppertal.
Die Rurtalbahn fährt ja ohnehin immer auf die Minute pünktlich, und so war ich tatsächlich genau wie angeschlagen daheim.
Alles bestens also.
no subject
Date: 2013-02-16 09:19 am (UTC)Und eigentlich kann man diese Plätze bei der Buchung tatsächlich abwählen - soweit ich mich noch erinnere über den Button mit/ohne Tisch. Das hat bisher eigentlich alles prima funktioniert.
Und dass Du so pünktlich gereist bist, macht mir Hoffnung, dass es bei der Fahrt nach Düsseldorf (Zug zum Flug) auch entsprechend funktioniert :)
no subject
Date: 2013-02-17 11:17 am (UTC)Ich drücke die Daumen für die Zugverbindung nach Düsseldorf. :)