Archer's Goon
Oct. 6th, 2014 11:09 pmvon Diana Wynne Jones
Howard ist ein ganz normaler 13jähriger. Seine Mutter ist Musiklehrerin, sein Vater ein verhinderter Autor, und er hat eine Schwester, die so schrecklich ist, dass alle sie nur "Awful" nennen. Aber dann sitzt eines Tages, als Howard aus der Schule kommt, der Goon in der Küche und ist allen im Weg. Er ist Archer's Goon. Und Archer ist jemand, dem Howards Vater alle drei Monate 2000 Wörter schreibt. Die letzten sind verloren gegangen und jetzt schickt Archer seinen Goon, damit Howards Vater neue schreibt.
Oder besser, so klingt das zunächst - aber so einfach ist die Sache dann doch nicht. Erst stellt sich heraus, dass Archer nicht der Empfänger der Wörter ist, dann, dass er noch sechs Geschwister hat. Und mit einem Mal wollen alle diese Geschwister auch die 2000 Wörter. Wozu, das weiß eigentlich niemand... oder kann sich nur niemand erinnern?
Ich gebe zu, ich hatte mit der großen Überraschung gerechnet. Es konnte nur auf diesen einen Fakt hinsteuern, aber das ist okay. Ich mochte, dass nicht alle Geschwister furchtbar sind, auch wenn das zunächst den Anschein hat, und ich mochte das Detail am Ende, dass Howards Vater doch Tatsachen schreibt. Zwischendurch ist es bunt, unterhaltsam, spannend, und voller Details, die auch gerne mal spaßig sind. Vor allem Torquils Humor samt Kostümen, Knabenchören und Dudelsackspielern ist lustig. Howards Familie ist verkorkst, aber nicht so sehr, dass man nicht Wahrheiten darin erkennen würde, nur die Sache zwischen Fifi und Archer finde ich etwas seltsam. Ich habe nichts dagegen, aber irgendwie erschien es mir random... aber gut, Liebe ist halt random. Zur Story trägt es nicht wirklich was bei.
Alles, was dem Buch fehlt, ist ein Protagonist, den ich toll finde, dann wärs was zum immer-wieder-lesen. Aber auch so ist es lohnend.
Howard ist ein ganz normaler 13jähriger. Seine Mutter ist Musiklehrerin, sein Vater ein verhinderter Autor, und er hat eine Schwester, die so schrecklich ist, dass alle sie nur "Awful" nennen. Aber dann sitzt eines Tages, als Howard aus der Schule kommt, der Goon in der Küche und ist allen im Weg. Er ist Archer's Goon. Und Archer ist jemand, dem Howards Vater alle drei Monate 2000 Wörter schreibt. Die letzten sind verloren gegangen und jetzt schickt Archer seinen Goon, damit Howards Vater neue schreibt.
Oder besser, so klingt das zunächst - aber so einfach ist die Sache dann doch nicht. Erst stellt sich heraus, dass Archer nicht der Empfänger der Wörter ist, dann, dass er noch sechs Geschwister hat. Und mit einem Mal wollen alle diese Geschwister auch die 2000 Wörter. Wozu, das weiß eigentlich niemand... oder kann sich nur niemand erinnern?
Ich gebe zu, ich hatte mit der großen Überraschung gerechnet. Es konnte nur auf diesen einen Fakt hinsteuern, aber das ist okay. Ich mochte, dass nicht alle Geschwister furchtbar sind, auch wenn das zunächst den Anschein hat, und ich mochte das Detail am Ende, dass Howards Vater doch Tatsachen schreibt. Zwischendurch ist es bunt, unterhaltsam, spannend, und voller Details, die auch gerne mal spaßig sind. Vor allem Torquils Humor samt Kostümen, Knabenchören und Dudelsackspielern ist lustig. Howards Familie ist verkorkst, aber nicht so sehr, dass man nicht Wahrheiten darin erkennen würde, nur die Sache zwischen Fifi und Archer finde ich etwas seltsam. Ich habe nichts dagegen, aber irgendwie erschien es mir random... aber gut, Liebe ist halt random. Zur Story trägt es nicht wirklich was bei.
Alles, was dem Buch fehlt, ist ein Protagonist, den ich toll finde, dann wärs was zum immer-wieder-lesen. Aber auch so ist es lohnend.