Nov. 6th, 2021

blauerfalke: (reisen)
1. Wenn die Rursee-Schifffahrt-Saison vorbei ist, ist der Parkplatz kostenlos.

2. Ich habe mich bei einer Wandertour gefragt, ob die Schilder für den Radweg nach Rurberg die Entfernung bis zum Ort benennen oder nur bis zum Fähranleger. Nein, es geht bis zum Ort. Man kann da über den Paulushofdamm rüber.

3. Der Bodenerlebnisweg ist zwischen 1.November und 31.März aus Sicherheitsgründen gesperrt.

4. Auch noch gesperrt ist die Ortsdurchfahrt von Gemünd (zumindest eine Richung, wegen des Hochwassers im Juli). Wie man das als persönlichen Angriff werten und darum entscheiden kann, nie wieder nach Gemünd zu fahren, weil "die gucken können, wo sie bleiben, wenn sie nicht voran machen", ist mir schleierhaft.

5. Auf dem Wanderweg im Wald ist die Stelle markiert, wo man vom Kreis Euskirchen in den Kreis Düren wechselt (oder andersrum, je nach Wanderrichtung).

6. Wenn auf einen Wanderweg im Nationalpark ein Baum fällt und man den aus Naturschutzgründen nicht wegschleppen will, sägt man eine Stufe rein, damit die Wanderer besser drüberklettern können.

7. Auto-Alarmanlagen lösen ohne Grund aus und lassen sich dann nicht wieder ausschalten. Wie schon immer halt.

8. Es ist mir gelungen, einen Weg von Haus Diefenbach hinunter zum Staubecken Heimbach zu finden. Nichts auf diesem Weg kam mir irgendwie bekannt vor. Aber immerhin kann ich einen Stein auf dem Wasser noch einmal springen lassen.

9. Die Wanderwege im Umkreis sind großartig beschildert. In sich sind diese Schilder auch konsistent. Nur wenn sich zwei Generationen/zwei Anbieter von Schildern treffen, wird es unterhaltsam. Dann kann es schon mal sein, dass Schwammenaul beim nächsten Schild plötzlich einen Kilometer weiter weg ist, auch wenn man sich drauf zubewegt hat.

10. Nicht nur die Bundsandsteinroute ist überall, sondern auch der Bachtäler-Höhenweg.
blauerfalke: (wandern)
Wegenummer: T2
Länge laut offizieller Angabe: ca 14 km km (plus zweimal Staudamm Schwammenaul)
offiziell veranschlagte Dauer: 4 bis 4,5 Stunden
gebrauchte Dauer: 3 Stunden reine Gehzeit, 3 Stunden 24 Gesamtzeit

T2 steht für Themen-Tour 2, denn es gibt im Nationalpark Eifel diverse Themenwanderwege.
Der T2 heißt "Buchenhallen und Eichenhänge", sprich, er führt durch den Wald. Die Einstufung ist "mittelschwer" wegen der Steigung, die Beschreibung spricht von einer steilen Treppe. Vielleicht ist die auf dem Abkürzungsweg, ich bin die große Runde gelaufen und bin keiner Treppe begegnet.

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blauerfalke: (wandern)
Wegenummer: "ich geh mal hier lang, und dann da drüben... und da hinten zurück"
Länge laut Wanderapp: 8,12 km
gebrauchte Dauer: 1 Stunde 37

Eigentlich wollte ich die Nummer 49 wandern. Das ist die Klosterrunde, die führt von Heimbach hoch zur Abtei Mariawald und dann wieder runter, über etwa 12 km.
Aber leider war im Juli Hochwasser. Und auch wenn Heimbach weitgehend verschont worden ist - danke Staumauer Schwammenaul, danke Staubecken Heimbach - so ist doch auch ziemlich viel Wasser die Hänge runtergeflossen. Sprich, ihnen ist weiter hinten der Hang abgeruscht, und das hat Teile des Kreuzweges und damit auch des Wanderwegs 49 weggerissen. Es gibt eine offizielle Umleitung für den Wanderweg, auf der anderen Seite des Staubeckens, aber da hab ich mir dann gedacht, ich suche mir einfach was eigenes. Gibt ja genug zu Auswahl.
Und nicht zu vergessen hat es den Vorteil, dass ich den Wagen oben bei Mariawald parken und auf der Höhe bleiben kann. Nicht den Berg runter und wieder rauf. Ich will ja nach der Wanderung auch noch Erbsensuppe.

Ich begutachte also meine Wanderkarte und entscheide mich für einen Weg. Etwa 3 km in eine Richtung, dann kann ich da entweder direkt auf einem anderen Weg zurückgehen, oder noch einen Schlenker machen, je nachdem, wie das Wetter sich entwickelt. Bei Start ist es trocken, aber es ist ungewiss, ob es das bleiben wird.

Der erste Teil meiner Strecke ist Teil des Wildnistrails. Gut beschildert, gut befestigt, keine Wünsche offen. Es gibt einige Stellen, an denen der Weg an der Seite abgebrochen ist - auch hier ist offenbar viel Wasser runtergekommen - aber alle sind mit Absperrbändern gut zu erkennen gesichert und es ist noch genug Weg da, um problemlos dran vorbei zu kommen.

Es steht quasi an jeder Ecke ein Hinweisschild, so dass es auch keine Schwierigkeiten gibt, als ich den Wildnistrail verlasse. Ich habe mir zwei Wanderparkplätze als Orientierungspunkte ausgesucht, und die stehen auch auf jedem Schild mit drauf (erst der eine, dann der andere). Und ab dem zweiten ist mein Ziel dann wieder die Abtei Mariawald, und die steht erstrecht überall drauf. Genau genommen kann ich mich einmal sogar entscheiden, ob ich rechtsrum oder linksrum zur Abtei gehen will - das ist die Stelle mit dem Schlenker. Da das Wetter stabil geblieben ist, gehe ich den auch noch.

Im Gegensatz zu allem anderen vorher ist dieser Schlenker kein gut ausgebauter Waldweg, sondern ein Trampfelpfad. Er ist ein bisschen matschig und an einigen Stellen etwas zugewuchert, aber trotzdem immer deutlich zu erkennen. Außerdem führt er direkt neben der Straße lang - an einem Donnerstagmittag im November ist das okay, aber im Sommer am Wochenende ist das schon mal ein Weg, den man nicht nehmen sollte. Es ist die Straße von Heimbach nach Gemünd und Euskirchen, das könnte nervig werden.

Aber so sind es nur ein paar wenige Autos, und der Weg ist hübscher als erwartet. Er hat auch ein Pilgerkreuz und eine Mariensäule (an der steht die einzige Bank auf der gesamten Strecke), halt also neben schönem Wald auch kulturell etwas zu bieten.
An einer Wiese erklärt ein Schild, dass der Zaun da ist, um Wildschweine abzuhalten, aber dass das Rotwild trotzdem drauf kann. Springen die über den Zaun, oder wie soll ich mir das vorstellen?

Im Ganzen war es ein bisschen kürzer, als ich mir das vorgestellt hatte, aber das macht ja nichts. Es war tatsächlich beinahe eben, nur geringes auf und ab, wie das bei Wanderwegen immer schonmal ist. Also nett für zwischendurch mal leicht zu gehen, ohne besondere Ansprüche.

Und es gab Erbsensuppe, aber leider keinen Pudding.

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