The Trials of Apollo: The Dark Prophecy
May. 15th, 2017 07:50 pmvon Rick Riordan
Apollo ist noch immer ein Mensch, ist noch immer auf der Suche nach einem wichtigen Orakel - diesmal nach dem Orakel von Trophonios - und ein Triumvirat von drei unsterblichen Römischen Kaisern versucht noch immer, die Weltherrschaft zu übernehmen. Oder sowas. Was sie eigentlich wollen, wissen wir nicht so ganz. Aber Macht wird schon nicht ganz falsch sein.
Auch haben wir Meg wieder dabei, die dem alten Schema "in jedem Band muss jemand noch mächtiger werden als wir es in allen Bänden jemals hatten" vollkommen gerecht wird. Wie wir uns erinnern, ist sie eine Demeter-Tochter, und diesmal lernen wir, dass ihr darum schon ein kränklicher Löwenzahn zum Teleportieren ausreicht (weil, alle Pflanzen sind verbunden und so). Mehr noch, sie kann mit Hilfe eines Beetes unseren alten Satyr-Freund Grower herumteleportieren, offenbar ohne dass der sich vorher in einem Beet befunden hat. Klang eher nach Bürgersteig oder sowas... So langsam frage ich mich, warum Zeus, Hades und Poseidon einen Pakt eingehen mussten, keine Halbgötter mehr zu zeugen, weil ihre Kinder zu mächtig werden könnten. Vielleicht sollte da mal eher jemand mit Aphrodite oder Demeter sprechen.
Was das angeht, ist die Magnus Chase-Reihe eine echte Erholung.
Außer mit Meg ist Apollo mit Leo - werde ich nie leiden können - und Calypso unterwegs, und Thalia bekommt einen recht großen Gastauftritt. Der Schluss des Buches bringt uns eben Grower, und die Aussicht auf ein Wiedersehen mit den Charakteren von Camp Jupiter. Ich freu mich da sicher auf andere als andere Leute, aber man kann halt nicht alles haben. Und da es wie gesagt um römische Kaiser geht, ist es ja auch logisch, die Römer mal langsam ins Spiel zu bringen.
Im ersten Band hatten wir Nero, diesmal ist es Commodus, und wer der dritte ist, habe ich auch schon eine Vermutung. Mal sehen, ob der Hinweis wirklich so deutlich war oder eine Finte.
Ansonsten bleibt es beim bewährten unterhaltsamen Muster. Apollo schwankt zwischen Selbstmitleid und Heroismus, entwickelt sich aber dabei tatsächlich weiter, was ich gut gelungen finde. Es gibt nette neue Charaktere und mehr Puzzleteile fürs Universum und natürlich auch neue Monster. Nicht alles macht Sinn, aber es bleibt stimmig genug, um nicht weiter nachforschen zu müssen. Einzig, warum Apollo so sicher ist, seine wahre göttliche Gestalt enthüllen zu können, ist mir nicht klar... er hat immer mal wieder ein paar Momente, in denen er über Fähigkeiten verfügen kann, aber die doch sonst eher versehentlich...
Schlachten-Highlight ist diesmal Commodus' Arena, in der er gleichzeitig ein Formel 1-Rennen und einen jeder-gegen-jeden Gladiatoren- und Tierkampf (Kampfstrauße) abhält, wobei er die Gladiatoren aus Kanonen in die Arena schießt und dann - just for good measure - noch mehrere hundert Basketbälle auf das ganze fallen lässt. Ich schätze, Indianapolis hat ein bekanntes Basketballteam? Obwohl, die Elefantin trägt einen Football-Helm mit dem Emblem der Heimmannschaft, vielleicht ist es also doch Football. Oder beides.
Der Name des Orakels sagte mir zuerst gar nichts, aber das lag daran, dass ich schlecht mit Namen bin. Als die Beschreibung kam, habe ich es schon nach dem zweiten Satz erkannt. Mal sehen, ob das mit dem nächsten dann auch so ist.
Und, Lerneffekt, nur sehr düstere Prophezeiungen werden in der Form von Sonetten gemacht. Wenigstens war Apollo in der Lage, ein Sonett direkt zu erkennen. Selbst schreibt er ja eher nervige Haiku.
Apollo ist noch immer ein Mensch, ist noch immer auf der Suche nach einem wichtigen Orakel - diesmal nach dem Orakel von Trophonios - und ein Triumvirat von drei unsterblichen Römischen Kaisern versucht noch immer, die Weltherrschaft zu übernehmen. Oder sowas. Was sie eigentlich wollen, wissen wir nicht so ganz. Aber Macht wird schon nicht ganz falsch sein.
Auch haben wir Meg wieder dabei, die dem alten Schema "in jedem Band muss jemand noch mächtiger werden als wir es in allen Bänden jemals hatten" vollkommen gerecht wird. Wie wir uns erinnern, ist sie eine Demeter-Tochter, und diesmal lernen wir, dass ihr darum schon ein kränklicher Löwenzahn zum Teleportieren ausreicht (weil, alle Pflanzen sind verbunden und so). Mehr noch, sie kann mit Hilfe eines Beetes unseren alten Satyr-Freund Grower herumteleportieren, offenbar ohne dass der sich vorher in einem Beet befunden hat. Klang eher nach Bürgersteig oder sowas... So langsam frage ich mich, warum Zeus, Hades und Poseidon einen Pakt eingehen mussten, keine Halbgötter mehr zu zeugen, weil ihre Kinder zu mächtig werden könnten. Vielleicht sollte da mal eher jemand mit Aphrodite oder Demeter sprechen.
Was das angeht, ist die Magnus Chase-Reihe eine echte Erholung.
Außer mit Meg ist Apollo mit Leo - werde ich nie leiden können - und Calypso unterwegs, und Thalia bekommt einen recht großen Gastauftritt. Der Schluss des Buches bringt uns eben Grower, und die Aussicht auf ein Wiedersehen mit den Charakteren von Camp Jupiter. Ich freu mich da sicher auf andere als andere Leute, aber man kann halt nicht alles haben. Und da es wie gesagt um römische Kaiser geht, ist es ja auch logisch, die Römer mal langsam ins Spiel zu bringen.
Im ersten Band hatten wir Nero, diesmal ist es Commodus, und wer der dritte ist, habe ich auch schon eine Vermutung. Mal sehen, ob der Hinweis wirklich so deutlich war oder eine Finte.
Ansonsten bleibt es beim bewährten unterhaltsamen Muster. Apollo schwankt zwischen Selbstmitleid und Heroismus, entwickelt sich aber dabei tatsächlich weiter, was ich gut gelungen finde. Es gibt nette neue Charaktere und mehr Puzzleteile fürs Universum und natürlich auch neue Monster. Nicht alles macht Sinn, aber es bleibt stimmig genug, um nicht weiter nachforschen zu müssen. Einzig, warum Apollo so sicher ist, seine wahre göttliche Gestalt enthüllen zu können, ist mir nicht klar... er hat immer mal wieder ein paar Momente, in denen er über Fähigkeiten verfügen kann, aber die doch sonst eher versehentlich...
Schlachten-Highlight ist diesmal Commodus' Arena, in der er gleichzeitig ein Formel 1-Rennen und einen jeder-gegen-jeden Gladiatoren- und Tierkampf (Kampfstrauße) abhält, wobei er die Gladiatoren aus Kanonen in die Arena schießt und dann - just for good measure - noch mehrere hundert Basketbälle auf das ganze fallen lässt. Ich schätze, Indianapolis hat ein bekanntes Basketballteam? Obwohl, die Elefantin trägt einen Football-Helm mit dem Emblem der Heimmannschaft, vielleicht ist es also doch Football. Oder beides.
Der Name des Orakels sagte mir zuerst gar nichts, aber das lag daran, dass ich schlecht mit Namen bin. Als die Beschreibung kam, habe ich es schon nach dem zweiten Satz erkannt. Mal sehen, ob das mit dem nächsten dann auch so ist.
Und, Lerneffekt, nur sehr düstere Prophezeiungen werden in der Form von Sonetten gemacht. Wenigstens war Apollo in der Lage, ein Sonett direkt zu erkennen. Selbst schreibt er ja eher nervige Haiku.