Bodwen Jones a'r aderyn prin
Oct. 16th, 2017 05:19 pmvon Bethan Gwanas
Sequel zu "Bywyd Blodwen Jones"
Ich stell mir das so ähnlich vor wie Bridget Jones - was ich weder gelesen noch gesehen habe - aber vielleicht liegt das am ähnlichen Namen der Protagonistin und das mich beides nach kurzen Angaben um was es geht, kein bisschen interessiert. Wenn ich einen Roman darüber lese, dass und wie eine Frau einen Mann sucht, damit sie, wenn sie ihn gefunden hat, endlich ein glückliches und erfülltes Leben hat, dann hat der bitte historisches Flair zu haben. Oder futuristisches. Oder sonst eins, aber bitte kein contemporäres. Wäre es nicht zum Walisisch üben, ich würde es nicht lesen. Auch nicht mal zwischendurch.
Blodwen ist eine Bibliothekarin in Nordwales, die Tagebuch schreibt. Sie hasst ihren Job, hat eine Katze, die sich arrogant-katzenhaft benimmt, und eine Ziege, die ständig ausbricht und die Gärten der Nachbarn leerfrisst, die das natürlich nicht toll finden. Außerdem geht sie einmal die Woche zum Walisisch-Kurs, ist also selbst eine Schülerin. Das heißt, sie sucht Wörter, macht Fehler... ich schätze, das soll den Leser ermutigen. Es ist ein Roman für Walisisch-Lerner, darum werden die schweren Vokabeln auch unten auf den Seiten angegeben.
So weit, so gut. Im ersten Band hat sie sich in ihren Walisisch-Lehrer verknallt, der sich dann als Arschloch entpuppte, woraufhin sie sich in einen Mitschüler verknallte, der sich in jemand anders verliebt hat, und am Ende vom Buch hat sie sich in einen lokalen Bauern verknallt und alles sah rosig aus.
Am Beginn dieses Buches ist das auch schon wieder vorbei, aber wenigstens hält sich diesmal die "ich werde nie einen Mann finden"-Thematik in Grenzen. Auch die "Ich bin zu dick und zu hässlich"-Thematik mit den dazugehörigen Diäten und Fressorgien ist nicht so exzessiv wie im letzten Buch. Es geht mehr um Blodwens Job und wie wenig sie ihn mag - bis sie der mobilen Bibliothek, einer Art Bücherbus, zugeteilt wird. Das gefällt ihr besser, und am Ende des Buches hat sie die Hoffnung, den Job als fahrende Bibliothekarin auf Dauer bekommen zu können. Und sie hat eine neue Liebe, die genau wie die letzten innerhalb von drei Blickaustauschen entsteht und keinerlei Grund hat außer dass ihr Auserwählter schöne Augen hat - aber wenigstens passiert das erst am Ende vom Buch und sie schreibt nicht wieder Seitenweise, wie toll das Objekt ihrer Begierde doch ist.
Diesmal habe ich drauf geachtet - vom gebrochenen Herzen bis zu neuen Liebe sind es knapp zwei Monate. Na dann.
Es ist halt einfach nicht meine Art von Buch, aber Ms Gwanas schreibt lebendig und - und das ist wichtig für den Sinn des Buches - einfach genug, dass ich es ohne Probleme lesen kann, ohne dass ich dabei das Gefühl habe, dass es simpelste Sprache ist. Vielleicht ist es das, aber es fühlt sich nicht so an, also kann ich es als Erfolgserlebnis gut lesen. Und das ist es ja wert.
Sequel zu "Bywyd Blodwen Jones"
Ich stell mir das so ähnlich vor wie Bridget Jones - was ich weder gelesen noch gesehen habe - aber vielleicht liegt das am ähnlichen Namen der Protagonistin und das mich beides nach kurzen Angaben um was es geht, kein bisschen interessiert. Wenn ich einen Roman darüber lese, dass und wie eine Frau einen Mann sucht, damit sie, wenn sie ihn gefunden hat, endlich ein glückliches und erfülltes Leben hat, dann hat der bitte historisches Flair zu haben. Oder futuristisches. Oder sonst eins, aber bitte kein contemporäres. Wäre es nicht zum Walisisch üben, ich würde es nicht lesen. Auch nicht mal zwischendurch.
Blodwen ist eine Bibliothekarin in Nordwales, die Tagebuch schreibt. Sie hasst ihren Job, hat eine Katze, die sich arrogant-katzenhaft benimmt, und eine Ziege, die ständig ausbricht und die Gärten der Nachbarn leerfrisst, die das natürlich nicht toll finden. Außerdem geht sie einmal die Woche zum Walisisch-Kurs, ist also selbst eine Schülerin. Das heißt, sie sucht Wörter, macht Fehler... ich schätze, das soll den Leser ermutigen. Es ist ein Roman für Walisisch-Lerner, darum werden die schweren Vokabeln auch unten auf den Seiten angegeben.
So weit, so gut. Im ersten Band hat sie sich in ihren Walisisch-Lehrer verknallt, der sich dann als Arschloch entpuppte, woraufhin sie sich in einen Mitschüler verknallte, der sich in jemand anders verliebt hat, und am Ende vom Buch hat sie sich in einen lokalen Bauern verknallt und alles sah rosig aus.
Am Beginn dieses Buches ist das auch schon wieder vorbei, aber wenigstens hält sich diesmal die "ich werde nie einen Mann finden"-Thematik in Grenzen. Auch die "Ich bin zu dick und zu hässlich"-Thematik mit den dazugehörigen Diäten und Fressorgien ist nicht so exzessiv wie im letzten Buch. Es geht mehr um Blodwens Job und wie wenig sie ihn mag - bis sie der mobilen Bibliothek, einer Art Bücherbus, zugeteilt wird. Das gefällt ihr besser, und am Ende des Buches hat sie die Hoffnung, den Job als fahrende Bibliothekarin auf Dauer bekommen zu können. Und sie hat eine neue Liebe, die genau wie die letzten innerhalb von drei Blickaustauschen entsteht und keinerlei Grund hat außer dass ihr Auserwählter schöne Augen hat - aber wenigstens passiert das erst am Ende vom Buch und sie schreibt nicht wieder Seitenweise, wie toll das Objekt ihrer Begierde doch ist.
Diesmal habe ich drauf geachtet - vom gebrochenen Herzen bis zu neuen Liebe sind es knapp zwei Monate. Na dann.
Es ist halt einfach nicht meine Art von Buch, aber Ms Gwanas schreibt lebendig und - und das ist wichtig für den Sinn des Buches - einfach genug, dass ich es ohne Probleme lesen kann, ohne dass ich dabei das Gefühl habe, dass es simpelste Sprache ist. Vielleicht ist es das, aber es fühlt sich nicht so an, also kann ich es als Erfolgserlebnis gut lesen. Und das ist es ja wert.