King Arthur: Legend of the Sword
Oct. 29th, 2017 12:13 pmFilm von Guy Ritchie
Erster Teil einer Filmreihe, die wegen mangelnder Zuschauerrekorde jetzt nicht realisiert wird, so dass wir nie erfahren werden, was der Regisseur uns eigentlich sagen wollte. Wurde außerdem wechselnd als "wahre Version", "wahre Geschichte mit Punk-Elementen" und durch einen Trailer mit ausgeprägtem Horror/Fantasy-Flair angekündigt, so dass auch im Vorfeld keiner wirklich wusste, was es eigentlich werden soll.
Die gute Nachricht: Der Film ist besser als erwartet. Man kann ihn gut angucken und er ist unterhaltsam. Er wirkt nicht trashig und nicht total bescheuert. Nichts Besonderes, aber auch nicht entsetzlich. Kann man zwischendurch mal angucken.
Die schlechte Nachricht: Auch wenn er Millionen Doller gekostet hat, sieht er aus wie ein B-Movie und fühlt sich auch so an. Einzig die Titelrolle kriegt sowas wie Charakterentwicklung, die optischen Stilmittel wie die Handkamerafahrten und ständige Slow-Motion-Effekte in den Kämpfen wirken eher störend. Die CGI ist stellenweise einfach schlecht und die Farbpalette ist so grau, dass man schon kaum mehr von Farbpalette sprechen will. Sieht man mal von dem animierten Feuer ab, das war orange. Wahrscheinlich sollte das als Kontrast irgendeine Botschaft vermitteln.
Kurz zur Handlung: Es gibt Menschen und Mages (die Magie wirken). Uther ist König auf Camelot und ein Mensch. Seine Burg wird von einem mächtige Mage namens Mordred angegriffen, der zu diesem Zweck gleich mal zwei Kriegselefanten erschaffen hat, die größer sind als die gesamte Burg. Uther schafft es dank des Schwertes Excalibur, Mordreds Magie zu widerstehen und ihn zu erschlagen. Camelot ist gerettet.
Uthers Bruder Vortigern reißt die Macht sich, Uther wird getötet, sein etwa 2jähriger Sohn Arthur treibt auf einem Boot nach London und wird dort von Huren in einem Bordell aufgenommen und aufgezogen. Eine unbestimmte Zahl von Jahren später ist er sowas wie der Beschützer dieses Bordells, extrem street-smart und ein Kleinkrimineller.
Gerade jetzt taucht Excalibur wieder auf, weil aus einem See unterhalb von Camelot das Wasser verschwindet. Vortigern lässt alle jungen Männer des Reiches einsammeln, um an dem Schwert zu ziehen, um so herauszufinden, wo sein Neffe ist. Denn nur, wenn er diesen Neffen tötet, wird Excalibur ihm dienen. Arthur zieht an dem Schwert, holt es aus dem Stein, hat eine Vision und fällt in Ohnmacht.
Eine Rebellengruppe rettet ihn vor der Hinrichtung, und einige Visionen und Morde später ist Arthur dann endlich bereit, Vortigern zu konfrontieren. Am Ende besiegt er ihn im Zweikampf und wird der neue König.
Ach, ja, die Rebellengruppe beinhaltet einen früheren Getreuen von Uther namens Bedivere und eine Mage ohne Namen, die in ganz frühen Castlisten mal als Guinevere geführt wurde.
So weit, so gut. Grob gesagt ist die Artus-Prämisse des Films: Typ versucht, selbstsüchtig und eigennützig zu sein, kriegt es aber nicht hin. Kann ich mit leben. Arthur (Charlie Hunnam) war nicht wirklich sympathisch, aber auf eine raue Art charmant und am Ende ja doch bereit, sich gegen den Tyrannen zu stellen, um dem Volk - vor allem seinen Freunden, aber gut, halt auch dem Volk - zu helfen.
Außerdem sieht der Mann nicht ganz schlecht aus, das hilft natürlich auch. Auch wenn sie uns in einer Einstellung minutenlang präsentieren, wie er sein Hemd auszieht und deutlich zu sehen ist, dass er keine einzige Narbe hat. Der Mann ist in der Gosse groß geworden und hat sich ständig geprügelt, und dann soll ich das glauben? An dieser Stelle ist nach wie vor "King Arthur" der Maßstab aller Dinge - als Clive Owen das Hemd auszog, sah er aus wie eine Landkarte. Wie das neben nach Jahren des Waffenkampfs zu erwarten ist.
Vortigern (Jude Law) ist als Gegenspieler total random, also komplett austauschbar. Wir erfahren nichts über ihn, nur dass er ein paar Jahre unter den Mages verbracht hat, im Rahmen einer diplomatischen Mission, wie Königsfamilien das nunmal so machen, und dass er da wahrscheinlich seine Magie gelernt hat. Warum er Uther umbringt und König werden will? Ob er seinen Bruder hasst oder ein Kindheitstrauma hat, oder ob er einfach nur machtgierig ist... keine Ahnung. In jedem Fall baut er jetzt einen großen schwarzen Turm mit einem großen Feuer oben drauf (Mordor lässt grüßen) und hat er sich mit einer oktopusartigen Kreatur verbündet, die unter Camelot im Wasser lebt, und der er jedes Mal, wenn er Hilfe braucht, das Blut einer geliebten Person opfern muss. Um Uther zu töten, tötet Vortigern also vorher seine Frau, und um gegen Arthur zu kämpfen, seine Tochter. Gut, dass er nicht noch mehr Kinder hat, oder?
Auch als Tyrann wirkt er desinteressiert und unreif. Jedes Jahr 10 000 Kinder als Tribut an die Wikinger? Wie viele Leute hat dieses England?
Die namenlose Mage (Astrid Bergès-Frisbey) ist vor allem dafür da, kryptische Bemerkungen zu machen, Tiere zu beeinflussen und herumzuräuchern. Offenbar hat sie einen Adler als Haustier/Totem/wasauchimmer, und eine oder mehrere Schlangen diverser Größen. Von "passt in die Handtasche" bis zu "passt grade noch in den Thronsaal". Frau Bergès-Frisbey spielt betont emotionsfrei und ausdruckslos, wahrscheinlich, um damit zu zeigen, dass ihre Rolle nicht menschlich ist, und spricht mit einem Akzent, der entweder Absicht ist, um der gleichen Prämisse zu dienen, oder dem geschuldet ist, dass sie Spanierin ist. Dass es kein eindeutig spanischer Akzent ist, macht die Beantwortung dieser Frage nicht einfacher.
Erschwert wird das Ganze wie gesagt von den nicht zusammenpassenden Stilelementen. Vordergründig zielt Herr Ritchie auf grau und dreckig, aber um sein Rating unten zu halten, sieht man kaum Blut, die Schergen des Bösen tragen alle Metallmasken (das Nächstbeste, was man machen kann, wenn man keine Roboter verwenden kann) und alle Kampfszenen sind so stilisiert, dass ich sie mir problemlos ansehen konnte, und das will was heißen. Mehr Videoclip als sonstwas. Weshalb sie einen auch vollkommen kalt lassen.
Dazwischen kommen Dialoge, die eher einer Slapstick-Komödie entsprungen zu sein scheinen - nicht schlecht gemacht, aber total unpassend zum Rest des Films.
Nicht zu vergessen die Visionen vom Tod seines Vaters, die Arthur hat, sobald er Excalibur mit beiden Händen greift, eine Reise in die Dark Lands, wo sich herausstellt, dass Excalibur scharf genug ist, um Schlangen die Köpfe abzuschlagen und dann in einer Säule steckenzubleiben (alles, wo Arthur es nicht herausgezogen hat, war ein Amboss), aber offenbar gegen Nagetiere außergewöhnlicher Größe eher nutzlos ist.
Videospiel mit Symbolik... Und mitten im Endkampf hat Arthur eine weitere Vision vom Tod seines Vaters, in der Uther ihm sagt, dass er nicht mehr weglaufen braucht und dass es jetzt sein Schwert ist, was Arthur dann endlich dazu befähigt, Excalibur vernüfntig zu verwenden. Hätte ich jetzt nicht so schlecht gefunden, wäre es nicht Teil der üblichen "Bösewicht hat Held wehrlos am Boden und lässt ihn da minutenlang liegen, bis der seine Vision/Selbsterkenntnis/Erleuchtung beendet hat, und aufstehen kann, um Bösewicht umzubringen"-Szene gewesen. Klischee halt.
Uther (Eric Bana) mochte ich übrigens. Er hat keine große Rolle, aber er ist der gütige, selbstlose König und Landes- und Familienvater, und sieht auch ganz genauso aus. Abgesehen davon, dass er einen Bart hatte, entsprach er etwa dem Bild, dass ich von einem älteren Artus habe.
Außerdem mochte ich Bill (Aidan Gillen), dessen Hauptaufgabe es ist, sarkastisch zu sein und ein toller Bogenschütze. Ich kenne den Schauspieler von irgendwo her, habe aber auch nach dem Durchlesen seiner Filmliste keine Ahnung, woher das sein könnte.
Am Ende gibt es einen runden Tisch - "Was ist das? Eine Tanzfläche? Eine Käserad? Eine Tür?" - und alle schlagen einander gegenseitig zum Ritter. Dabei erfahren wir endlich mal die Namen von Leuten, die seit zwei Stunden in diesem Film mitspielen. Sie heißen dann tatsächlich Percy oder Tristan (Warum? Warum nehmen sie die Namen von Rittern, die nicht zu Artus' engen Vertrauten gehören? Was wäre mit Kai gewesen, um mit dem König von Anfang an durch dick und dünn zu gehen?), oder Bill und George. (Das ist die Artussage. Da heißen Leute Meliagaunt oder Agravaine - aber George? George ist übrigens ein asiatischer Kampfkunstmeister und sieht auch so aus.)
Persönlich finde ich noch nett, dass Arthur Excalibur in einen See wirft - ich hoffe, es war Llyn Ogwen oder Llyn Llydaw, auf jeden Fall war es in Snowdonia - und es dann aus einer Schlammpfütze wieder hinauszieht. Ja, alle Wasser sind verbunden.
Snowdonia ist übrigens auch in Grauoptik noch beeindruckend. Ohne Regen sieht man auch mal was davon.
Erster Teil einer Filmreihe, die wegen mangelnder Zuschauerrekorde jetzt nicht realisiert wird, so dass wir nie erfahren werden, was der Regisseur uns eigentlich sagen wollte. Wurde außerdem wechselnd als "wahre Version", "wahre Geschichte mit Punk-Elementen" und durch einen Trailer mit ausgeprägtem Horror/Fantasy-Flair angekündigt, so dass auch im Vorfeld keiner wirklich wusste, was es eigentlich werden soll.
Die gute Nachricht: Der Film ist besser als erwartet. Man kann ihn gut angucken und er ist unterhaltsam. Er wirkt nicht trashig und nicht total bescheuert. Nichts Besonderes, aber auch nicht entsetzlich. Kann man zwischendurch mal angucken.
Die schlechte Nachricht: Auch wenn er Millionen Doller gekostet hat, sieht er aus wie ein B-Movie und fühlt sich auch so an. Einzig die Titelrolle kriegt sowas wie Charakterentwicklung, die optischen Stilmittel wie die Handkamerafahrten und ständige Slow-Motion-Effekte in den Kämpfen wirken eher störend. Die CGI ist stellenweise einfach schlecht und die Farbpalette ist so grau, dass man schon kaum mehr von Farbpalette sprechen will. Sieht man mal von dem animierten Feuer ab, das war orange. Wahrscheinlich sollte das als Kontrast irgendeine Botschaft vermitteln.
Kurz zur Handlung: Es gibt Menschen und Mages (die Magie wirken). Uther ist König auf Camelot und ein Mensch. Seine Burg wird von einem mächtige Mage namens Mordred angegriffen, der zu diesem Zweck gleich mal zwei Kriegselefanten erschaffen hat, die größer sind als die gesamte Burg. Uther schafft es dank des Schwertes Excalibur, Mordreds Magie zu widerstehen und ihn zu erschlagen. Camelot ist gerettet.
Uthers Bruder Vortigern reißt die Macht sich, Uther wird getötet, sein etwa 2jähriger Sohn Arthur treibt auf einem Boot nach London und wird dort von Huren in einem Bordell aufgenommen und aufgezogen. Eine unbestimmte Zahl von Jahren später ist er sowas wie der Beschützer dieses Bordells, extrem street-smart und ein Kleinkrimineller.
Gerade jetzt taucht Excalibur wieder auf, weil aus einem See unterhalb von Camelot das Wasser verschwindet. Vortigern lässt alle jungen Männer des Reiches einsammeln, um an dem Schwert zu ziehen, um so herauszufinden, wo sein Neffe ist. Denn nur, wenn er diesen Neffen tötet, wird Excalibur ihm dienen. Arthur zieht an dem Schwert, holt es aus dem Stein, hat eine Vision und fällt in Ohnmacht.
Eine Rebellengruppe rettet ihn vor der Hinrichtung, und einige Visionen und Morde später ist Arthur dann endlich bereit, Vortigern zu konfrontieren. Am Ende besiegt er ihn im Zweikampf und wird der neue König.
Ach, ja, die Rebellengruppe beinhaltet einen früheren Getreuen von Uther namens Bedivere und eine Mage ohne Namen, die in ganz frühen Castlisten mal als Guinevere geführt wurde.
So weit, so gut. Grob gesagt ist die Artus-Prämisse des Films: Typ versucht, selbstsüchtig und eigennützig zu sein, kriegt es aber nicht hin. Kann ich mit leben. Arthur (Charlie Hunnam) war nicht wirklich sympathisch, aber auf eine raue Art charmant und am Ende ja doch bereit, sich gegen den Tyrannen zu stellen, um dem Volk - vor allem seinen Freunden, aber gut, halt auch dem Volk - zu helfen.
Außerdem sieht der Mann nicht ganz schlecht aus, das hilft natürlich auch. Auch wenn sie uns in einer Einstellung minutenlang präsentieren, wie er sein Hemd auszieht und deutlich zu sehen ist, dass er keine einzige Narbe hat. Der Mann ist in der Gosse groß geworden und hat sich ständig geprügelt, und dann soll ich das glauben? An dieser Stelle ist nach wie vor "King Arthur" der Maßstab aller Dinge - als Clive Owen das Hemd auszog, sah er aus wie eine Landkarte. Wie das neben nach Jahren des Waffenkampfs zu erwarten ist.
Vortigern (Jude Law) ist als Gegenspieler total random, also komplett austauschbar. Wir erfahren nichts über ihn, nur dass er ein paar Jahre unter den Mages verbracht hat, im Rahmen einer diplomatischen Mission, wie Königsfamilien das nunmal so machen, und dass er da wahrscheinlich seine Magie gelernt hat. Warum er Uther umbringt und König werden will? Ob er seinen Bruder hasst oder ein Kindheitstrauma hat, oder ob er einfach nur machtgierig ist... keine Ahnung. In jedem Fall baut er jetzt einen großen schwarzen Turm mit einem großen Feuer oben drauf (Mordor lässt grüßen) und hat er sich mit einer oktopusartigen Kreatur verbündet, die unter Camelot im Wasser lebt, und der er jedes Mal, wenn er Hilfe braucht, das Blut einer geliebten Person opfern muss. Um Uther zu töten, tötet Vortigern also vorher seine Frau, und um gegen Arthur zu kämpfen, seine Tochter. Gut, dass er nicht noch mehr Kinder hat, oder?
Auch als Tyrann wirkt er desinteressiert und unreif. Jedes Jahr 10 000 Kinder als Tribut an die Wikinger? Wie viele Leute hat dieses England?
Die namenlose Mage (Astrid Bergès-Frisbey) ist vor allem dafür da, kryptische Bemerkungen zu machen, Tiere zu beeinflussen und herumzuräuchern. Offenbar hat sie einen Adler als Haustier/Totem/wasauchimmer, und eine oder mehrere Schlangen diverser Größen. Von "passt in die Handtasche" bis zu "passt grade noch in den Thronsaal". Frau Bergès-Frisbey spielt betont emotionsfrei und ausdruckslos, wahrscheinlich, um damit zu zeigen, dass ihre Rolle nicht menschlich ist, und spricht mit einem Akzent, der entweder Absicht ist, um der gleichen Prämisse zu dienen, oder dem geschuldet ist, dass sie Spanierin ist. Dass es kein eindeutig spanischer Akzent ist, macht die Beantwortung dieser Frage nicht einfacher.
Erschwert wird das Ganze wie gesagt von den nicht zusammenpassenden Stilelementen. Vordergründig zielt Herr Ritchie auf grau und dreckig, aber um sein Rating unten zu halten, sieht man kaum Blut, die Schergen des Bösen tragen alle Metallmasken (das Nächstbeste, was man machen kann, wenn man keine Roboter verwenden kann) und alle Kampfszenen sind so stilisiert, dass ich sie mir problemlos ansehen konnte, und das will was heißen. Mehr Videoclip als sonstwas. Weshalb sie einen auch vollkommen kalt lassen.
Dazwischen kommen Dialoge, die eher einer Slapstick-Komödie entsprungen zu sein scheinen - nicht schlecht gemacht, aber total unpassend zum Rest des Films.
Nicht zu vergessen die Visionen vom Tod seines Vaters, die Arthur hat, sobald er Excalibur mit beiden Händen greift, eine Reise in die Dark Lands, wo sich herausstellt, dass Excalibur scharf genug ist, um Schlangen die Köpfe abzuschlagen und dann in einer Säule steckenzubleiben (alles, wo Arthur es nicht herausgezogen hat, war ein Amboss), aber offenbar gegen Nagetiere außergewöhnlicher Größe eher nutzlos ist.
Videospiel mit Symbolik... Und mitten im Endkampf hat Arthur eine weitere Vision vom Tod seines Vaters, in der Uther ihm sagt, dass er nicht mehr weglaufen braucht und dass es jetzt sein Schwert ist, was Arthur dann endlich dazu befähigt, Excalibur vernüfntig zu verwenden. Hätte ich jetzt nicht so schlecht gefunden, wäre es nicht Teil der üblichen "Bösewicht hat Held wehrlos am Boden und lässt ihn da minutenlang liegen, bis der seine Vision/Selbsterkenntnis/Erleuchtung beendet hat, und aufstehen kann, um Bösewicht umzubringen"-Szene gewesen. Klischee halt.
Uther (Eric Bana) mochte ich übrigens. Er hat keine große Rolle, aber er ist der gütige, selbstlose König und Landes- und Familienvater, und sieht auch ganz genauso aus. Abgesehen davon, dass er einen Bart hatte, entsprach er etwa dem Bild, dass ich von einem älteren Artus habe.
Außerdem mochte ich Bill (Aidan Gillen), dessen Hauptaufgabe es ist, sarkastisch zu sein und ein toller Bogenschütze. Ich kenne den Schauspieler von irgendwo her, habe aber auch nach dem Durchlesen seiner Filmliste keine Ahnung, woher das sein könnte.
Am Ende gibt es einen runden Tisch - "Was ist das? Eine Tanzfläche? Eine Käserad? Eine Tür?" - und alle schlagen einander gegenseitig zum Ritter. Dabei erfahren wir endlich mal die Namen von Leuten, die seit zwei Stunden in diesem Film mitspielen. Sie heißen dann tatsächlich Percy oder Tristan (Warum? Warum nehmen sie die Namen von Rittern, die nicht zu Artus' engen Vertrauten gehören? Was wäre mit Kai gewesen, um mit dem König von Anfang an durch dick und dünn zu gehen?), oder Bill und George. (Das ist die Artussage. Da heißen Leute Meliagaunt oder Agravaine - aber George? George ist übrigens ein asiatischer Kampfkunstmeister und sieht auch so aus.)
Persönlich finde ich noch nett, dass Arthur Excalibur in einen See wirft - ich hoffe, es war Llyn Ogwen oder Llyn Llydaw, auf jeden Fall war es in Snowdonia - und es dann aus einer Schlammpfütze wieder hinauszieht. Ja, alle Wasser sind verbunden.
Snowdonia ist übrigens auch in Grauoptik noch beeindruckend. Ohne Regen sieht man auch mal was davon.