y gwyll - Hinterland
Oct. 29th, 2017 06:50 pmFinalfolge Staffel 3
Wir müssen ja noch die Sache mit dem Kinderheim Devil's Bridge aufklären. Das tun wir dann auch, indem wir in den ersten fünf Minuten zum Tenor von Staffel 1 zurückkehren: Nebel, mystische Geräusche, Horrorfilm-Musik, eine Tote mit viel Blut. Danach besinnen wir uns auf unsere Stärken von Staffel 2 und 3 und bringen die Sache erstaunlich unaufgeregt und zügig zu Ende. Dafür, dass sie so viel Brimborium und Mystery drum aufgebauscht haben, sogar erstaunlich beiläufig - trotzdem ist es okay so, denn es ist eine Krimi-Serie und keine Mystery-Serie.
Auch wenn ich das Gefühl habe, dass einige Dinge und Hinweise, die zwischendurch mal aufkamen, dabei einfach ignoriert worden sind, und dass das Verhalten von dem Typen, der die ganze Zeit versucht hat, das Verbrechen aufzuklären und dafür gestorben ist, nicht wirklich Sinn ergeben hat. Vor allem sein Anschlag auf Tom... Am Ende sind es Tom und Mared, die den Schneid haben, die Sache durchzuziehen. Der Vater von Mareds Tochter ist wie erwartet eingeknickt, als er erpresst wurde. Aber es gibt noch Polizisten, die die Wahrheit über die eigene Karriere stellen. Positive Schlussnote.
Auch sieht Ceredigion zum ersten Mal nicht nur grau und braun aus, sondern teilweise richtig grün und hübsch. Ich hoffe mal, das enttäuscht die Fans nicht zu sehr. Nachdem ich in Aberystwyth gelernt habe, wie populär die Serie in Großbritannien wirklich ist...
Es wird nicht gesoffen, Tom's Vermieterin kommt nicht vor, Mared behält die Oberhand über den Vater ihrer Tochter und Sian und Lloyd stehen nur ab und mal im Bild rum und sagen Dinge wie "Iawn, Syr" (Gut, Sir). Mared hat das Nuscheln der anderen Folgen der Staffel wieder aufgegeben, was ich sehr angenehm finde, und es gibt wieder Nebendarstellerinnen, die ich richtig gut verstanden habe. Natürlich auch welche, wo ich kein Wort verstehe, ist ja auch klar.
In der letzten Einstellung lernen wir, dass Tom doch noch ein Foto seiner Töchter hat, denn das holt er aus der Tasche und sieht es an. Dann stellt er sich an den Strand vor der Promenade von Aber und lauscht auf das beruhigende Geräusch der Wellen. Kann ich nachvollziehen, habe ich letztens auch erst gemacht.
Im Ganzen eine gute Serie. Auch wenn sie noch immer mit Begeisterung seltsame Kameraeinstellungen verwenden.
Wir müssen ja noch die Sache mit dem Kinderheim Devil's Bridge aufklären. Das tun wir dann auch, indem wir in den ersten fünf Minuten zum Tenor von Staffel 1 zurückkehren: Nebel, mystische Geräusche, Horrorfilm-Musik, eine Tote mit viel Blut. Danach besinnen wir uns auf unsere Stärken von Staffel 2 und 3 und bringen die Sache erstaunlich unaufgeregt und zügig zu Ende. Dafür, dass sie so viel Brimborium und Mystery drum aufgebauscht haben, sogar erstaunlich beiläufig - trotzdem ist es okay so, denn es ist eine Krimi-Serie und keine Mystery-Serie.
Auch wenn ich das Gefühl habe, dass einige Dinge und Hinweise, die zwischendurch mal aufkamen, dabei einfach ignoriert worden sind, und dass das Verhalten von dem Typen, der die ganze Zeit versucht hat, das Verbrechen aufzuklären und dafür gestorben ist, nicht wirklich Sinn ergeben hat. Vor allem sein Anschlag auf Tom... Am Ende sind es Tom und Mared, die den Schneid haben, die Sache durchzuziehen. Der Vater von Mareds Tochter ist wie erwartet eingeknickt, als er erpresst wurde. Aber es gibt noch Polizisten, die die Wahrheit über die eigene Karriere stellen. Positive Schlussnote.
Auch sieht Ceredigion zum ersten Mal nicht nur grau und braun aus, sondern teilweise richtig grün und hübsch. Ich hoffe mal, das enttäuscht die Fans nicht zu sehr. Nachdem ich in Aberystwyth gelernt habe, wie populär die Serie in Großbritannien wirklich ist...
Es wird nicht gesoffen, Tom's Vermieterin kommt nicht vor, Mared behält die Oberhand über den Vater ihrer Tochter und Sian und Lloyd stehen nur ab und mal im Bild rum und sagen Dinge wie "Iawn, Syr" (Gut, Sir). Mared hat das Nuscheln der anderen Folgen der Staffel wieder aufgegeben, was ich sehr angenehm finde, und es gibt wieder Nebendarstellerinnen, die ich richtig gut verstanden habe. Natürlich auch welche, wo ich kein Wort verstehe, ist ja auch klar.
In der letzten Einstellung lernen wir, dass Tom doch noch ein Foto seiner Töchter hat, denn das holt er aus der Tasche und sieht es an. Dann stellt er sich an den Strand vor der Promenade von Aber und lauscht auf das beruhigende Geräusch der Wellen. Kann ich nachvollziehen, habe ich letztens auch erst gemacht.
Im Ganzen eine gute Serie. Auch wenn sie noch immer mit Begeisterung seltsame Kameraeinstellungen verwenden.