The Time of the Ghost
Sep. 19th, 2018 09:00 pmvon Diana Wynne Jones
Diesmal ist es kein Multiversum - oder vielleicht doch, man weiß ja nie - sondern eine Multitime-Geschichte. Die Handlung spielt sieben Jahre auseinander und doch gleichzeitig, weil für alte Gottheiten alle Zeiten immer gleichzeitig und nebeneinander existieren. Darum kann man auch die Vergangenheit noch ändern, denn sie ist auf der gleichen Ebene wie die Zukunft.
In diesem Fall gibt es einen Unfall und die Perspektivträgerin findet sich als Geist wieder. Wie sich herausstellt, ist das sieben Jahre in der Vergangenheit, und gleichzeitig liegt sie nach besagtem Unfall in einem Krankenhaus. Wegen Geschehnissen eben vor sieben Jahren hat sie nur noch etwa sechs Stunden Zeit, als Geist eben diese Geschehnisse zu beeinflussen, und muss sich darum irgendwie ihren Schwestern in der Vergangenheit bemerkbar machen. Dabei hilft auch nicht gerade, dass sie sich nur an Bruchstücke erinnern kann, und schon gar nicht, dass sie nicht weiß, welche der vier Schwestern sie eigentlich ist.
Es ist keins von Mrs. Jones' schillernden, humorvollen Büchern. Es ist sehr ernsthaft, ein kleines bisschen gruselig, aber nicht düster. Dicht, das trifft es eher. Es ist voller Details, vieles in der Familie wirkt überzogen oder gar schrill, aber es bleibt trotzdem glaubhaft und fühlt sich echt an. Das Puzzle setzt sich erst nach und nach zusammen, und so bleibt das Buch über eine sehr lange Strecke rätselhaft und spannend. Außerdem ist es typisch britisch, denn es hat Landschaft, Grabhügel und eine alte Göttin - man sollte immer vorsichtig sein, man weiß nie, welche Kräfte man versehentlich weckt.
Sehr atmosphärisch.
Diesmal ist es kein Multiversum - oder vielleicht doch, man weiß ja nie - sondern eine Multitime-Geschichte. Die Handlung spielt sieben Jahre auseinander und doch gleichzeitig, weil für alte Gottheiten alle Zeiten immer gleichzeitig und nebeneinander existieren. Darum kann man auch die Vergangenheit noch ändern, denn sie ist auf der gleichen Ebene wie die Zukunft.
In diesem Fall gibt es einen Unfall und die Perspektivträgerin findet sich als Geist wieder. Wie sich herausstellt, ist das sieben Jahre in der Vergangenheit, und gleichzeitig liegt sie nach besagtem Unfall in einem Krankenhaus. Wegen Geschehnissen eben vor sieben Jahren hat sie nur noch etwa sechs Stunden Zeit, als Geist eben diese Geschehnisse zu beeinflussen, und muss sich darum irgendwie ihren Schwestern in der Vergangenheit bemerkbar machen. Dabei hilft auch nicht gerade, dass sie sich nur an Bruchstücke erinnern kann, und schon gar nicht, dass sie nicht weiß, welche der vier Schwestern sie eigentlich ist.
Es ist keins von Mrs. Jones' schillernden, humorvollen Büchern. Es ist sehr ernsthaft, ein kleines bisschen gruselig, aber nicht düster. Dicht, das trifft es eher. Es ist voller Details, vieles in der Familie wirkt überzogen oder gar schrill, aber es bleibt trotzdem glaubhaft und fühlt sich echt an. Das Puzzle setzt sich erst nach und nach zusammen, und so bleibt das Buch über eine sehr lange Strecke rätselhaft und spannend. Außerdem ist es typisch britisch, denn es hat Landschaft, Grabhügel und eine alte Göttin - man sollte immer vorsichtig sein, man weiß nie, welche Kräfte man versehentlich weckt.
Sehr atmosphärisch.