blauerfalke: (geschichten)
[personal profile] blauerfalke
MCU, letzter Film aus Phase 3. "Spiderman: Far from Home" kommt noch, wird aber als "Epilog von Phase 3" angekündigt.


Zuerst zur Handlung: Drei Wochen nach Infinity War. Die übriggebliebenen Avengers spüren Thanos auf, um das Verschwinden der Hälfte aller Lebewesen rückgängig zu machen, müssen aber feststellen, dass der die Infinity Stones vernichtet hat. Thor erschlägt Thanos, sie nehmen den Handschuh mit. Schnitt.
Fünf Jahre später: Die Welt versucht noch immer, sich nach dem Verschwinden einzurichten. Einigen gelingt das, anderen nicht. Der verschwunden geglaubte Scott taucht auf und wir lernen, dass der Quantum Realm außerhalb der Zeit liegt, man ihn also zu jedem Zeitpunkt verlassen kann. Die Avengers sammeln also die Infinity Stones an diversen Punkten in der Vergangenheit ein, Bruce zieht den Handschuh an und schnippst die Verschwundenen wieder zurück ins Leben. Leider reist auch Thanos samt Gamora und Nebula aus der Vergangenheit an, um sich Steine und Handschuh zurück zu holen. Große Schlachtszene. Am Ende schnippst Tony Thanos und seine Armee weg. Steve bringt die Steine zurück zu den Momenten, wo sie sie weggeholt haben, um den Verlauf der Zeit wieder zu regulieren.

So weit, so gut. Ich meine, es war ja klar, was sie machen müssen - ein paar Leute wiederbeleben, die sie für folgende Filme noch brauchen, und ein paar loswerden, wo die Schauspieler keine Lust mehr haben. Die Frage war eigentlich nur, wie sie's machen, und dass es Zeitreisen involviert, war sozusagen auch schon klar.
Zunächst also mal ein Lob dafür, dass sie einen Film gedreht haben, der "Infinity War" nicht überflüssig macht, sondern weiterführend ist. Dann auch dafür, dass sie eine plausible Lösung gefunden haben, Gamora für weitere Guardians-Filme wieder zur Verfügung zu haben. Und dafür, dass sie mit diesem Film auch erklären können, warum Loki noch lebt, sollte ihre Serie keine Prequel sein. Ich bin mir jetzt eigentlich sogar sicher, dass sie kein Prequel ist, aber da sie mir auch gleichzeitig vollkommen egal ist, macht das nichts, wenn keiner außer mir besagte Szene so interpretiert.
Und ein großes Lob dafür, dass wir endlich mal einen Film haben, in dem die Zeit, die in der Vergangenheit vergeht, nichts mit der Zeit zu tun hat, die in der Gegenwart vergeht. Sie holen die Leute immer schon nach ein paar Sekunden zurück, egal, wie lange die was gemacht haben. Dass ich nicht verstanden habe, wieso man zurückholen muss, wenn die Leute die Reisen auch selbst einstellen und auslösen können... Zeitreisen ist halt immer problematisch. Das kriegt man nie komplett stimmig hin. Macht auch nichts.

Kommen wir also direkt zum wichtigen Teil: Charaktere. Weil die Handlung wie gesagt ja eh klar war.

Die Leute, die in "Infinity War" verschwunden sind, bekommen quasi gar nichts. Sie werden nach drei Viertel des Films zurückgeholt, treten zur Endschlacht in Erscheinung - bei einigen bin ich nichtmal sicher, ob ich sie gesehen habe - und mit etwas Glück springen zwei oder drei Zeilen Dialog für jeden raus. Da das aber auch die Leute sind, die wir in weiteren Filmen sehen werden, macht das bei vielen nichts aus.

Captain Marvel aka. Carol Danvers ist total überflüssig. Sie ist ein einziges Plot Device, dafür da, um Tony und Nebula aus ihrem defekten Raumschiff zu retten, und um Thanos Raumschiff in der Endschlacht zu zerstören. Ansonsten trägt sie zur Handlung nichts bei, aber ihre Existenz immerhin zur Erweiterung des Universums. Vielleicht wirds besser, wenn man den Stand Alone-Film gesehen hat. Ich mag sie nicht besonders, zolle Marvel aber Achtung dafür, dass sie sie kalt wirken lassen und deutlich nicht menschlich.

Scott ist noch immer hyperaktiv und nervig. "Antman and the Wasp" habe ich nichtmal mehr gesehen. Die einzige Motivation ist wie im ersten "Antman" noch immer seine Tochter, das geht also in Ordnung, auch wenn sie jetzt erwachsen ist. Er redet zuviel, aber der Schauspieler ist noch immer charmant.

Rhodi bekommt ein paar Momente als Stimme der Vernunft und als ruhender Pol. Nicht nennenswert, aber sympatisch.
Wanda bekommt einen Angriff auf Thanos und zwei Zeilen Dialog mit Clint, und sollte eigentlich sehr viel mächtiger sein, als sie es ihr im Film erlauben. Sie wirkt erwachsener als in den Vorgängern, also gab es off screen-Entwicklung.

Thor hat sich nach "Infinity War" in das Dorf verkrochen, das die überlebenden Asgardier offenbar irgendwo weit im Norden der Erde gegründet haben, und verbringt seine Tage mit Videospielen und Biertrinken. Darum hat er einen Bierbauch, was auch gerne als comic device verwendet wird. Seine Fans behaupten, all das sei Zeichen einer PTSD, weil er Loki hat sterben sehen und so, und wenn er und Rocket bei dem Versuch, den Ether einzusammeln, Freja begegnen, bekommt er einen Nervenzusammenbruch.
Ich würde ihm ja ein gewisses Wohlwollen einräumen, würde das nicht alles überhaupt nicht zu dem platten Charakter passen, den wir bis jetzt gesehen haben, hätte Thor irgendwen in seinem Umkreis mal ein bisschen nett behandelt in all den anderen Filmen oder auch nur sowas wie Rücksicht für irgendwen gezeigt. Da er das nicht hat und da er auch am Ende vom Film wieder sein übliches selbstgefälliges Selbst ist, nehme ich das alles nicht besonders ernst und nenne es Selbstmitleid. Er sollte sich ein bisschen am Riemen reißen. Aber gut, er hat ja jetzt wieder einen Hammer, da sollte die Welt ja wieder in Ordnung sein. Auch wenn er in der Schlacht die Axt vorzieht. Weil die größer ist. Schon klar.
Valkyre scheint übrigens ihr Alkoholproblem überwunden zu haben. Thor macht sie am Ende des Films zum König über die Asgardier, damit er mit den Guardians ins All fliegen kann - Verantwortung war noch nie so sein Ding. Wie gesagt, alles beim Alten.

Bruce hat es off screen geschafft, sich mit Hulk zu arrangieren. Das heißt, er sieht jetzt ständig aus wie Hulk, trägt aber eine Brille und Bruce hat die Kontrolle. Also quasi ein intelligenter Hulk, das Beste aus beiden zusammen. Das hat ihn sehr populär gemacht und Kinder fragen ihn im Restaurant wegen eines Selfies und eines Autogramms.
Ich mag die Idee, Mark Ruffalo spielt das toll, und ich gönne es dem Charakter wirklich, so etwas wie Frieden und eine Möglichkeit, mit seinem Alter Ego zusammenleben zu können, gefunden zu haben. Er ist selbstbewusster geworden, ohne dabei seine Menschlichkeit einzubüßen, das mag ich auch. Ich hätte nur gerne ein bisschen was darüber gesehen, wie er das gemacht hat. Ein bisschen Charakterentwicklung. Naja, so wie sie bis jetzt mit ihm umgegangen sind, sollte ich vielleicht auch einfach dankbar sein, dass es ein so erfreuliches Ergebnis gibt...

Der Film beginnt mit Clint, der mit seiner Familie grillen ist und seiner Tochter Bogenschießen beibringt. Dann löst sich seine gesamte Familie auf - um ehrlich zu sein, das hatte ich schon erwartet, immerhin haben wir ihn im Trailer als Katana-Schwingenden Rächer zu sehen bekommen, und das musste ja einen entsprechenden Grund haben. Das ist auch das nächste Mal, dass wir ihn im Film zu sehen bekommen, er metzelt gerade einen Triaden-Boss ab, als Natasha ihn auftreibt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das in der englischen Version richtig verstanden habe, aber sie war anscheinend die vollen fünf Jahre auf der Suche nach Clint, der jedem Versuch, von ihr kontaktiert zu werden, erfolgreich widerstanden hat. Finde ich seltsam. Okay, ich kann damit leben, dass er Amok läuft, wenn er seine Familie verliert, jeder Mensch hat den Punkt, an dem er bricht, aber Natasha ist Teil dieser Familie. Der letzte Teil, den er noch übrig hat. Anstatt vor ihr wegzulaufen, wäre es die richtige Entscheidung gewesen, herauszufinden, was mit ihr passiert ist, sie zu suchen oder zu kontaktieren. Sie haben einander noch, sie können gemeinsam weitermachen - warum Marvel uns das nicht gegönnt hat, werde ich nie verstehen. Sie hätten das machen können, ohne am Rest des Films irgendwas zu ändern. Weder Clint noch Natasha haben einen Weg gefunden, mit dem Verschwinden umzugehen. Er dreht durch, sie versucht, irgendwie Reste der Avengers zusammenzuhalten und weiterzumachen - gemeinsam wären beide stärker gewesen. Weil diese Freundschaft stärker ist als alles Andere.
Das zeigt Marvel uns deutlich, wenn die beiden aufbrechen, um den Seelenstein zu beschaffen. Für beide Charaktere findet in diesem Moment eine deutliche Veränderung statt. Natürlich liegt das zum Großteil daran, dass sie wieder Hoffnung haben, einen Weg sehen, die Katastrophe ungeschehen zu machen. Ihre Familie wieder zurückzuholen, wieder vollständig zu machen - entsprechend ist die Reaktion, als sie erfahren, dass das nicht gehen wird. Den Seelenstein bekommt nur, wer dafür jemanden opfert, den er aufrichtig liebt. Wie erwartet gibt es erst Streit und dann einen Zweikampf um das Privileg, für den anderen sterben zu dürfen, auch wenn in jeder Sekunde klar ist, wie es ausgehen muss. Muss von der Charakterisierung her, denn vom Box Office Plan her wäre es sicher sinnvoller gewesen, Clint zu töten. Aber hier bleibt Marvel ihren Charakteren treu. Clint hat nichts weiter vorzubringen als "Sieh, was aus mir geworden ist." um zu ergumentieren, warum er sterben sollte, was Natasha natürlich nicht gelten lassen kann. Nochmal, es geht um ihre Familie. Nicht um seine, um ihre. Natasha und Clint sind so eng befreundet, dass seine Kinder sie als Tante bezeichnen und seine Frau sich freut, wenn er sie mit nach Hause bringt. Natasha ist Teil dieser Familie, und wenn für das Glück der Familie die Wahl zwischen dem Vater und einer Tante steht, dann gibt es nur eine richtige Antwort. Der Verlust eines Vaters ist immer schwerer als der einer Tante - und ich bin sicher, beide wissen das ganz genau. Clint will es nur nicht wahrhaben, dass er zwischen seiner Frau und seinen Kindern und seiner engsten Freundin wählen muss. Weil er eine Welt, in der Natasha nicht existiert, nicht erleben will. Darum zwingt Natasha ihm am Ende die Entscheidung auf. Freunde bis zuletzt. Danke, Marvel.

Im Gegensatz zu Natasha und Steve, die nie wirklich neu angefangen haben, hat Tony genau das getan. Sein erster Auftritt in diesem Film ist sterbend in einem kaputten Raumschiff, wo er einen letzten Gruß an Pepper in die Speichereinheiten seines Helms spricht. Folgerichtig heiratet er Pepper dann auch, als er auf die Erde zurückkommt, die beiden leben in einer Blockhütte an einem See und haben eine kleine Tochter. Als Steve und Co auftauchen, weil sie Hilfe bei der Umsetzung ihrer Zeitreisen-Idee brauchen, weist Tony sie ab. Er hat sich ein neues Leben aufgebaut, er mag dieses neue Leben, er rät den Anderen, das auch zu tun. Aber er weiß auch, dass sie das nicht tun werden, also bastelt er doch dran, und wie nicht anders zu erwarten, findet er eine Lösung. Und er und Pepper wissen auch ganz genau, was das heißt.
Er kommt also doch wieder, kämpft mit und am Ende stirbt er für die Rettung der Welt. Auch das hatte ich erwartet. Spätestens in dem Moment, in dem er in der Vergangenheit seinen Vater trifft und ein paar aussöhnende Worte mit ihm sprechen kann. Aber auch sonst war's klar - Tony ist kein Charakter, den man rausschreiben kann. Weil er zwar noch so gefühllos tun kann, aber doch immer wieder kommt und hilft. Auch ohne persönliche Verbindungen, denn es ist auch in dem Moment, in dem er Steve den Schild wieder in die Hand drückt, klar, dass er ihm nicht verziehen hat. Er ist ihm nicht mehr so aktiv böse, er wird ihn nicht im Stich lassen, aber die Freundschaft ist am Ende. Kooperation, mehr bietet er nicht an, und das ist schon eine Menge mehr als zu Beginn des Films. Wer weiß, wenn sie mehr Zeit gehabt hätten... Zeit heilt ja bekanntlich alle Wunden.
Es ist nicht, dass ich Tony den Heldentod nicht gönne. Im Gegenteil, er verdient, dass das ganze Fandom um ihn weint - egal, ob jetzt "I am Ironman" tatsächlich seine letzten Worte waren oder ob er danach noch etwas anderes gesagt hat - denn er ist ein großartiger Charakter. Vielleicht kein großartiger Mensch, aber das macht ihn nur menschlicher. Er ist echt, er gibt sich Mühe, er macht Fehler, aber wenn es drauf ankommt, dann ist er da. Er wird nie perfekt sein, und das ist sein Trauma, aber auch das ist nur menschlich.
Und genau darum finde ich es nicht in Ordnung, dass er diesen Heldentod gestorben ist. Tony hat richtig reagiert, er hat ein gutes neues Leben, er hatte etwas, um dafür zu kämpfen und um danach dorthin zurückkehren zu können. Der einzige Grund, aus dem das nicht ging, war, dass die einzige Möglichkeit, ihn aus weiteren Filmen zu entfernen, ist, ihn zu töten. Weil er eben da sein wird, wenn es hart auf hart geht. Tony ist so. Aber Robert Downey jr. macht nicht weiter, also brauchten sie eine Lösung. Es ist verständlich, sie bleibt dem Charakter treu, aber sie ist unfair. Das hat Tony nicht verdient - aber leider ist das Leben nicht immer fair.

Leider hatten sie das gleiche Problem nochmal: Steve. Auch Chris Evans macht nicht weiter, also mussten sie auch Steve loswerden. Im Grunde ist das kein Problem, Captain America ist ein Titel, man kann den Schild weitergeben, und das tun sie auch. Sam kriegt ihn, und von den beiden möglichen Wahlen - er oder Bucky - ist er für mich die richtige Wahl. Das ist aber auch schon das Einzige an der ganzen Sache, mit dem ich einverstanden bin.
Auch Steve hat kein neues Leben angefangen. Er leitet Selbsthilfegruppen, in denen er andere Leute dazu ermutigt, ein neues Leben anzufangen, aber er selbst kann genau das nicht tun. Er hat Bucky verloren, er hat Sam verloren, er hat Tony verloren. Er hat Natasha noch, die beiden sind befreundet und unterstützen einander. Steve rät auch ihr, ein neues Leben anzufangen und sie antwortet: "Du zuerst." Zwei, die sich gut kennen, wissen, wie es in dem Anderen aussieht. Die einander unterstützen. Freunde eben. Und beide mit dem Credo "Whatever it takes." - bei Steve zieht sich das als roter Faden schon seit "The Winter Soldier" durch, seine Hauptmotivation ist Bucky. Den hat er in all der Zeit nicht aufgegeben, den wird er auch jetzt nicht aufgeben. Es ist kein Zufall, dass Steve, als er in der Vergangenheit mit sich selbst um Lokis Zepter kämpfen muss, ausgerechnet "Bucky lebt." als Ablenkung verwendet - er weiß genau, das das funktionieren wird. Weil das das Eine ist, mit dem er in "Averngers" gehadert hat, dass Bucky tot ist. Das wird ziehen, und das tut es auch. Wie gesagt, Zweikampf mit sich selbst. In bester Mavel-Manier geben sie uns da auch Steve's Catchphrase "I can do that all day." mit der Antwort des anderen Steve "Yes, I know.". Weil Steve eben immer wieder aufsteht, wenn er am Boden liegt. Man muss nur einmal mehr aufstehen, als man hingefallen ist. Aufgeben ist in Steves Repertoire nicht vorhanden.
Das zeigen sie nach dem Kampf von ihm, Thor und Tony mit Thanos sogar in epischer Breite. Steve ist der Letzte, der zu Boden geht, und es dauert Minuten, bis er wieder hochkommt. Unter größten Schwierigkeiten, mit der größten Anstrengung und dann tritt er mit nichts mehr als einem halben Schild Thanos gesamter Armee entgegen. Allein. Natürlich öffnen sie dann die Portale und all die Anderen kommen zur Hilfe, aber für eben diese fünf Sekunden zeigt das mit aller Deutlichkeit, wer Steve ist. Was er zu tun bereit ist. Das Richtige tun, egal was das bedeutet. Keine Kompromisse.
Und dann soll ich wirklich glauben, dass dieser Mann plötzlich eine 180-Grad-Drehung in seinem Charakter macht, um Peggy zu heiraten und mit ihr alt zu werden? Seit seinem ersten Auftritt geht es für Steve darum, das Richtige zu tun, und danach um Freundschaft, und dann das? Er lässt Bucky einfach so in der Gegenwart, ohne ihm das vorher zu sagen oder zu erklären? (Ich muss mir einbilden, dass er das off screen vorher getan hat, sonst rege ich mich noch mehr auf.) Ich soll glauben, dass Peggy das einfach so akzeptiert, dass er sich von der Pflicht abwendet, die er in der Gegenwart hat? Dass Steve das einfach so tut? Ich gönne es Steve wirklich, glücklich zu sein, aber das Äußerste, was charakterkonform gegangen wäre, wäre, ein paar Jahre mit Peggy zu verbringen und dann zurückzukommen, um den Kampf wieder aufzunehmen. Die Erde ist nicht gerettet, sie wird nie gerettet sein. Es wird immer etwas zu tun geben. Und Peggy wäre die Erste gewesen, die ihn wieder daran erinnert hätte und hätte gehen lassen. Weil sie ihn liebt, weil sie ihn dafür liebt. Steve ist der Mann, der sich auf die Granate wirft, um den Rest der Einheit zu retten. Steve ist der Mann, der den Hammer nicht vom Tisch nimmt, weil er Thors Gefühle schonen will. Es geht darum, das Richtige zu tun, das Einzige, was stark genug ist, um dagegen ein Argument zu sein, ist Bucky.
Sie haben es also tatsächlich geschafft, mir meinen Lieblingscharakter 2 Minuten vor Schluss noch zu ruinieren. Wahrscheinlich, weil noch ein Heldentod dem von Tony die Wucht genommen hätte, und weil sie gedacht haben, dass sie es mit Steve ja auch anders lösen können. Das Problem ist - nein. Können sie nicht. Mit Steve noch weniger als mit Tony. Auch Steve wird immer da sein, wenn es hart auf hart geht, und vor allem, er wird da sein, bevor man ihn fragt. Das Richtige tun. Und das, was sie da gezeigt haben, was das Falsche. Da hilft es mir auch nichts, dass er sonst im Film wie immer von allem das Beste kriegt.

Im Moment habe ich keinerlei Motivation, mir noch einen Marvel anzusehen. Ich warte auf die DVD von "Captain Marvel", wenn die mal günstig ist, werde ich den noch gucken. Erweiterung des Universums und so. Und ich warte natürlich auf "Black Widow", aber den sehe ich mir nur an, wenn Scarlett Johansson mitspielt. Die ersten Stimmen sind ja schon dran, dass sie zu alt dafür ist, denn der Film wird ja jetzt definitiv ein Prequel sein - es ist mir egal, wie alt sie aussieht, sie ist nicht austauschbar, ebenso wenig wie einer der Herren der Cast. Und mit Natasha hatte Marvel einen wirklich gut geschriebenen, starken weiblichen Charakter.
Oh, und noch ist Jeremy Renner für "Black Widow" nicht auf der Liste. Vollkommen unverständlich. Wir wollen doch alle wissen, was in Budapest passiert ist!

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