Drachen füttern verboten
Sep. 20th, 2020 05:31 pmvon Margret Weis (Hrsg.)
In etwa das Gleiche wie "The Dragon Book", nur etwa zwanzig Jahre älter. Vieles, was Rang und Namen hat, steuert eine Kurzgeschichte über oder mit Drachen bei. Allen voran natürlich Anne McCaffrey ("Die Drachenreiter von Pern"), und gerade an dieser Geschichte sieht man sehr deutlich, wie sich der Stil, in dem Fantasy geschrieben wird, in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Das muss nicht schlecht sein, aber für den heutigen Geschmack hat es zu viele Details, verliert sich in zu vielen Abschweifungen und ist zu sinnlich. Alleine darum war es schon interessant, das mal wieder zu lesen, eben für den Kontrast.
Über das ganze Buch hinweg gesehen ist es sehr viel abwechslungreicher als das andere, bietet mehr Facetten, mehr Ideen und ist kreativer. Es ist eben aus der Zeit, als Fantasy noch ein recht junges Genre war und viele Autoren sich einfach ausprobieren konnten, weil es noch keine echten Konventionen und starren Erwartungen gab. Natürlich gibt es auch hier weise und intelligente Drachen, aber sie sind noch nicht so "die Norm", und das macht es interesanter. Auch wenn es teilweise stilistisch ein bisschen "altmodisch" ist, es hat mir besser gefallen als das neuere. Eben weil es mehr bietet. Ich denke, das behalte ich.
In etwa das Gleiche wie "The Dragon Book", nur etwa zwanzig Jahre älter. Vieles, was Rang und Namen hat, steuert eine Kurzgeschichte über oder mit Drachen bei. Allen voran natürlich Anne McCaffrey ("Die Drachenreiter von Pern"), und gerade an dieser Geschichte sieht man sehr deutlich, wie sich der Stil, in dem Fantasy geschrieben wird, in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Das muss nicht schlecht sein, aber für den heutigen Geschmack hat es zu viele Details, verliert sich in zu vielen Abschweifungen und ist zu sinnlich. Alleine darum war es schon interessant, das mal wieder zu lesen, eben für den Kontrast.
Über das ganze Buch hinweg gesehen ist es sehr viel abwechslungreicher als das andere, bietet mehr Facetten, mehr Ideen und ist kreativer. Es ist eben aus der Zeit, als Fantasy noch ein recht junges Genre war und viele Autoren sich einfach ausprobieren konnten, weil es noch keine echten Konventionen und starren Erwartungen gab. Natürlich gibt es auch hier weise und intelligente Drachen, aber sie sind noch nicht so "die Norm", und das macht es interesanter. Auch wenn es teilweise stilistisch ein bisschen "altmodisch" ist, es hat mir besser gefallen als das neuere. Eben weil es mehr bietet. Ich denke, das behalte ich.