The Cursed Carnival and other Calamities
Oct. 17th, 2021 03:17 pmvon Rick Riordan (Hrsg.)
Sammlug von Kurzgeschichten aus der "Rick Riordan presents"-Reihe
Wir erinnern uns, Mr. Riordan hat mit seiner ersten Reihe über den Halbgott Percy Jackson, Sohn des griechichen Gottes Poseidon, einen Hit gelanden. Danach hat er eine Reihe mit römischen Göttern geschrieben, eine mit ägyptischen und eine mit germanischen. Seine Kurzgeschichte in dieser Sammlung geht um keltische (irische) Mythologie.
Da aber auch ein Vielschreiber wie Mr. Riordan nicht alle Mythologien der Welt alleine bearbeiten kann, gibt es die "Rick Riordan presents"-Reihe, in der andere Autoren Jugendbücher schreiben, die mit anderen Mythologien zu tun haben. Da ich das Prinzip interessant finde, habe ich immer schon mal überlegt, da in was reinzulesen, habe es aber bis jetzt nicht geschafft, mich dazu aufzuraffen, weil das doch eine ganz schöne Masse ist.
Darum bin ich froh, dass diese Sammlung sowas wie einen Überblick bietet. Welche Mythologien sind es, wer sind die Protagonisten, mag ich die, mag ich den Stil, kann ich mit der Präsentation was anfangen und verstehe ich überhaupt noch was, wenn ich keine Vorbildung in der entsprechenden Mythologie habe. Dafür war das Buch sehr hilfreich, und darum brauche ich jetzt ein paar Notizen, um mich später noch dran erinnern zu können.
1. "Calamity Juice"
von: Carlos Hernandez
Mythologie: Kubanisch
Sal und Gabi und das Multiverse - Sal auf seinem Einhorn hat einen Cameo in beinahe jeder anderen Kurzgeschichte des Buches (Also ist alles Teil des Muliverse. Ich hasse Multiversen... naja, fast immer) - das Ganze ist extrem schräg und für meinen Geschmack zu sehr auf bizarre Ideen und seltsame Überraschungen aus. Ich kann weder Sal noch Gabi leiden. Eher nichts für mich.
2. "Beware the Grove of True Love"
von: Roshani Chokshi
Mythologie: "drew from Mahabharata, the Ramayana, the plays of Kalidasa, the Vishnu Purana, and stories her grandmother used to tell her."
Die Protagonistin ist eine Reinkarnation der Pandava Arjuna und lebt in den USA, wo sie zu einer speziellen High School geht. Unterhaltsame Geschichte mit schönen mythologischen Bezügen, auf Anhieb war kein Charakter dabei, der mich interessiert hat, aber gut, es waren direkt eine Handvoll, da hat man in einer Kurzgeschichte nicht viel Zeit. Schwierig zu sagen, ob es als Buch besser wird. Spontan nichts, was ich weiter verfolgen wollte.
3. "The Cave of Doom"
von: Jennifer Cervantes
Mythologie: Maya
Zane und Brooks untersuchen eine mysteriöse Höhle auf einer geschützten Insel und finden ein Monster. Danach versuchen sie, von der Göttin der Unterwelt eine Erklärung zu bekommen und stehlen einen Stein. Zane ist ein Halbgott, Brooks ein Nawal. Ich kann ihn nicht leiden, ich werde das Gefühl nicht los, dass er ständig versucht, ihr zu beweisen, dass er viel toller ist als sie und dass sie ihn darum bewundern muss, auch wenn sie die deutlich Überlegene ist. Die Dynamik finde ich also eher nervig. Stilistisch wars okay.
4. "The Initiation"
von: Yoon Ha Lee
Mythologie: Koreanisch
Ernstaunlicherweise ist es Science Fiction und spielt im Weltall. Die Protagonistin ist ein Fox Spirit, ihr Bruder ist ein Geist. Es geht um eine Gruppe unterschiedlicher Charaktere, die zusammenarbeiten muss, um eine Prüfung zu bestehen, die sehr schnell blutiger Ernst wird. Unterhaltsam, viele Details, gute Gruppendynamik, interessant. Das Buch, aus dem die Protagonistin stammt, ist ein stand alone. Wäre einen Versuch wert, wenn ich mal was zum Lesen für zwischendurch suche.
5. "The Gum Baby Files"
von: Kwame Mbalia
Mythologie: West Afrikanisch und Afroamerikanisch
Der Protagonist der Originalreihe tritt nicht auf, ist nämlich gerade verschwunden. Interessanter Auftritt einer Großmutter-Entität. Von den drei Hauptpersonen agiert nur eine wirklich und die kann ich nicht ausstehen. Schwer zu sagen, ob es mit der Hauptperson besser würde. So nichts für mich, was schade ist, weil das die Mythologie ist, über die ich definitiv am wenigsten weiß.
6. "The Demon Drum"
von: Rebecca Roanhorse
Mythologie: Navajo, oder Diné
Die Protagonistin die aktuelle Inkarnation des Monsterslayer und genau das macht ihre Familie auch, Monster töten. Sie hat einen Bruder und einen besten Freund, die eingeweiht sind, und noch eine Handvoll andere Freunde, die bis zu dieser Geschichte nichts wussten, aber bereit sind, mitzumachen. Interessant geschrieben, interessante mythologische Einblicke. Monster töten ist eher weniger mein Metier, aber so macht es einen ganz netten Eindruck. Plus: Originalbuch ist ein stand alone.
7. "Bruto and the Freaky Flower"
von: Thelor Kay Meija
Mythologie: nicht ganz sicher... Mexikanisch?
Die Protagonistin hat einen Chupacabra-Welpen, der eine ganz bestimmte Blumen fressen muss, damit er nicht stirbt. Sie und ein Freund machen sich auf die Suche und müssen dabei gegen ein Steinmonster kämpfen. Actionreich, menschlich, transportiert die richtigen Werte. Hat mich aber trotzdem nicht wirklich gefesselt.
8. "The Loneliest Demon"
von: Sarwatt Chadda
Mythologie: Mesopotamien
Der Protagonist ist Muslim, lebt in New York, wo seine Mutter ein Deli betreibt, und unsterblich. Letztens hat er New York von einem Haufen Dämonen befreit, von denen einer übriggeblieben scheint, der um jeden Preis zurück in seine eigene Dimension will. Spaßig, menschlich, viele Details, Humor - kurz, es ist Percy Jackson extrem ähnlich, auch vom Stil. Und ich mag den Protagonisten. Originalbuch ist stand alone, das werde ich mir vormerken.
8. "My Night at the Gifted Carinval"
von: Graci Kim
Mythologie: Koreanisch, wenn ich es richtig verstehe
Die Protagonisten ist eine (anscheinend) unmagische Person, die von einer magischen Familie adoptiert wurde. Obwohl sie also keine Magie wirken kann, verstehen sie und ihre Schwester sich super. Die Kurzgeschichte beschreibt ein Abenteuer auf einer magischen Kirmes, auf der plötzlich ein gefährliches Wesen auftaucht, das Kinder entführt. Interessanter Stil, viele Details, athmosphärisch, sieht nach einer gut und sorgfältig entworfenen Welt aus. Definitiv einen näheren Blick wert.
8. "My life as a Child Outlaw"
von: Rick Riordan
Mythologie: keltisch (irisch)
Für Amerikaner ist keltisch immer gleich irisch, also war klar, dass es um die Fianna gehen würde. Solide geschrieben, konnte mich aber nicht fesseln, vielleicht, weil der Protagonist über den Lauf der Geschichte erst acht bis zehn ist und ich ihm darum die Gedankengänge nicht abnehme. Zumal es sich um Finn McCumhail handelt, eine mythologische Person und keinen Original-Charakter, darum spielt es auch nicht zu modernen Zeiten, hat also einen ganz anderen Tenor als alles andere. Und ich gebe zu, die Fianna war noch nie so meins... Hat mich nicht wirklich erreicht, kann aber vielleicht noch was werden, wenn der Protagonist das obligatische Alter von 12 bis 14 erreicht. Mit Spannung drauf warten werde ich aber nicht.
Sammlug von Kurzgeschichten aus der "Rick Riordan presents"-Reihe
Wir erinnern uns, Mr. Riordan hat mit seiner ersten Reihe über den Halbgott Percy Jackson, Sohn des griechichen Gottes Poseidon, einen Hit gelanden. Danach hat er eine Reihe mit römischen Göttern geschrieben, eine mit ägyptischen und eine mit germanischen. Seine Kurzgeschichte in dieser Sammlung geht um keltische (irische) Mythologie.
Da aber auch ein Vielschreiber wie Mr. Riordan nicht alle Mythologien der Welt alleine bearbeiten kann, gibt es die "Rick Riordan presents"-Reihe, in der andere Autoren Jugendbücher schreiben, die mit anderen Mythologien zu tun haben. Da ich das Prinzip interessant finde, habe ich immer schon mal überlegt, da in was reinzulesen, habe es aber bis jetzt nicht geschafft, mich dazu aufzuraffen, weil das doch eine ganz schöne Masse ist.
Darum bin ich froh, dass diese Sammlung sowas wie einen Überblick bietet. Welche Mythologien sind es, wer sind die Protagonisten, mag ich die, mag ich den Stil, kann ich mit der Präsentation was anfangen und verstehe ich überhaupt noch was, wenn ich keine Vorbildung in der entsprechenden Mythologie habe. Dafür war das Buch sehr hilfreich, und darum brauche ich jetzt ein paar Notizen, um mich später noch dran erinnern zu können.
1. "Calamity Juice"
von: Carlos Hernandez
Mythologie: Kubanisch
Sal und Gabi und das Multiverse - Sal auf seinem Einhorn hat einen Cameo in beinahe jeder anderen Kurzgeschichte des Buches (Also ist alles Teil des Muliverse. Ich hasse Multiversen... naja, fast immer) - das Ganze ist extrem schräg und für meinen Geschmack zu sehr auf bizarre Ideen und seltsame Überraschungen aus. Ich kann weder Sal noch Gabi leiden. Eher nichts für mich.
2. "Beware the Grove of True Love"
von: Roshani Chokshi
Mythologie: "drew from Mahabharata, the Ramayana, the plays of Kalidasa, the Vishnu Purana, and stories her grandmother used to tell her."
Die Protagonistin ist eine Reinkarnation der Pandava Arjuna und lebt in den USA, wo sie zu einer speziellen High School geht. Unterhaltsame Geschichte mit schönen mythologischen Bezügen, auf Anhieb war kein Charakter dabei, der mich interessiert hat, aber gut, es waren direkt eine Handvoll, da hat man in einer Kurzgeschichte nicht viel Zeit. Schwierig zu sagen, ob es als Buch besser wird. Spontan nichts, was ich weiter verfolgen wollte.
3. "The Cave of Doom"
von: Jennifer Cervantes
Mythologie: Maya
Zane und Brooks untersuchen eine mysteriöse Höhle auf einer geschützten Insel und finden ein Monster. Danach versuchen sie, von der Göttin der Unterwelt eine Erklärung zu bekommen und stehlen einen Stein. Zane ist ein Halbgott, Brooks ein Nawal. Ich kann ihn nicht leiden, ich werde das Gefühl nicht los, dass er ständig versucht, ihr zu beweisen, dass er viel toller ist als sie und dass sie ihn darum bewundern muss, auch wenn sie die deutlich Überlegene ist. Die Dynamik finde ich also eher nervig. Stilistisch wars okay.
4. "The Initiation"
von: Yoon Ha Lee
Mythologie: Koreanisch
Ernstaunlicherweise ist es Science Fiction und spielt im Weltall. Die Protagonistin ist ein Fox Spirit, ihr Bruder ist ein Geist. Es geht um eine Gruppe unterschiedlicher Charaktere, die zusammenarbeiten muss, um eine Prüfung zu bestehen, die sehr schnell blutiger Ernst wird. Unterhaltsam, viele Details, gute Gruppendynamik, interessant. Das Buch, aus dem die Protagonistin stammt, ist ein stand alone. Wäre einen Versuch wert, wenn ich mal was zum Lesen für zwischendurch suche.
5. "The Gum Baby Files"
von: Kwame Mbalia
Mythologie: West Afrikanisch und Afroamerikanisch
Der Protagonist der Originalreihe tritt nicht auf, ist nämlich gerade verschwunden. Interessanter Auftritt einer Großmutter-Entität. Von den drei Hauptpersonen agiert nur eine wirklich und die kann ich nicht ausstehen. Schwer zu sagen, ob es mit der Hauptperson besser würde. So nichts für mich, was schade ist, weil das die Mythologie ist, über die ich definitiv am wenigsten weiß.
6. "The Demon Drum"
von: Rebecca Roanhorse
Mythologie: Navajo, oder Diné
Die Protagonistin die aktuelle Inkarnation des Monsterslayer und genau das macht ihre Familie auch, Monster töten. Sie hat einen Bruder und einen besten Freund, die eingeweiht sind, und noch eine Handvoll andere Freunde, die bis zu dieser Geschichte nichts wussten, aber bereit sind, mitzumachen. Interessant geschrieben, interessante mythologische Einblicke. Monster töten ist eher weniger mein Metier, aber so macht es einen ganz netten Eindruck. Plus: Originalbuch ist ein stand alone.
7. "Bruto and the Freaky Flower"
von: Thelor Kay Meija
Mythologie: nicht ganz sicher... Mexikanisch?
Die Protagonistin hat einen Chupacabra-Welpen, der eine ganz bestimmte Blumen fressen muss, damit er nicht stirbt. Sie und ein Freund machen sich auf die Suche und müssen dabei gegen ein Steinmonster kämpfen. Actionreich, menschlich, transportiert die richtigen Werte. Hat mich aber trotzdem nicht wirklich gefesselt.
8. "The Loneliest Demon"
von: Sarwatt Chadda
Mythologie: Mesopotamien
Der Protagonist ist Muslim, lebt in New York, wo seine Mutter ein Deli betreibt, und unsterblich. Letztens hat er New York von einem Haufen Dämonen befreit, von denen einer übriggeblieben scheint, der um jeden Preis zurück in seine eigene Dimension will. Spaßig, menschlich, viele Details, Humor - kurz, es ist Percy Jackson extrem ähnlich, auch vom Stil. Und ich mag den Protagonisten. Originalbuch ist stand alone, das werde ich mir vormerken.
8. "My Night at the Gifted Carinval"
von: Graci Kim
Mythologie: Koreanisch, wenn ich es richtig verstehe
Die Protagonisten ist eine (anscheinend) unmagische Person, die von einer magischen Familie adoptiert wurde. Obwohl sie also keine Magie wirken kann, verstehen sie und ihre Schwester sich super. Die Kurzgeschichte beschreibt ein Abenteuer auf einer magischen Kirmes, auf der plötzlich ein gefährliches Wesen auftaucht, das Kinder entführt. Interessanter Stil, viele Details, athmosphärisch, sieht nach einer gut und sorgfältig entworfenen Welt aus. Definitiv einen näheren Blick wert.
8. "My life as a Child Outlaw"
von: Rick Riordan
Mythologie: keltisch (irisch)
Für Amerikaner ist keltisch immer gleich irisch, also war klar, dass es um die Fianna gehen würde. Solide geschrieben, konnte mich aber nicht fesseln, vielleicht, weil der Protagonist über den Lauf der Geschichte erst acht bis zehn ist und ich ihm darum die Gedankengänge nicht abnehme. Zumal es sich um Finn McCumhail handelt, eine mythologische Person und keinen Original-Charakter, darum spielt es auch nicht zu modernen Zeiten, hat also einen ganz anderen Tenor als alles andere. Und ich gebe zu, die Fianna war noch nie so meins... Hat mich nicht wirklich erreicht, kann aber vielleicht noch was werden, wenn der Protagonist das obligatische Alter von 12 bis 14 erreicht. Mit Spannung drauf warten werde ich aber nicht.