arte
Ich gucke immer gerne Dokus über Wales, schon alleine wegen der schönen Bilder. Und vielleicht findet sich ja auch noch mal ein lohnendes Ziel, oder interessante Informationen über schon bekannte Ziele. Außerdem spiele ich immer gerne "Erkenne die Burg, bevor sie ihren Namen sagen." Da die meisten Dokus immer dieselbe Handvoll Burgen zeigt, auch wenn Wales Massen davon hat, bin ich darin meistens recht gut.
Auch diese Doku enttäuscht nicht, was schöne Bilder angeht. Snowdonia ist schön, und es ist leicht, da tolle Bilder zu bekommen. Das ständige hinunterzoomen auf Wales aus dem Weltraum nervt ein bisschen, denn schon nach dem ersten Mal haben wir gesehen, wo Snowdonia eigentlich liegt. Dafür gabs ein paar tolle Einstellungen von Tre'r Ceiri, die ich so noch nie gesehen habe, und die mir Hoffnung machen, dass sich das tatsächlich finden lässt, wenn man denn mal gutes Wetter hat und in der Gegend ist. Da will ich auf jeden Fall irgendwann mal hin.
Wobei das eigentlich schon ein Minuspunkt der Doku ist: Nichts von dem, was sie zeigen, erweckt den Eindruck, dass man sich das selbst ansehen könnte. Außer Mount Snowdon, denn da zeigen sie den Dampfzug, der auf den Gipfel fährt, und der ist voller fotographierender Touristen. Alles andere, selbst Castell Harlech, wirkt abgelegen und schwierig zu erreichen, kurz, schreckt jeden, der nicht gerne nach Sehenswürdigkeiten sucht, total ab. In Snowdonia selbst wird das dadurch verstärkt, dass der hier interviewte lokale Bergführer (oder Bergsteiger?) mehrfach betont, wie schwierig das Gelände ist und wie geübt man sein muss. Okay, er spricht vor allem über den Tryfan, aber der Eindruck dehnt sich doch auf die gesamte Umgebung aus.
Auch ich werde sehr genau recherchieren, ob ich es wirklich wagen würde, in Cwm Idwal zu wandern, aber der Weg sah gut markiert aus und wenn man im Tal bleibt, könnte es machbar sein... Da ich hoffe, dann auch wieder in The Ferns zu wohnen, könnte ich sicher Marc fragen, ob das wirklich geht. Träumen kann man ja mal.
Coed Felinrhyd und die Aberfalls kannte ich nicht, werde ich mir also mal notieren, und auch dieser Aussichtspunkt auf Electric Mountain sah interessant aus. Da sollte man sogar hinkommen, denn da gabs einen Picknick-Platz mit Bänken und Tischen. Wie gesagt, recherchieren.
Was ich erstaunlich fand, ist, dass die deutsche Stimme sich offenbar große Mühe gegeben hat, die walisischen Ortsnamen korrekt auszusprechen - so sehr, dass das bei Ynys Enlli super geklappt hat - und dann an Harlech gescheitert ist. Dabei ist Harlech viel leichter auszuprechen als Ynys Enlli... Dass nicht immer das übersetzt wurde, was die lokalen Experten gesagt haben, ist normal. Wenigstens ging das, was ich mitbekommen habe, immer in die gleiche Richtung. Ist ja auch nicht einfach, wenn jemand auf deutsch über das englische Original drüberspricht. (und Morfa heißt nicht Sandwüste)
Wirklich überrascht hat mich aber, dass sie tatsächlich gesagt haben, dass Coed Felinrhyd einer der letzten Urwälder Englands ist. Ich meine, die Doku heißt "Snowdonia in Wales" und es ist eine deutsche Synchronisation, und Deutschland ist ein föderalistisches Land. Selbst alle Unabhänigkeitsfragen außer Acht lassend, das ist in etwa, als würde eine britische Doku sagen, dass Stuttgart in Bayern liegt...
Aber sonst war's nett. Wie gesagt, Snowdonia ist schön. Sehr schön.
Ich gucke immer gerne Dokus über Wales, schon alleine wegen der schönen Bilder. Und vielleicht findet sich ja auch noch mal ein lohnendes Ziel, oder interessante Informationen über schon bekannte Ziele. Außerdem spiele ich immer gerne "Erkenne die Burg, bevor sie ihren Namen sagen." Da die meisten Dokus immer dieselbe Handvoll Burgen zeigt, auch wenn Wales Massen davon hat, bin ich darin meistens recht gut.
Auch diese Doku enttäuscht nicht, was schöne Bilder angeht. Snowdonia ist schön, und es ist leicht, da tolle Bilder zu bekommen. Das ständige hinunterzoomen auf Wales aus dem Weltraum nervt ein bisschen, denn schon nach dem ersten Mal haben wir gesehen, wo Snowdonia eigentlich liegt. Dafür gabs ein paar tolle Einstellungen von Tre'r Ceiri, die ich so noch nie gesehen habe, und die mir Hoffnung machen, dass sich das tatsächlich finden lässt, wenn man denn mal gutes Wetter hat und in der Gegend ist. Da will ich auf jeden Fall irgendwann mal hin.
Wobei das eigentlich schon ein Minuspunkt der Doku ist: Nichts von dem, was sie zeigen, erweckt den Eindruck, dass man sich das selbst ansehen könnte. Außer Mount Snowdon, denn da zeigen sie den Dampfzug, der auf den Gipfel fährt, und der ist voller fotographierender Touristen. Alles andere, selbst Castell Harlech, wirkt abgelegen und schwierig zu erreichen, kurz, schreckt jeden, der nicht gerne nach Sehenswürdigkeiten sucht, total ab. In Snowdonia selbst wird das dadurch verstärkt, dass der hier interviewte lokale Bergführer (oder Bergsteiger?) mehrfach betont, wie schwierig das Gelände ist und wie geübt man sein muss. Okay, er spricht vor allem über den Tryfan, aber der Eindruck dehnt sich doch auf die gesamte Umgebung aus.
Auch ich werde sehr genau recherchieren, ob ich es wirklich wagen würde, in Cwm Idwal zu wandern, aber der Weg sah gut markiert aus und wenn man im Tal bleibt, könnte es machbar sein... Da ich hoffe, dann auch wieder in The Ferns zu wohnen, könnte ich sicher Marc fragen, ob das wirklich geht. Träumen kann man ja mal.
Coed Felinrhyd und die Aberfalls kannte ich nicht, werde ich mir also mal notieren, und auch dieser Aussichtspunkt auf Electric Mountain sah interessant aus. Da sollte man sogar hinkommen, denn da gabs einen Picknick-Platz mit Bänken und Tischen. Wie gesagt, recherchieren.
Was ich erstaunlich fand, ist, dass die deutsche Stimme sich offenbar große Mühe gegeben hat, die walisischen Ortsnamen korrekt auszusprechen - so sehr, dass das bei Ynys Enlli super geklappt hat - und dann an Harlech gescheitert ist. Dabei ist Harlech viel leichter auszuprechen als Ynys Enlli... Dass nicht immer das übersetzt wurde, was die lokalen Experten gesagt haben, ist normal. Wenigstens ging das, was ich mitbekommen habe, immer in die gleiche Richtung. Ist ja auch nicht einfach, wenn jemand auf deutsch über das englische Original drüberspricht. (und Morfa heißt nicht Sandwüste)
Wirklich überrascht hat mich aber, dass sie tatsächlich gesagt haben, dass Coed Felinrhyd einer der letzten Urwälder Englands ist. Ich meine, die Doku heißt "Snowdonia in Wales" und es ist eine deutsche Synchronisation, und Deutschland ist ein föderalistisches Land. Selbst alle Unabhänigkeitsfragen außer Acht lassend, das ist in etwa, als würde eine britische Doku sagen, dass Stuttgart in Bayern liegt...
Aber sonst war's nett. Wie gesagt, Snowdonia ist schön. Sehr schön.