Interview with the Vampire
Jan. 15th, 2023 05:59 pmvon Anne Rice
San Franzisco, Gegenwart: In einem heruntergekommenen Raum in der Divisadero Street sitzen sich ein Reporter und ein Vampir gegenüber. Louis de Pointe du Lac, der Vampir, erzählt dem Reporter seine Lebensgeschichte, die der auf Kassette aufnimmt.
Es ist also eine Geschichte auf zwei Ebenen. Einmal die Ebende des Interviews, mit den Reaktionen des Reporters, anfangs ungläubig, dann immer faszinierter und immer weniger Fragen stellend, und Louis' Erzählung, dass er 1791 Plantagenbesitzer in New Orleans war, sich die Schuld am Tod seines Bruders gab und sich darum in Selbsthass quasi jedem Meuchelmörder der Stadt als Ziel anbot. Aber es war ein Vampir, der die Einladung annahm. Lestat de Lioncourt, der Louis dann nicht tötet, sondern seinerseits zum Vampir macht. Louis beschreibt ihr gemeinsames Leben, erst nur sie beide, dann mit Claudia, einem fünfjährigen Mädchen, das ebenfalls zum Vampir wird - dass sie ihr ganzes Leben lang in dem Körper eines Kleinkindes gefangen sein wird, ändert nichts an der Tatsache, dass ihr Geist reift und erwachsen wird, und das beschwört die erste Katastrophe herauf: Claudia tötet Lestat und sie und Louis brechen auf eine Reise nach Europa auf, um Antworten zu finden, was Vampire sind und warum es sie gibt.
Nach einer vergblichen Suche in Osteuropa landen sie in Paris, wo sie das Theater der Vampire finden, eine Gruppe Vampire unter der Führung von Armand, der nach eigenen Angaben vierhundert Jahre alt ist. Der nach seinem Wissen älteste lebende Vampir.
Armand will Louis für sich und lässt darum Claudia töten. Louis brennt das Theater nieder und tötet alle Vampire darin. Nur Armand warnt er vorher. Danach reisen Louis und Armand eine Weile durch die Welt, bis sie feststellen, dass sie einander nichts zu geben haben. Sie trennen sich.
Der Reporter glaubt, dass Louis ihm die Geschichte erzählt hat, um ihn jetzt seinerseits zum Vampir zu machen, um Gesellschaft zu haben. Louis bestreitet das, wird wütend und attakiert den Reporter, lässt ihn aber leben.
Am Ende kritzelt der Reporter die Angabe des Hauses, in dem Louis Lestat zuletzt gesehen hat, auf einen Zettel und es wird impliziert, dass er sich auf die Suche ihm machen wird. Ja, Lestat lebt noch. Trotz allem.
Mein erster Kontakt mit Anne Rices "Vampire Chronicles" (so der Titel der Reihe - denn es sind massenhaft Bücher) war der Film von 1994 mit Brad Pitt als Louis und Tom Cruise als Lestat. Der hat mich sehr beeindruckt, ich habe ihn mehrfach gesehen und dann, als ich ihn gut genug kannte, war ich in einem Kino mit Originalton. Dabei habe ich gelernt, was für einen immensen Unterschied es macht, einen Film im Original zu sehen, und seitdem bin ich ein großer Freund davon, immer den Originalton zum nehmen, wenn sich das irgendwie machen lässt. Und ich denke, das war auch der Anfang davon, das auf Bücher auzudehnen. Wenn ich die Sprache spreche, lese ich im Original. Die Stimme des Autors ist mir wichtiger, als dass ich jedes Wort verstehe.
Also habe ich auch "Interview with the Vampire" dieses Mal im Original gelesen- ich habe es im dem Bereich des Films damals auch gelesen, aber auf deutsch, ebenso wie die Folgebücher. Band 5, "Memnoch the Devil", war das erste, was ich im Original gelesen habe, und ich erinnere mich daran, es schwierig gefunden zu haben (und es nicht gemocht tu haben). Mein Englisch war damals schlechter als heute, aber ich muss zugeben, dass auch "Interview with the Vampire" nicht einfach zu lesen war. Ob es der Stil ist, die Wortwahl, oder einfach Louis' Ausdrucksweise... Das Buch ist von 1976. Das hat mich auch überrascht, denn mir war nicht bewusst, dass es so alt ist.
Genauso, wie mir damals zum Film nicht beuwsst war, wie riesig das zugehörige Fandom ist, aber das ist eine andere Geschichte.
Ja, ich hatte Bedenken, das Buch nach so langer Zeit nochmal aufzunehmen. Schließlich bin auch ich fast 30 Jahre älter und die Welt hat sich verändert... Ich habe es nicht bereut. Es ist noch immer gut zu lesen. Es wirkt erfreulich wenig dated, aber man muss es natürlich im Kontext der Zeit lesen. Der Zeit, zu der es geschrieben wurde, und der Zeit, aus der Louis stammt. Und, nein, mich möchte nicht mit der Diskussion anfangen, ob man heute noch Bücher lesen kann, in denen der designierte Sympathieträger Sklaven hält. Ich halte nichts von Zensur.
Ich war überrascht, wie kalt und kurz angebunden Louis im ersten Drittel erzählt. Wie wenig tatsächliche Interaktion und Auseinandersetzung mit Lestat stattfindet. Ab dem zweiten Drittel beginnt dann langsam die Stimme von Louis', an die ich mich erinnern konnte, Gestalt anzunehmen, und je weiter es nach hinten geht, umso deutlicher wird sie.
Es war interessant zu sehen, an welche Teile und Aspekte des Buches ist mich erinnert habe - ich konnte mich dunkel an Louis' Bruder und Lestats Vater erinnern, aber die ganze Sache mit der Nachbarin und Osteuropa hatte ich vollkommen vergessen. Auch war ich fest davon überzeugt, dass mindestens eine Epiosde in Venedig spielt, was aber im Buch überhauptnicht vorkommt. Dafür habe ich mich an andere Episoden sehr exakt erinnert, und dank des Films sogar einige Dialoge so genau im Kopf, dass ich sagen kann, dass sie wörtlich nicht nur im Film, sondern auch im Buch vorkommen. Damit hatte ich auch nicht gerechnet.
Da das gesamte Buch aus Louis' Bericht besteht - und kurzen Einblicken, wie der Reporter ihn sieht - bekommt er naturgemäß den meisten Raum. Wie gesagt, nach den ersten sechzig Seiten habe ich mich ernsthaft gefragt, ob ich damals was anderes reingedeutet habe oder ob meine Erinnerung, vielleicht auch durch den Film geprägt, mich dermaßen trügt, aber dann wurde es ja doch noch der Louis, den ich kenne und an den ich mich erinnere. Je weiter das Buch fortschreitet, umso mehr wendet sich Louis nach innen und schildert ausgedehnte Gedankengänge. Eben die tiefe, melancholische Gefühlswelt, die den Charakter auszeichnet, bis hin zum Ende, zu dem er es geschafft hat, sich von all dem zu distanzieren und gar nichts mehr zu fühlen. Daran konnte ich mich erinnern, den das haben sie im Film geändert.
Lestat bekommt erstaunlich wenig Zeit zugestanden und Louis' Auseinandersetzung mit ihm ist bestenfalls genervt und oberflächlich außerhalb eben der Retrospektive später. Daher wirkt er vor allem launisch und grausam, aber auch sehr lebendig und begeisterungsfähig. Das Leben auskosten um jeden Preis. Eine gute Basis für das, was ihn ausmacht, und weiter hinten im Buch gibt es Anklänge dessen, dass da mehr ist, auch wenn Louis nicht in der Lage ist, das richtig einzuordnen.
Armand ist weitaus mächtiger und furchteinflößender, als ich ihn in Erinnerung hatte, gerade was seine mentalen Fähigkeiten angeht. Seine Arroganz und Verachtung für jeden anderen Vampir in seiner Umgebung ist dafür genau das, was ich in Erinnerung hatte. Armand will, Armand bekommt, und dafür schreckt er vor nichts zurück. Aber Armand ist auch so alt und so wenig menschlich, dass er die Folgen dessen, was er tut, nur schwer einschätzen kann.
Und Claudia ist genau das, was ich in Erinnerung hatte. Egoistisch, zügellos, furchtlos, willensstark und bitter. Ich tue mir nach wie vor schwer damit, sie mir als Fünfjährige vorzustellen, aber im Grunde passt es schon gut. Ihr Geist wird erwachsen, aber sie verliert nie die kurzsichtige Rücksichtslosigkeit eines kleinen Kindes.
Kurz, die Charaktere sind die, die ich in Erinnerung hatte, mit den Abstrichen, dass es eben nur Band 1 ist und ich bereits mehr weiß, weil ich mehrere weitere Bände gelesen habe. Ich werde auch jetzt Band 2 umgehend lesen, um zu sehen, wie weit ich mich an den und Lestats Sicht noch erinnern kann. Um ehrlich zu sein, das hatte ich erwartet, dass ich das tun werde, denn das wichtigste für mich an der Reihe ist die Dynamtik der Beziehung zwischen Louis und Lestat.
Hält dem stand, was ich in Erinnerung habe. Beruhigt mich und freut mich. Es ist stimmungsvoll, aber es ist weder Vampir-Horror noch Romantasy. Düster und menschlich. Lebt eben von den Charakteren.
PS: Der Name des Reporters wird im ganzen Buch kein einziges Mal erwähnt. Er ist immer nur "the boy". Das hat mich auch überrascht, und ich kann mich nicht dran erinnern, ob das Film auch so war.
San Franzisco, Gegenwart: In einem heruntergekommenen Raum in der Divisadero Street sitzen sich ein Reporter und ein Vampir gegenüber. Louis de Pointe du Lac, der Vampir, erzählt dem Reporter seine Lebensgeschichte, die der auf Kassette aufnimmt.
Es ist also eine Geschichte auf zwei Ebenen. Einmal die Ebende des Interviews, mit den Reaktionen des Reporters, anfangs ungläubig, dann immer faszinierter und immer weniger Fragen stellend, und Louis' Erzählung, dass er 1791 Plantagenbesitzer in New Orleans war, sich die Schuld am Tod seines Bruders gab und sich darum in Selbsthass quasi jedem Meuchelmörder der Stadt als Ziel anbot. Aber es war ein Vampir, der die Einladung annahm. Lestat de Lioncourt, der Louis dann nicht tötet, sondern seinerseits zum Vampir macht. Louis beschreibt ihr gemeinsames Leben, erst nur sie beide, dann mit Claudia, einem fünfjährigen Mädchen, das ebenfalls zum Vampir wird - dass sie ihr ganzes Leben lang in dem Körper eines Kleinkindes gefangen sein wird, ändert nichts an der Tatsache, dass ihr Geist reift und erwachsen wird, und das beschwört die erste Katastrophe herauf: Claudia tötet Lestat und sie und Louis brechen auf eine Reise nach Europa auf, um Antworten zu finden, was Vampire sind und warum es sie gibt.
Nach einer vergblichen Suche in Osteuropa landen sie in Paris, wo sie das Theater der Vampire finden, eine Gruppe Vampire unter der Führung von Armand, der nach eigenen Angaben vierhundert Jahre alt ist. Der nach seinem Wissen älteste lebende Vampir.
Armand will Louis für sich und lässt darum Claudia töten. Louis brennt das Theater nieder und tötet alle Vampire darin. Nur Armand warnt er vorher. Danach reisen Louis und Armand eine Weile durch die Welt, bis sie feststellen, dass sie einander nichts zu geben haben. Sie trennen sich.
Der Reporter glaubt, dass Louis ihm die Geschichte erzählt hat, um ihn jetzt seinerseits zum Vampir zu machen, um Gesellschaft zu haben. Louis bestreitet das, wird wütend und attakiert den Reporter, lässt ihn aber leben.
Am Ende kritzelt der Reporter die Angabe des Hauses, in dem Louis Lestat zuletzt gesehen hat, auf einen Zettel und es wird impliziert, dass er sich auf die Suche ihm machen wird. Ja, Lestat lebt noch. Trotz allem.
Mein erster Kontakt mit Anne Rices "Vampire Chronicles" (so der Titel der Reihe - denn es sind massenhaft Bücher) war der Film von 1994 mit Brad Pitt als Louis und Tom Cruise als Lestat. Der hat mich sehr beeindruckt, ich habe ihn mehrfach gesehen und dann, als ich ihn gut genug kannte, war ich in einem Kino mit Originalton. Dabei habe ich gelernt, was für einen immensen Unterschied es macht, einen Film im Original zu sehen, und seitdem bin ich ein großer Freund davon, immer den Originalton zum nehmen, wenn sich das irgendwie machen lässt. Und ich denke, das war auch der Anfang davon, das auf Bücher auzudehnen. Wenn ich die Sprache spreche, lese ich im Original. Die Stimme des Autors ist mir wichtiger, als dass ich jedes Wort verstehe.
Also habe ich auch "Interview with the Vampire" dieses Mal im Original gelesen- ich habe es im dem Bereich des Films damals auch gelesen, aber auf deutsch, ebenso wie die Folgebücher. Band 5, "Memnoch the Devil", war das erste, was ich im Original gelesen habe, und ich erinnere mich daran, es schwierig gefunden zu haben (und es nicht gemocht tu haben). Mein Englisch war damals schlechter als heute, aber ich muss zugeben, dass auch "Interview with the Vampire" nicht einfach zu lesen war. Ob es der Stil ist, die Wortwahl, oder einfach Louis' Ausdrucksweise... Das Buch ist von 1976. Das hat mich auch überrascht, denn mir war nicht bewusst, dass es so alt ist.
Genauso, wie mir damals zum Film nicht beuwsst war, wie riesig das zugehörige Fandom ist, aber das ist eine andere Geschichte.
Ja, ich hatte Bedenken, das Buch nach so langer Zeit nochmal aufzunehmen. Schließlich bin auch ich fast 30 Jahre älter und die Welt hat sich verändert... Ich habe es nicht bereut. Es ist noch immer gut zu lesen. Es wirkt erfreulich wenig dated, aber man muss es natürlich im Kontext der Zeit lesen. Der Zeit, zu der es geschrieben wurde, und der Zeit, aus der Louis stammt. Und, nein, mich möchte nicht mit der Diskussion anfangen, ob man heute noch Bücher lesen kann, in denen der designierte Sympathieträger Sklaven hält. Ich halte nichts von Zensur.
Ich war überrascht, wie kalt und kurz angebunden Louis im ersten Drittel erzählt. Wie wenig tatsächliche Interaktion und Auseinandersetzung mit Lestat stattfindet. Ab dem zweiten Drittel beginnt dann langsam die Stimme von Louis', an die ich mich erinnern konnte, Gestalt anzunehmen, und je weiter es nach hinten geht, umso deutlicher wird sie.
Es war interessant zu sehen, an welche Teile und Aspekte des Buches ist mich erinnert habe - ich konnte mich dunkel an Louis' Bruder und Lestats Vater erinnern, aber die ganze Sache mit der Nachbarin und Osteuropa hatte ich vollkommen vergessen. Auch war ich fest davon überzeugt, dass mindestens eine Epiosde in Venedig spielt, was aber im Buch überhauptnicht vorkommt. Dafür habe ich mich an andere Episoden sehr exakt erinnert, und dank des Films sogar einige Dialoge so genau im Kopf, dass ich sagen kann, dass sie wörtlich nicht nur im Film, sondern auch im Buch vorkommen. Damit hatte ich auch nicht gerechnet.
Da das gesamte Buch aus Louis' Bericht besteht - und kurzen Einblicken, wie der Reporter ihn sieht - bekommt er naturgemäß den meisten Raum. Wie gesagt, nach den ersten sechzig Seiten habe ich mich ernsthaft gefragt, ob ich damals was anderes reingedeutet habe oder ob meine Erinnerung, vielleicht auch durch den Film geprägt, mich dermaßen trügt, aber dann wurde es ja doch noch der Louis, den ich kenne und an den ich mich erinnere. Je weiter das Buch fortschreitet, umso mehr wendet sich Louis nach innen und schildert ausgedehnte Gedankengänge. Eben die tiefe, melancholische Gefühlswelt, die den Charakter auszeichnet, bis hin zum Ende, zu dem er es geschafft hat, sich von all dem zu distanzieren und gar nichts mehr zu fühlen. Daran konnte ich mich erinnern, den das haben sie im Film geändert.
Lestat bekommt erstaunlich wenig Zeit zugestanden und Louis' Auseinandersetzung mit ihm ist bestenfalls genervt und oberflächlich außerhalb eben der Retrospektive später. Daher wirkt er vor allem launisch und grausam, aber auch sehr lebendig und begeisterungsfähig. Das Leben auskosten um jeden Preis. Eine gute Basis für das, was ihn ausmacht, und weiter hinten im Buch gibt es Anklänge dessen, dass da mehr ist, auch wenn Louis nicht in der Lage ist, das richtig einzuordnen.
Armand ist weitaus mächtiger und furchteinflößender, als ich ihn in Erinnerung hatte, gerade was seine mentalen Fähigkeiten angeht. Seine Arroganz und Verachtung für jeden anderen Vampir in seiner Umgebung ist dafür genau das, was ich in Erinnerung hatte. Armand will, Armand bekommt, und dafür schreckt er vor nichts zurück. Aber Armand ist auch so alt und so wenig menschlich, dass er die Folgen dessen, was er tut, nur schwer einschätzen kann.
Und Claudia ist genau das, was ich in Erinnerung hatte. Egoistisch, zügellos, furchtlos, willensstark und bitter. Ich tue mir nach wie vor schwer damit, sie mir als Fünfjährige vorzustellen, aber im Grunde passt es schon gut. Ihr Geist wird erwachsen, aber sie verliert nie die kurzsichtige Rücksichtslosigkeit eines kleinen Kindes.
Kurz, die Charaktere sind die, die ich in Erinnerung hatte, mit den Abstrichen, dass es eben nur Band 1 ist und ich bereits mehr weiß, weil ich mehrere weitere Bände gelesen habe. Ich werde auch jetzt Band 2 umgehend lesen, um zu sehen, wie weit ich mich an den und Lestats Sicht noch erinnern kann. Um ehrlich zu sein, das hatte ich erwartet, dass ich das tun werde, denn das wichtigste für mich an der Reihe ist die Dynamtik der Beziehung zwischen Louis und Lestat.
Hält dem stand, was ich in Erinnerung habe. Beruhigt mich und freut mich. Es ist stimmungsvoll, aber es ist weder Vampir-Horror noch Romantasy. Düster und menschlich. Lebt eben von den Charakteren.
PS: Der Name des Reporters wird im ganzen Buch kein einziges Mal erwähnt. Er ist immer nur "the boy". Das hat mich auch überrascht, und ich kann mich nicht dran erinnern, ob das Film auch so war.