Peanuts - die Comics
Apr. 23rd, 2023 11:53 amCharles M. Schulz
Mir ist nicht ganz klar, warum Charles M. Schulz als Autor draufsteht, wenn uns schon im Vorwort gesagt wird, dass die meisten der Comics gar nicht von ihm sind. Mir war auch nicht klar, das es Peanuts-Comics gibt, die nich von Mr. Schulz sind. Ich dachte immer, das wäre ein Gesamtwerk, dass immer fest in seiner Hand war. Und mir war nicht klar, dass Peanuts-Comics sozusagen als Unterfeature in Comic-Magazinen mit anderen Titelhelden erschienen sind.
Wie man sieht, habe ich also nicht besonders viel Ahnung von der Materie. Ich erinnere mich daran, dass es Peanuts im Fernsehn gab, und ich erinnere mich vor allem an kurze Comic-Strips in schwarz-weiß, die als Feature in Zeitungen erschienen sind. Auch daran, dass die Stadtbibliothek Stolberg mehrere Bände mit Sammlungen dieser Strips hatte, und dass ich welche davon gelesen habe. Ansonsten sehe ich - auch die Strips - vor allem jeden Monat in "Spotlight", auf der Witze-Seite.
Grundsätzlich mag ich Peanuts, aber dieses Buch mochte ich nicht. Das es graphisch oft sogar recht deutlich von dem abweicht, was ich kenne, stört mich noch am wenigsten. Dass die Comic vier bis acht Seiten lang sind, dann schon eher, denn das zieht die Sache in die Länge und nimmt dieses "kurz, prägnant, auf den Punkt", das ich mit den Compicstrips verbinde. Auch habe ich das Gefühl, dass eben wegen der Länge der Comics einerseits nicht genug Stoff da ist, um sie zu füllen, so dass viele Panels überflüssig sind, und andererseits, dass immer noch eins draufgesetzt werden muss. Man muss sich noch mehr über Charlie Brown lustig machen, Lucy muss noch einen aggressiven Spruch bringen... Je weiter ich nach hinten gekommen bin, umso mehr habe ich quergelesen, weil es mich nicht mehr wirklich interessiert hat. Und weil das, was ich gelesen hatte, oft einen Beigeschmack von flach, formelhaft und grausam hatte.
Keine Empfehlung.
P.S.: Das Buch habe ich aus einer Bücherei geliehen, wo es Teil eines Themenbereichs "Comics" ist. Das zeigt mal wieder, dass sich niemand wirklich mit dem Thema beschäftigt. Wenn ich einen Themenbereich Comics mit Peanuts bestücke, muss ich dann wirklich grade ein Buch nehmen, in dem die Comics zum großen Teil nicht vom Original-Autor sind, wenn es viele andere Sammlungen gibt, in denen sie das sind?
Mir ist nicht ganz klar, warum Charles M. Schulz als Autor draufsteht, wenn uns schon im Vorwort gesagt wird, dass die meisten der Comics gar nicht von ihm sind. Mir war auch nicht klar, das es Peanuts-Comics gibt, die nich von Mr. Schulz sind. Ich dachte immer, das wäre ein Gesamtwerk, dass immer fest in seiner Hand war. Und mir war nicht klar, dass Peanuts-Comics sozusagen als Unterfeature in Comic-Magazinen mit anderen Titelhelden erschienen sind.
Wie man sieht, habe ich also nicht besonders viel Ahnung von der Materie. Ich erinnere mich daran, dass es Peanuts im Fernsehn gab, und ich erinnere mich vor allem an kurze Comic-Strips in schwarz-weiß, die als Feature in Zeitungen erschienen sind. Auch daran, dass die Stadtbibliothek Stolberg mehrere Bände mit Sammlungen dieser Strips hatte, und dass ich welche davon gelesen habe. Ansonsten sehe ich - auch die Strips - vor allem jeden Monat in "Spotlight", auf der Witze-Seite.
Grundsätzlich mag ich Peanuts, aber dieses Buch mochte ich nicht. Das es graphisch oft sogar recht deutlich von dem abweicht, was ich kenne, stört mich noch am wenigsten. Dass die Comic vier bis acht Seiten lang sind, dann schon eher, denn das zieht die Sache in die Länge und nimmt dieses "kurz, prägnant, auf den Punkt", das ich mit den Compicstrips verbinde. Auch habe ich das Gefühl, dass eben wegen der Länge der Comics einerseits nicht genug Stoff da ist, um sie zu füllen, so dass viele Panels überflüssig sind, und andererseits, dass immer noch eins draufgesetzt werden muss. Man muss sich noch mehr über Charlie Brown lustig machen, Lucy muss noch einen aggressiven Spruch bringen... Je weiter ich nach hinten gekommen bin, umso mehr habe ich quergelesen, weil es mich nicht mehr wirklich interessiert hat. Und weil das, was ich gelesen hatte, oft einen Beigeschmack von flach, formelhaft und grausam hatte.
Keine Empfehlung.
P.S.: Das Buch habe ich aus einer Bücherei geliehen, wo es Teil eines Themenbereichs "Comics" ist. Das zeigt mal wieder, dass sich niemand wirklich mit dem Thema beschäftigt. Wenn ich einen Themenbereich Comics mit Peanuts bestücke, muss ich dann wirklich grade ein Buch nehmen, in dem die Comics zum großen Teil nicht vom Original-Autor sind, wenn es viele andere Sammlungen gibt, in denen sie das sind?