The Sinister Booksellers of Bath
May. 1st, 2023 08:41 pmvon Garth Nix
Teil 2 zu "The left-handed Booksellers of London" (sinister ist nur die etwas vornehmere Art, linkshändisch auszudrücken. Vielleicht, weil in Bath durch die Bäder das römische Erbe deutlicher ist als in London.)
Ich habe den ersten Band gelesen und fand ihn nett. Rasant, unterhaltsam, und die Bücher-Verweise ware auch lustig. Natürlich konnte ich mich an das Geschwisterpaar Merlin und Vivian erinnern (er ein left-handed, sie ein right-handen Bookseller [ja, die gibt's auch]), und auch, dass da noch die eigentliche Hauptperson war, deren Namen ich vergessen hatte und jetzt auch wieder vergessen habe. Immerhin konnte ich mich dunkel daran erinnern, dass sie Tochter irgendeinen genius-loci-Entität ist, was erstens gar nicht geht und zweitens zu Fähigkeitn führt, die sie drittens nicht will, weil sie viertens eigentlich nur ein normales, sterbliches Leben als Kunststudentin führen will. Um ehrlich zu sein, ich konnte mich besser an ihre abgedrehte Künstler-Mutter erinnern als an sie.
Vage erinnern konnte ich mich auch daran, dass im großen Buchhänder-Clan irgendwas schief lief, am Ende wer enttarnt wurde und es zu einem großen Showdown irgendwo kam, in den der Vater der Hauptperson irgendwie helfend eingriff. Und natürlich, dass Bücher verkaufen nur eins von den Dingen ist, die die Buchhändler so tun.
In Band 2 geht es jetzt um irgendeine andere Entität, die alle sechs Jahre Leute umbringt, was den Buchhändlern irgendwie entgangen ist, jetzt aber auffällt, weil in einem Buch in einem Nachlass eine magische Karte auftaucht, die Merlin verschluckt - und mit der Mission, ihn da wieder rauszukriegen, beginnt das ganze erst.
Auch dieses Buch ist unterhaltsam und rasant, gut zu lesen und kurzweilig. Es wird für meinen Geschmack ein bisschen viel geschossen, aber gut, man muss die Bedrohung halt für jeden deutlich machen. Warum es die Buchhändler von Bath heißt, erschließt sich mir weniger, denn der Großteil der Personen sind die Buchhändler aus London, auch wenn die erste Hälfte in Bath und Umgebung spielt. Es gibt nette Buchbezüge, spaßige Buchanekdoten und mit den Entitäten hat es auch was von Rivers of London, ohne dessen Dichtigkeit zu erreichen (erwarte ich auch nicht, da andere Zielgruppe). Nachdem es viel atemlose Action gab, fiel das Finale dann doch überraschend kurz und irgendwie spannungsarm aus. Artusbezug gabs auch über die Namen der beiden Haupt-Nebenfiguren heraus, kann sein, dass das noch ausgeweitet werden wird, wenn es einen dritten Band geben sollte. Muss es nicht zwangsweise, denn die Handlung ist auch hier soweit abgeschlossen und man könnte es hier beenden. Aber vielleicht gibts noch irgendwo andere sinistere Buchhändler, wer weiß...
Gute Empfehlung, wenn man was für zwischendurch sucht, dass wenig Romantik enthält, schrullige Charaktere bietet und nicht so gruselig ist wie "Lockwood und Co".
Teil 2 zu "The left-handed Booksellers of London" (sinister ist nur die etwas vornehmere Art, linkshändisch auszudrücken. Vielleicht, weil in Bath durch die Bäder das römische Erbe deutlicher ist als in London.)
Ich habe den ersten Band gelesen und fand ihn nett. Rasant, unterhaltsam, und die Bücher-Verweise ware auch lustig. Natürlich konnte ich mich an das Geschwisterpaar Merlin und Vivian erinnern (er ein left-handed, sie ein right-handen Bookseller [ja, die gibt's auch]), und auch, dass da noch die eigentliche Hauptperson war, deren Namen ich vergessen hatte und jetzt auch wieder vergessen habe. Immerhin konnte ich mich dunkel daran erinnern, dass sie Tochter irgendeinen genius-loci-Entität ist, was erstens gar nicht geht und zweitens zu Fähigkeitn führt, die sie drittens nicht will, weil sie viertens eigentlich nur ein normales, sterbliches Leben als Kunststudentin führen will. Um ehrlich zu sein, ich konnte mich besser an ihre abgedrehte Künstler-Mutter erinnern als an sie.
Vage erinnern konnte ich mich auch daran, dass im großen Buchhänder-Clan irgendwas schief lief, am Ende wer enttarnt wurde und es zu einem großen Showdown irgendwo kam, in den der Vater der Hauptperson irgendwie helfend eingriff. Und natürlich, dass Bücher verkaufen nur eins von den Dingen ist, die die Buchhändler so tun.
In Band 2 geht es jetzt um irgendeine andere Entität, die alle sechs Jahre Leute umbringt, was den Buchhändlern irgendwie entgangen ist, jetzt aber auffällt, weil in einem Buch in einem Nachlass eine magische Karte auftaucht, die Merlin verschluckt - und mit der Mission, ihn da wieder rauszukriegen, beginnt das ganze erst.
Auch dieses Buch ist unterhaltsam und rasant, gut zu lesen und kurzweilig. Es wird für meinen Geschmack ein bisschen viel geschossen, aber gut, man muss die Bedrohung halt für jeden deutlich machen. Warum es die Buchhändler von Bath heißt, erschließt sich mir weniger, denn der Großteil der Personen sind die Buchhändler aus London, auch wenn die erste Hälfte in Bath und Umgebung spielt. Es gibt nette Buchbezüge, spaßige Buchanekdoten und mit den Entitäten hat es auch was von Rivers of London, ohne dessen Dichtigkeit zu erreichen (erwarte ich auch nicht, da andere Zielgruppe). Nachdem es viel atemlose Action gab, fiel das Finale dann doch überraschend kurz und irgendwie spannungsarm aus. Artusbezug gabs auch über die Namen der beiden Haupt-Nebenfiguren heraus, kann sein, dass das noch ausgeweitet werden wird, wenn es einen dritten Band geben sollte. Muss es nicht zwangsweise, denn die Handlung ist auch hier soweit abgeschlossen und man könnte es hier beenden. Aber vielleicht gibts noch irgendwo andere sinistere Buchhändler, wer weiß...
Gute Empfehlung, wenn man was für zwischendurch sucht, dass wenig Romantik enthält, schrullige Charaktere bietet und nicht so gruselig ist wie "Lockwood und Co".