10 random Dinge vom Steinhuder Meer
Sep. 27th, 2023 09:41 pm1. Das Steinhuder Meer ist etwa 8 km lang und 4,5 km breit und damit der neuntgrößte See Deutschlands. Im Gegensatz dazu ist er sehr flach, mit einer Durchschnittstiefe von 1,35 m. Die tiefste Stelle ist 2,9 m tief. Darum ist es kein Wunder, dass die traditionellen Torfkähne gestakt werden und mit den dazu verwendeten Stäben im Boden verankert werden konnten.
2. Die geringe Tiefe hat auch dafür gesorgt, dass Graf Wilhelm I. von Schaumburg-Lippe sich für seine Festung Wilhelmstein eine Insel aufschütten lassen konnte. Das hat noch immer von 1761 bis 1764 - als die ersten in den See geschütteten Steine nicht mehr unter der Wasseroberfläche versanken - gedauert, aber es hat geklappt.
3. Ein sehr wichtiger Schüler der Militärschule auf Wilhelmstein war Gerhard Johann David Scharnhorst. Er hat wichtige militärstrategische Bücher verfasst, und später wurden gerne Kasernen oder Schlachtschiffe nach ihm benannt. So wie ein Gedächtnis-Marsch, der als Start- und Zielpunkt den Fliegerhorst Wunstorf zu haben scheint.
4. Die Lage des Wilhelmsteins ist besser, als man es auf den ersten Blick erwartet. Zum einen ist das Steinhuder Meer von Moorlandschaft umgeben, so dass man keine Kanonen bis ans Ufer bringen konnte, um die Festung zu beschießen, zum anderen gehörte die Südseite Schaumburg-Lippe und die Nordseite Hannover. Das machte es sehr schwierig, die Versorgung der Feste abzuschneiden, um sie auszuhungern.
5. Es gibt einen Rundweg Steinhuder Meer, der, wie der Name vermuten lässt, einmal rund um das Steinhuder Meer führt. Er ist etwa 30 km lang, man sieht eher weniger vom Meer selbst, und er ist vor allem bei Ebike-Fahrern sehr beliebt. Als Wanderer kommt man sich schon ein bisschen an den Rand gedrängt vor.
6. Der namensgebende Ort des Sees, Steinhude, hat auch noch eine weitere künstlich aufgeschüttete Insel. Diese zeichnet sich vor allem durch einen Sandstrand aus und heißt treffend Badeinsel. Es empfiehlt sich, dort ins Wasser zu gehen, denn sie hat einen abgesperrten Badebereich und die Wahrscheinlichkeit, von einem Segelboot überfahren zu werden, ist geringer als sonst auf dem See.
7. Es gibt auch einen Briefkasten im Steinhuder Meer. Man kann ihn nur über Wasser erreichen - schwimmend, mit dem Boot, stand-up-paddelnd... Er wird zweimal die Woche geleert.
Wem das zu stressig ist, Wilhelmstein hat auch einen. Postkarte mit Briefmarke und Wilhelmstein-Stempel kann auf der Insel erworben werden, zum gleich schreiben und einwerfen.
8. Die höchste künstliche Erhebung der Umgebung ist der Kalimanscharo in Mesmerode, südlich des Meers. Es handelt sich um die Abraumhalde eines Kalibergwerks. Die höchste natürliche Umgebung unmittelbar am See ist der Weiße Berg (Nordufer), der so flach ist, dass man ihn nur sehen kann, wenn man direkt davorsteht. Den Kalimanscharo kann man von jeder Richtung aus aus Kilometern Entfernung sehen.
9. Es gibt Fische im Steinhunder Meer. Ich kann mich aber nicht erinnern, einen Angler gesehen zu haben. Jede Menge Wassersportler, aber Angler...
10. Die Westfalenbahn klebt ihre Steckenübersichtspläne an die Decken der Waggons. Da kann man sie eher schlecht ansehen.
2. Die geringe Tiefe hat auch dafür gesorgt, dass Graf Wilhelm I. von Schaumburg-Lippe sich für seine Festung Wilhelmstein eine Insel aufschütten lassen konnte. Das hat noch immer von 1761 bis 1764 - als die ersten in den See geschütteten Steine nicht mehr unter der Wasseroberfläche versanken - gedauert, aber es hat geklappt.
3. Ein sehr wichtiger Schüler der Militärschule auf Wilhelmstein war Gerhard Johann David Scharnhorst. Er hat wichtige militärstrategische Bücher verfasst, und später wurden gerne Kasernen oder Schlachtschiffe nach ihm benannt. So wie ein Gedächtnis-Marsch, der als Start- und Zielpunkt den Fliegerhorst Wunstorf zu haben scheint.
4. Die Lage des Wilhelmsteins ist besser, als man es auf den ersten Blick erwartet. Zum einen ist das Steinhuder Meer von Moorlandschaft umgeben, so dass man keine Kanonen bis ans Ufer bringen konnte, um die Festung zu beschießen, zum anderen gehörte die Südseite Schaumburg-Lippe und die Nordseite Hannover. Das machte es sehr schwierig, die Versorgung der Feste abzuschneiden, um sie auszuhungern.
5. Es gibt einen Rundweg Steinhuder Meer, der, wie der Name vermuten lässt, einmal rund um das Steinhuder Meer führt. Er ist etwa 30 km lang, man sieht eher weniger vom Meer selbst, und er ist vor allem bei Ebike-Fahrern sehr beliebt. Als Wanderer kommt man sich schon ein bisschen an den Rand gedrängt vor.
6. Der namensgebende Ort des Sees, Steinhude, hat auch noch eine weitere künstlich aufgeschüttete Insel. Diese zeichnet sich vor allem durch einen Sandstrand aus und heißt treffend Badeinsel. Es empfiehlt sich, dort ins Wasser zu gehen, denn sie hat einen abgesperrten Badebereich und die Wahrscheinlichkeit, von einem Segelboot überfahren zu werden, ist geringer als sonst auf dem See.
7. Es gibt auch einen Briefkasten im Steinhuder Meer. Man kann ihn nur über Wasser erreichen - schwimmend, mit dem Boot, stand-up-paddelnd... Er wird zweimal die Woche geleert.
Wem das zu stressig ist, Wilhelmstein hat auch einen. Postkarte mit Briefmarke und Wilhelmstein-Stempel kann auf der Insel erworben werden, zum gleich schreiben und einwerfen.
8. Die höchste künstliche Erhebung der Umgebung ist der Kalimanscharo in Mesmerode, südlich des Meers. Es handelt sich um die Abraumhalde eines Kalibergwerks. Die höchste natürliche Umgebung unmittelbar am See ist der Weiße Berg (Nordufer), der so flach ist, dass man ihn nur sehen kann, wenn man direkt davorsteht. Den Kalimanscharo kann man von jeder Richtung aus aus Kilometern Entfernung sehen.
9. Es gibt Fische im Steinhunder Meer. Ich kann mich aber nicht erinnern, einen Angler gesehen zu haben. Jede Menge Wassersportler, aber Angler...
10. Die Westfalenbahn klebt ihre Steckenübersichtspläne an die Decken der Waggons. Da kann man sie eher schlecht ansehen.