The Emerald City of Oz
Jan. 20th, 2009 01:55 pmvon L.Frank Baum
Festhalten bitte, hier kommt die größte Änderung aller Bücher: Glinda the Good regiert jetzt den Norden von Oz, nicht mehr den Süden. Und alles tut, als wäre das auch schon immer so gewesen. Kennen wir ja mittlerweile ;)
Aber, fürs Protokoll: Es war nicht der Film. Das Buch ist von 1910.
Ansonsten: in Oz gibt es auch keine Hunde - außer Toto - und keine Hühner. Außer Billina und ihren Kindern, und deren Kindern und deren Kindern... alle heißen Dorothy oder Daniel. Und wie Billina es gemacht hat, ohne einen Hahn Küken auzubrüten, weiß ich leider auch nicht.
Da es sonst nicht viel zu lernen gibt, :
Uncle Herny mußte eine Hypothek auf die Farm aufnehmen, die Ernte war schlecht, er kann sie nicht zurückzahlen, die Farm wird eingezogen. Dorothy reist nach Oz - wie gehabt, Spiegel und magischer Gürtel - um Ozma darum zu bitten, ihren Onkel und ihre Tanze als Untertanen aufzunehmen. Sie selbst ist ja schon Prinzessin von Oz und darf damit ohnehin bleiben. Ozma gewährt ihr den Wunsch natürlich, Uncle Henry und Aunt Em werden nach Oz versetzt.
Der Großteil des Buches vergeht damit, daß Dorothy, ihr Onkel und ihre Tante, der Wizard, der Shaggy Man, der General der ozianischen Armee, Toto und Billina in einer von Sawhorse gezogenen Kutsche Teile von Oz besichtigen, die keiner von ihnen je gesehen hat. Sie treffen dabei allerlei seltsames Volk, Dorothy verläuft sich, trifft mehr seltsames Volk, es gibt ein bißchen Moral über Erziehung und Zivilisation, aber das ganze hat keine wirkliche Handlung. Spaßige neue Ideen halt - und der Wizard ist jetzt ein echter Zauberer, denn Glinda the Good unterrichtet ihn in ihrer Art der Magie, die nichts Böses tun kann.
Die eigentliche Handlung passiert parallel, denn der Nome King will seinen magischen Gürtel zurück und darum Oz erobern, zerstören und die Einwohner versklaven. Es gibt ein paar widersprüchliche Aussagen dazu, ob man Fairies nun töten kann oder nicht... in jedem Fall baut der Nome King einen Tunnel unter der Wüste durch, um Oz zu erreichen und sein General sichert sich die Unterstützung furchtbarer Verbündeter aus anderen Fairy Countries, die nichts anderes im Sinn haben, als jeder als alleiniger Sieger aus der Sache hervorzugehen.
Durch den magischen Spiegel erfährt Ozma von der Gefahr, aber sie ist nicht bereit, auch nur ein Leben ihrer Untertanen in einem Krieg zu riskieren. Aber zum Glück haben wir Scarecrow und sein großartiges Gehirn - und der Tunnel des Nome King kommt direkt in Ozmas Palastgarten heraus, neben der Forbidden Fountain, in der die Waters of Oblivion entspringen. Wer davon trinkt, vergißt alles, sogar, wer er ist.
Scarecrow rät Ozma, den Tunnel sehr staubig zu machen, damit die durchmarchierenden Armeen sehr durstig werden und darum bei ihrer Ankunft aus dem Springbrunnen trinken, und so geschieht es dann auch. Alle Feinde vergessen ihre Bösartigkeit und was sie eigentlich vorhatten, und Ozma wünscht sie zurück in ihre Länder und verschließt den Tunnel wieder.
Da das aber gezeigt hat, daß Oz trotz der Wüste nicht sicher vor Angriffen ist, will sich Ozma mit Glinda the Good beraten, wie man das Land besser schützen kann. Alles bricht also zur guten Zauberin des Nordens auf, die das natürlich schon wußte, und Oz sehr weise einfach unsichtbar für alle außer den Einwohnern gemacht hat. Auf diese Weise kann niemand es mehr finden und was man nicht finden kann, kann man nicht angreifen.
Dorothy schreibt noch eine Abschiedsnotiz an den Autor, zumindest berichtet er davon, eine bekommen zu haben, und wünscht ihr und ihren Freunden alles Gute.
Gut finde ich, daß die die Bedrohung auf echt ozianische Weise abgewendet wird. Negativ finde ich, daß das Buch abgesehen von der Vorbereitung des Feldzugs nur eine Aneinanderreihung von bunten Szenerien ist. Aber da der Autor im Vorwort erklärt, aufgrund der Vorschläge seiner Leser zu schreiben, nehme ich an, daß er einfach versucht hat, möglichst viele davon unterzubringen. Ein buntes Kaleidoskop, nicht mehr und nicht weniger.
Festhalten bitte, hier kommt die größte Änderung aller Bücher: Glinda the Good regiert jetzt den Norden von Oz, nicht mehr den Süden. Und alles tut, als wäre das auch schon immer so gewesen. Kennen wir ja mittlerweile ;)
Aber, fürs Protokoll: Es war nicht der Film. Das Buch ist von 1910.
Ansonsten: in Oz gibt es auch keine Hunde - außer Toto - und keine Hühner. Außer Billina und ihren Kindern, und deren Kindern und deren Kindern... alle heißen Dorothy oder Daniel. Und wie Billina es gemacht hat, ohne einen Hahn Küken auzubrüten, weiß ich leider auch nicht.
Da es sonst nicht viel zu lernen gibt, :
Uncle Herny mußte eine Hypothek auf die Farm aufnehmen, die Ernte war schlecht, er kann sie nicht zurückzahlen, die Farm wird eingezogen. Dorothy reist nach Oz - wie gehabt, Spiegel und magischer Gürtel - um Ozma darum zu bitten, ihren Onkel und ihre Tanze als Untertanen aufzunehmen. Sie selbst ist ja schon Prinzessin von Oz und darf damit ohnehin bleiben. Ozma gewährt ihr den Wunsch natürlich, Uncle Henry und Aunt Em werden nach Oz versetzt.
Der Großteil des Buches vergeht damit, daß Dorothy, ihr Onkel und ihre Tante, der Wizard, der Shaggy Man, der General der ozianischen Armee, Toto und Billina in einer von Sawhorse gezogenen Kutsche Teile von Oz besichtigen, die keiner von ihnen je gesehen hat. Sie treffen dabei allerlei seltsames Volk, Dorothy verläuft sich, trifft mehr seltsames Volk, es gibt ein bißchen Moral über Erziehung und Zivilisation, aber das ganze hat keine wirkliche Handlung. Spaßige neue Ideen halt - und der Wizard ist jetzt ein echter Zauberer, denn Glinda the Good unterrichtet ihn in ihrer Art der Magie, die nichts Böses tun kann.
Die eigentliche Handlung passiert parallel, denn der Nome King will seinen magischen Gürtel zurück und darum Oz erobern, zerstören und die Einwohner versklaven. Es gibt ein paar widersprüchliche Aussagen dazu, ob man Fairies nun töten kann oder nicht... in jedem Fall baut der Nome King einen Tunnel unter der Wüste durch, um Oz zu erreichen und sein General sichert sich die Unterstützung furchtbarer Verbündeter aus anderen Fairy Countries, die nichts anderes im Sinn haben, als jeder als alleiniger Sieger aus der Sache hervorzugehen.
Durch den magischen Spiegel erfährt Ozma von der Gefahr, aber sie ist nicht bereit, auch nur ein Leben ihrer Untertanen in einem Krieg zu riskieren. Aber zum Glück haben wir Scarecrow und sein großartiges Gehirn - und der Tunnel des Nome King kommt direkt in Ozmas Palastgarten heraus, neben der Forbidden Fountain, in der die Waters of Oblivion entspringen. Wer davon trinkt, vergißt alles, sogar, wer er ist.
Scarecrow rät Ozma, den Tunnel sehr staubig zu machen, damit die durchmarchierenden Armeen sehr durstig werden und darum bei ihrer Ankunft aus dem Springbrunnen trinken, und so geschieht es dann auch. Alle Feinde vergessen ihre Bösartigkeit und was sie eigentlich vorhatten, und Ozma wünscht sie zurück in ihre Länder und verschließt den Tunnel wieder.
Da das aber gezeigt hat, daß Oz trotz der Wüste nicht sicher vor Angriffen ist, will sich Ozma mit Glinda the Good beraten, wie man das Land besser schützen kann. Alles bricht also zur guten Zauberin des Nordens auf, die das natürlich schon wußte, und Oz sehr weise einfach unsichtbar für alle außer den Einwohnern gemacht hat. Auf diese Weise kann niemand es mehr finden und was man nicht finden kann, kann man nicht angreifen.
Dorothy schreibt noch eine Abschiedsnotiz an den Autor, zumindest berichtet er davon, eine bekommen zu haben, und wünscht ihr und ihren Freunden alles Gute.
Gut finde ich, daß die die Bedrohung auf echt ozianische Weise abgewendet wird. Negativ finde ich, daß das Buch abgesehen von der Vorbereitung des Feldzugs nur eine Aneinanderreihung von bunten Szenerien ist. Aber da der Autor im Vorwort erklärt, aufgrund der Vorschläge seiner Leser zu schreiben, nehme ich an, daß er einfach versucht hat, möglichst viele davon unterzubringen. Ein buntes Kaleidoskop, nicht mehr und nicht weniger.
no subject
Date: 2009-01-20 01:36 pm (UTC)Vinni