von Damien Roussel und Claude Bouveret
Frankreich ist nicht nur das Land von Wein und Käse, sondern auch das Land der bandes dessinées. Grob kann man das mit Comics übersetzen, wenn "Comics" nicht im Deutschen diese speziellen Konnotationen hätte, die bande dessinée in Frankreich eben nicht hat. Es ist eine etablierte Literaturform, und es gab in jedem Souvenirshop an jeder Sehenswürdigkeit immer ein Regal mit Massen davon, die thematisch zur Sehenswürdigkeit passten (es gab überhaupt immer Massen von Büchern, auch wirklich sehr schönen Büchern, wenn auch nur selten etwas, was nicht auf Französisch war.) Da ist es nicht verwunderlich, dass auch die Saline von Salines-les-Bains eine bande dessinée zum Verkauf anbietet, eine Stadthistorie, eingebettet in die (dünne) Geschichte von zwei Reportern, die zur Recherchezwecken für einen Fernsehdokumentation in den Ort reisen.
Aber es geht ja auch nicht um Handlung, sondern um Stadtgeschichte. Die geht von der Steinzeit bis heute, natürlich schlaglichtartig. Wichtige Stationen in der Geschichte der Stadt, wichtige Personen, die entweder dort geboren wurden oder wichtiges für die Stadt getan haben (oder beides), oder die sonstwie bekannt und mit der Stadt verbunden sind. Die Illustrationen dazu sind stimmig und so deutlich erkennbar, dass man sie problemlos in der Stadt verorten kann. (Sogar das Haus unserer Ferienwohnung ist angebildet, man kann die Fenster von Wohn- und Schlafzimmer sehen!) Also eine Art Stadtspaziergang durch die Jahrhunderte mit vielen historischen Details. Sehr gut gemacht, und da der ausführende Verlag in Salins-les-Bains selbst ansässig ist, sicher auch gut recherchiert. Ich weiß jetzt um die Bedeutung diverser Denkmale, und dass die Hauptstraße schon immer viel Verkehr hatte, so dass sie darum sogar ein Stadttor abgerissen haben, um den Stau zu verbessern.
Ich habe sicher nicht alles verstanden, aber doch das Meiste. Ich habe bewusst nichts nachgeschlagen und versucht, mir Dinge durch die Kombination von Text und Bildern zu erschließen. Es sind mir also sicher ein paar Details entgangen, und wo genau die Porzellafabrik lag, bin ich mir auch nicht sicher. Es sieht aus, als wäre das direkt auf dem Gelände der Saline, aber dann hätten sie dort bei der Führung sicher etwas davon gesagt... Egal. Im Ganzen war es gut zu lesen, auch mit meinen doch noch recht beschränkten Kenntnissen, aber dabei helfen dann eben die Bilder sehr. Und ich kanns ja nächstes Jahr nochmal lesen und sehen, ob ich dann mehr verstehe.
Am Ende steht "Fortsetzung folgt", denn Geschichte geht ja immer weiter. Genau genommen ist gestern auch schon Geschichte.
Frankreich ist nicht nur das Land von Wein und Käse, sondern auch das Land der bandes dessinées. Grob kann man das mit Comics übersetzen, wenn "Comics" nicht im Deutschen diese speziellen Konnotationen hätte, die bande dessinée in Frankreich eben nicht hat. Es ist eine etablierte Literaturform, und es gab in jedem Souvenirshop an jeder Sehenswürdigkeit immer ein Regal mit Massen davon, die thematisch zur Sehenswürdigkeit passten (es gab überhaupt immer Massen von Büchern, auch wirklich sehr schönen Büchern, wenn auch nur selten etwas, was nicht auf Französisch war.) Da ist es nicht verwunderlich, dass auch die Saline von Salines-les-Bains eine bande dessinée zum Verkauf anbietet, eine Stadthistorie, eingebettet in die (dünne) Geschichte von zwei Reportern, die zur Recherchezwecken für einen Fernsehdokumentation in den Ort reisen.
Aber es geht ja auch nicht um Handlung, sondern um Stadtgeschichte. Die geht von der Steinzeit bis heute, natürlich schlaglichtartig. Wichtige Stationen in der Geschichte der Stadt, wichtige Personen, die entweder dort geboren wurden oder wichtiges für die Stadt getan haben (oder beides), oder die sonstwie bekannt und mit der Stadt verbunden sind. Die Illustrationen dazu sind stimmig und so deutlich erkennbar, dass man sie problemlos in der Stadt verorten kann. (Sogar das Haus unserer Ferienwohnung ist angebildet, man kann die Fenster von Wohn- und Schlafzimmer sehen!) Also eine Art Stadtspaziergang durch die Jahrhunderte mit vielen historischen Details. Sehr gut gemacht, und da der ausführende Verlag in Salins-les-Bains selbst ansässig ist, sicher auch gut recherchiert. Ich weiß jetzt um die Bedeutung diverser Denkmale, und dass die Hauptstraße schon immer viel Verkehr hatte, so dass sie darum sogar ein Stadttor abgerissen haben, um den Stau zu verbessern.
Ich habe sicher nicht alles verstanden, aber doch das Meiste. Ich habe bewusst nichts nachgeschlagen und versucht, mir Dinge durch die Kombination von Text und Bildern zu erschließen. Es sind mir also sicher ein paar Details entgangen, und wo genau die Porzellafabrik lag, bin ich mir auch nicht sicher. Es sieht aus, als wäre das direkt auf dem Gelände der Saline, aber dann hätten sie dort bei der Führung sicher etwas davon gesagt... Egal. Im Ganzen war es gut zu lesen, auch mit meinen doch noch recht beschränkten Kenntnissen, aber dabei helfen dann eben die Bilder sehr. Und ich kanns ja nächstes Jahr nochmal lesen und sehen, ob ich dann mehr verstehe.
Am Ende steht "Fortsetzung folgt", denn Geschichte geht ja immer weiter. Genau genommen ist gestern auch schon Geschichte.