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[personal profile] blauerfalke
Ich habe Origins: Wolverine und Weapon X nicht gelesen, also muß ich mich auf das verlassen, was ich vom Hörensagen weiß. Das besagt, daß der Film aus einer Mischung aus beidem basiert. Und daß das sehr viel düsterer und brutaler ist als das, was ich kenne.
Kurz gesagt soll der Film ein Prequel zu X 1 bis 3 darstellen und zeigt Wolverines Lebensgeschichte von 1845 bis zu dem Punkt, an dem er sein Gedächtnis verliert. So weit, so gut.

Logan heißt eigentlich James und wir erfahren auch nicht, warum er sich nacher Logan nennen läßt. Und daß ist nur das auffälligeste Plothole. Es gibt noch mindestens 5 andere davon, oder Dinge, die ich einfach unlogisch finde - das kann daran liegen, daß sie einfach unlogisch sind, aber natürlich auch daran, daß sie logisch wären, hätte ich die entsprechenden Comicserien gelesen. Der Film hat auf jeden Fall keine Zeit, sie näher zu erklären. Sie hätten ihn eine halbe Stunde länger machen sollen, dann hätte er das Zeug dazu, richtig gut zu werden, denn sehr gute Ansätze sind durchaus vorhanden. Es mag sein, daß ich gnädiger mit ihm bin als mit X3, eben weil ich von der eigentlich Handlung keine Ahnung habe, aber das ist tatsächlich, was ich ihm am meisten vorhalte: es ist zu wenig. Das, was sie machen, machen sie gut, aber mehr wäre mehr gewesen. Sie tun auch nichts, was man hätte streichen können, ohne daß es dem Film geschadet hätte - außer Gambit. Dessen Auftritt ist komplett sinnlos und hätten sie ihn nicht gezeigt, hätten sie zehn Minuten mehr gehabt, um damit den Film zu verbessern.

Taylor Kitsch paßt vom Typ her in die Rolle und wirbelt seinen Stab ganz großartig. Hut ab, es sieht toll aus. Ansonsten ist seine Hintergrundgeschichte, daß er als Einziger von der Insel entkommen ist und Wolverine darum als Einziger hinbringen kann, ebenso unglaubwürdig und albern wie die Methode, mit der Wolverine dann da eindringt und Gambits Unterbrechung des Kampfes zwischen Wolverine und seinem Bruder. Außer natürlich, daß der Film zuende gewesen wäre, wenn er sich nicht eingemischt hätte.
Entweder, Gambit kriegt im nächsten Film mehr Screentime, die vor allem sinnvoll ist, oder ich hoffe sehr, daß er nicht mehr auftritt. Man bedenke bitte, daß ich vier Filme darauf warten mußte, um ihn zu sehen und jetzt lieber hätte, ich müßte weiter warten. ;)

Hugh Jackman und Liev Schreiber liefern ausgezeichnete Arbeit mit dem bißchen, was man ihnen gegeben hat. Mit mehr Zeit wäre mehr Entwicklung möglich gewesen und es hätte sich richtig gelohnt.

Warum Deadpool jetzt seinen eigenen Film bekommen muß, ist mir schleierhaft, und ich glaube, den will ich auch nicht sehen. Ich mochte ihn lieber, als er nur nervig und noch nicht unbesiegbar war. Filme über ständig redende, unbesiegbare Typen interessieren mich nicht.

Schön zu sehen war der junge Scott Summers. Es wird nichts daran ändern, was sie Cyclops in X3 angetan haben, aber trotzdem.

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