Wir wandern: Wo Bäche schwinden
Jun. 9th, 2019 12:13 pmWegnummer: Eifelspuren: Wo Bäche schwinden
Länge: 13 km (grob geschätzt)
Vom Kreis Euskirchen veranschlagte Dauer: keine Angabe
Gebrauchte Dauer: ca 3,5 Stunden
Startpunkt: Wanderparkplatz Lampertstal zwischen Dollendorf und Ripsdorf
Ja, das sind alles Schätzwerte, und das liegt vor allem daran, dass der Weg noch nicht fertig ist. Der Kreis Euskirchen ist gerade dabei, sein Wanderwegenetz zu überarbeiten, und "Wo Bäche schwinden" ist Teil dieser Neugestaltung. Wir hatten eine Karte für einen anderen Weg dabei, haben aber am Parkplatz die Schilder für den neuen gesehen, inklusive der Warnung, dass die Beschilderung noch nicht ganz fertig ist, und haben ihn unterwegs als Orientierung gewählt. Das heißt, wir sind ihn nicht komplett gegangen, eine Teilstrecke eines anderen Weges gegangen... darum alles Schätzwerte.
Wenn man von Dollendorf auf der schmalen Straße nach Ripsdorf fährt, führt sie ins Lampertstal hinunter. Man überquert eine winzige Brücke, unter der ein Bach sein sollte, wenn er genug Wasser hat, um da zu sein, und in der Kurve ist ein Abzweig zum Parkplatz. Dieser liegt etwa 200 m weiter am Waldrand, und vom Parkplatz muss man die 200 m dann auch wieder hinunter zur Straße und zurück über die Brücke. Hinter der Brücke geht es rechts auf den Wanderweg, und ab diesem Moment muss man sich eigentlich keine Sorgen mehr machen, denn wie gesagt, der Weg ist neu und die Schilder sind neu, und darum sind sie alle da und gut zu sehen.
Wenn man sich vorab informiert hat, welchem der neuen Wanderwege man folgen will, ist das alles kein Problem mehr.
Wir sind erst einmal "Wo Bäche schwinden" gefolgt. Der Weg führt durch das wunderschöne Lampertstal, das offen zwischen zwei bewaldeten Hängen liegt und mit einer einzigen langgestreckten Blumenwiese gefüllt ist. Gestern blühte es vor allem weiß und gelb, mit lilanen Tupfern dazwischen, aber je nach Jahreszeit sieht das sicher anders aus. Es gibt tolle Ausblicke durch das Tal und hin und wieder stehen einzelne Bäume auf der Wiese.
Der Weg selbst ist breit, gut befestigt und für den Großteil der Strecke ohne jede Steigung. Einfacher kann Wandern nicht sein.
Erst kurz vor Alendorf, nach etwas 5 km, steigt der Weg leicht an. Wir sind direkt am Ortseingang rechts abgebogen, auf den ebenfalls neuen Wanderweg "Toskana in der Eifel" - der heißt so, weil an dieser Stelle sehr viele Wacholderbüsche wachsen. Außerdem ist der Weg an dieser Stelle sehr steil und kaum mehr als ein schmaler Pfad, denn er führt die Rückseite des Alendorfer Kalvarienbergs hoch. Trittsicherheit ist unbedingt gefragt, und weil er grasbewachsen ist, kann das bei nassem Wetter sicher auch rutschig werden.
Oben angekommen wird man mit einem tollen Blick auf die Umgebung belohnt, gestern reichte die Sicht bis zur Nürburg und zur Hohen Acht. Dazwischen breiten sich bewaldete Hügel, Weiden mit Kühen, ein paar Felder und ein weiterer Hügel mit vielen Wacholderbüschen aus. Ein tolles Panorama.
Der Weg führt auf der anderen Seite den Kalvarienberg wieder hinunter, wir sind an dieser Stelle rechts abgebogen, auf einen unbeschilderten Weg, der zurück ins Lampertstal führte. Man kann aber auch weiter "Toskana in der Eifel" folgen, der Weg scheint ebenfalls wieder zurück ins Lampertstal zu führen, denn wir sind dort unten wieder auf ihn gestoßen. Beim Rückweg auf dem Weg, den wir gekommen sind - aber wir sind ihn nicht ganz zurück gegangen, denn wir sind wieder "Wo Bäche schwinden" gefolgt, der links den Berg hoch führte, in Richtung Ripsdorf.
Der Weg führt durch den Wald und dann zwischen Feldern hindurch bergauf nach Ripsdorf, ist hier wieder gut befestigt und breit, und wird kurz vor dem Ort zu einem asphaltierten Feldweg, der rechts abbiegt. Man bekommt noch einmal eine schöne Aussicht auf Eifler Kulturlandschaft, bevor der Weg nach einem Bogen auf einen grasbewachsenen Feldweg führt, der wiederum durch ein Wacholder- und Pinienwäldchen geht, in dem tatsächlich noch Orchideen blühten! Wir hatten ja gedacht, dass wir schon zu spät im Jahr für Orchideen sind... schöne Zugabe zu einem schönen Weg.
Am Ende des Hügels gibt es noch einmal einen Aussichtspunkt, der aber niedriger liegt als der auf dem Kalvarienberg, dann geht es steil bergab auf die Straße zwischen Dollendorf und Ripsdorf zu. Und hier haben wir nicht auf die Karte gesehen und uns darum entschieden, diese Straße entlang zurück zum Parkplatz zu gehen.
Im Grunde ist das kein Problem, denn die Straße ist kaum befahren und darum gut zu gehen, aber es wäre sicher schöner gewesen, weiter "Wo Bäche schwinden" zu folgen, denn der überquert die Straße und macht einen Bogen durch den Wald, geht also parallel zur Straße zum Parkplatz. Von der Länge tut sich das sicher nicht viel, aber Wald ist natürlich schöner - auch wenn die Straße durch ein hübsches abfallendes Tal führt und wie gesagt kaum befahren ist. Es war also keine schlechte Wahl.
Fazit: Tolle Wanderung mit schöner Landschaft und großartigen Ausblicken. Sehr abwechslungsreich, mal offen, mal im Wald und mit allen Schwierigkeitsstufen.
Wenn man den Kalvarienberg umgeht, also umrundet anstatt draufzusteigen, ist der gesamte Weg gut befestigt und leicht zu gehen.
Länge: 13 km (grob geschätzt)
Vom Kreis Euskirchen veranschlagte Dauer: keine Angabe
Gebrauchte Dauer: ca 3,5 Stunden
Startpunkt: Wanderparkplatz Lampertstal zwischen Dollendorf und Ripsdorf
Ja, das sind alles Schätzwerte, und das liegt vor allem daran, dass der Weg noch nicht fertig ist. Der Kreis Euskirchen ist gerade dabei, sein Wanderwegenetz zu überarbeiten, und "Wo Bäche schwinden" ist Teil dieser Neugestaltung. Wir hatten eine Karte für einen anderen Weg dabei, haben aber am Parkplatz die Schilder für den neuen gesehen, inklusive der Warnung, dass die Beschilderung noch nicht ganz fertig ist, und haben ihn unterwegs als Orientierung gewählt. Das heißt, wir sind ihn nicht komplett gegangen, eine Teilstrecke eines anderen Weges gegangen... darum alles Schätzwerte.
Wenn man von Dollendorf auf der schmalen Straße nach Ripsdorf fährt, führt sie ins Lampertstal hinunter. Man überquert eine winzige Brücke, unter der ein Bach sein sollte, wenn er genug Wasser hat, um da zu sein, und in der Kurve ist ein Abzweig zum Parkplatz. Dieser liegt etwa 200 m weiter am Waldrand, und vom Parkplatz muss man die 200 m dann auch wieder hinunter zur Straße und zurück über die Brücke. Hinter der Brücke geht es rechts auf den Wanderweg, und ab diesem Moment muss man sich eigentlich keine Sorgen mehr machen, denn wie gesagt, der Weg ist neu und die Schilder sind neu, und darum sind sie alle da und gut zu sehen.
Wenn man sich vorab informiert hat, welchem der neuen Wanderwege man folgen will, ist das alles kein Problem mehr.
Wir sind erst einmal "Wo Bäche schwinden" gefolgt. Der Weg führt durch das wunderschöne Lampertstal, das offen zwischen zwei bewaldeten Hängen liegt und mit einer einzigen langgestreckten Blumenwiese gefüllt ist. Gestern blühte es vor allem weiß und gelb, mit lilanen Tupfern dazwischen, aber je nach Jahreszeit sieht das sicher anders aus. Es gibt tolle Ausblicke durch das Tal und hin und wieder stehen einzelne Bäume auf der Wiese.
Der Weg selbst ist breit, gut befestigt und für den Großteil der Strecke ohne jede Steigung. Einfacher kann Wandern nicht sein.
Erst kurz vor Alendorf, nach etwas 5 km, steigt der Weg leicht an. Wir sind direkt am Ortseingang rechts abgebogen, auf den ebenfalls neuen Wanderweg "Toskana in der Eifel" - der heißt so, weil an dieser Stelle sehr viele Wacholderbüsche wachsen. Außerdem ist der Weg an dieser Stelle sehr steil und kaum mehr als ein schmaler Pfad, denn er führt die Rückseite des Alendorfer Kalvarienbergs hoch. Trittsicherheit ist unbedingt gefragt, und weil er grasbewachsen ist, kann das bei nassem Wetter sicher auch rutschig werden.
Oben angekommen wird man mit einem tollen Blick auf die Umgebung belohnt, gestern reichte die Sicht bis zur Nürburg und zur Hohen Acht. Dazwischen breiten sich bewaldete Hügel, Weiden mit Kühen, ein paar Felder und ein weiterer Hügel mit vielen Wacholderbüschen aus. Ein tolles Panorama.
Der Weg führt auf der anderen Seite den Kalvarienberg wieder hinunter, wir sind an dieser Stelle rechts abgebogen, auf einen unbeschilderten Weg, der zurück ins Lampertstal führte. Man kann aber auch weiter "Toskana in der Eifel" folgen, der Weg scheint ebenfalls wieder zurück ins Lampertstal zu führen, denn wir sind dort unten wieder auf ihn gestoßen. Beim Rückweg auf dem Weg, den wir gekommen sind - aber wir sind ihn nicht ganz zurück gegangen, denn wir sind wieder "Wo Bäche schwinden" gefolgt, der links den Berg hoch führte, in Richtung Ripsdorf.
Der Weg führt durch den Wald und dann zwischen Feldern hindurch bergauf nach Ripsdorf, ist hier wieder gut befestigt und breit, und wird kurz vor dem Ort zu einem asphaltierten Feldweg, der rechts abbiegt. Man bekommt noch einmal eine schöne Aussicht auf Eifler Kulturlandschaft, bevor der Weg nach einem Bogen auf einen grasbewachsenen Feldweg führt, der wiederum durch ein Wacholder- und Pinienwäldchen geht, in dem tatsächlich noch Orchideen blühten! Wir hatten ja gedacht, dass wir schon zu spät im Jahr für Orchideen sind... schöne Zugabe zu einem schönen Weg.
Am Ende des Hügels gibt es noch einmal einen Aussichtspunkt, der aber niedriger liegt als der auf dem Kalvarienberg, dann geht es steil bergab auf die Straße zwischen Dollendorf und Ripsdorf zu. Und hier haben wir nicht auf die Karte gesehen und uns darum entschieden, diese Straße entlang zurück zum Parkplatz zu gehen.
Im Grunde ist das kein Problem, denn die Straße ist kaum befahren und darum gut zu gehen, aber es wäre sicher schöner gewesen, weiter "Wo Bäche schwinden" zu folgen, denn der überquert die Straße und macht einen Bogen durch den Wald, geht also parallel zur Straße zum Parkplatz. Von der Länge tut sich das sicher nicht viel, aber Wald ist natürlich schöner - auch wenn die Straße durch ein hübsches abfallendes Tal führt und wie gesagt kaum befahren ist. Es war also keine schlechte Wahl.
Fazit: Tolle Wanderung mit schöner Landschaft und großartigen Ausblicken. Sehr abwechslungsreich, mal offen, mal im Wald und mit allen Schwierigkeitsstufen.
Wenn man den Kalvarienberg umgeht, also umrundet anstatt draufzusteigen, ist der gesamte Weg gut befestigt und leicht zu gehen.