Jun. 2nd, 2019

blauerfalke: (reisen)
Merseburg ist eine Stadt im Saalekreis, dessen Verwaltungssitz sie auch ist (Autokennzeichen SK). Sie hat in etwa 35 000 Einwohner, eine Hochschule und ein Dom-Schloss-Ensemble mit einer riesigen Orgel von Ladegast im Dom. Auch wenn das Langschiff des Doms mittlerweile gotisch ist, ist der Dom eine Station der Straße der Romanik. Merseburg liegt direkt an der Saale, und Dom und Schloss liegen in etwa auf der einzigen höheren Erhebung des Umkreises.

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blauerfalke: (wandern)
Wegnummer: 38
Länge: 5,5 km
Vom Eifelverein veranschlagte Dauer: 2 Stunden
Gebrauchte Dauer: 2 Stunden (aber ich bin das Odenbachtal [Nummer 18] noch mit gewandert)

Startpunkt: Rurtalbahn, Haltepunkt Blens

Der Blenser Panoramaweg startet eigentlich nicht am Haltepunkt der Bahn, sondern mitten im Ort, aber das Hinweisschild mit Karte hängt am Haltepunkt. Ich habe ein Foto davon gemacht und würde jedem raten, das auch zu tun. Das hilft stark bei der Orientierung.

Von der Bahn geht es die Straße in Richtung Ort, über die Rur und an der Kreuzung links. Diese Kreuzung ist der eigentliche Startpunkt, aber es gibt kein Schild, das ich erkennen konnte. Auf dem Plan war zu erkennen, dass es an der Kirche vorbeigeht, das ist ja immer eine gute Landmarke, und die ist dann auch nicht zu verfehlen. Hier gibt es dann auch Schilder.
An der Kirche vorbei, aus dem Ort durch die Felder in Richtung Hausen. Der Weg ist als Straße freigegeben und asphaltiert und führt nach Hausen. Er steigt leicht an und direkt vor Hausen fällt er stark ab. Er bietet schöne Aussichten auf das Rurtal rund um Blens.

Wenn man Hausen erreicht, liegt linker Hand ein Campingplatz. Hier muss man scharf rechts abbiegen, was ich mir anhand meines Fotos zusammenreime - es ist der einzige Weg nach rechts, ohne dass ich vorher über die Rur muss. Ein Schild fehlt völlig.
Dafür führt der Weg, jetzt nicht mehr asphaltiert, weiter durch das Rurtal, wieder mit schönem Blick auf Felder und die bewaldeten Hügel. Das Tal ist hier enger und weniger offen, aber nicht weniger schön.

Beim Erreichen des Waldes überrascht mich ein Trampelpfad nach rechts, der zwar markiert ist, aber die Markierung ist nicht mehr lesbar. Ich ziehe meine Wanderkarte zu Rate und stelle fest, dass der Panoramaweg noch eine ganze Weile der Sandsteinroute folgen wird, und deren Schild ist deutlich zu sehen und weist geradeaus. Ich halte mich also an die Sandsteinroute. Es beginnt, bergauf zu gehen.
Nach einer Weile geht es scharf rechts - darum vorhin die Verwirrung mit dem ersten Weg - der Weg wird hier zu einem schmalen Pfad und stellenweise auch steil. Belohnt wird man dafür mit einem wirklich schönen Wald und danach mit einem tollen Ausblick von oben auf das Stück des Rurtals, in dem der Wanderweg begann.
Der Weg trifft einen Feldweg und wendetet sich bergab zurück nach Blens.

Bei Erreichen des Ortes entscheide ich mich, den kurzen Abstecher auf den Odenbachtalweg zu machen, ein Rundweg von ca. 3 km Länge. Der Einstieg ist gut ausgeschildert, es geht bergauf durch den Wald, mit dem Bach unten in der Mitte des Tals, und ohne dass man viel von ihm sieht. Auch die Stelle, an der man den Bach überqueren muss, ist gut markiert, die Kreuzung danach hat wieder kein Schild für die 18. Nur für die 30, und das zeigt geradeaus vom Bach weg.
Das muss anhand der Karte falsch sein, also wende ich mich nach links und wandere am Waldrand entlang das Tal wieder hinunter. Hier ist der Weg offener und der Blick auf die Weiden entlang des Baches wirklich schön.

Der Weg endet genau da, wo er anfangen hat und ich kann die Nummer 38 wieder aufnehmen, nach Blens hinein und hinter dem Friedhof links in die andere Seite des Rurtals rund um Blens. Hier gehe ich wieder auf Asphalt und das ändert sich auch nur noch für ein kurzes Stück in der Mitte bis zum Ende des Weges. Der Weg geht erst am Wandrand entlang und dann durch Weiden und an der Rur zurück nach Blens zum Ausgangspunkt.

Gerade dieser letzte Teil ist beinahe eben und sehr leicht zu gehen. Auch ist er sehr gut ausgeschildert und nicht besonders lang, so dass er auch für einen kurzen Spaziergang ohne jede Vorbereitung sehr gut geeignet ist. Die Aussicht auf der ersten Hälfte Richtung Hausen ist dafür schöner.

Fazit: Schöner, zum größten Teil leicht zu wandernder Weg. Schöne Aussichten, Eifelflair, aber wegen dem Stück im Wald sollte man schon trittsicher sein.
blauerfalke: (wandern)
Wegnummer: 29
Länge: 5 km
Vom Eifelverein veranschlagte Dauer: 2 Stunden
Gebrauchte Dauer: etwas mehr als 1 Stunde

Startpunkt:Heimbach, Parkplatz "Über Rur"

Direkt hinter der Brücke "Über Rur" hängt die Wanderkarte mit Wegbeschreibung. Ich habe ein Foto davon gemacht, es aber nicht gebraucht. Der Weg war an jeder Ecke gut und sichtbar ausgeschildert.

Direkt von der Karte wendet man sich nach rechts. Am Waldrand hat man die Wahl, nach rechts oder nach links zu gehen, und in beide Richtungen zeigt ein Schild mit der Nummer 29. Das ist nicht verwunderlich, denn das ist der eigentliche Start des Rundwanderwegs.
Ich habe mich für links entschieden, und ich würde jedem raten, das auch zu tun. Der Weg geht um die Spitze des Meuchelbergs, und da muss man erstmal raufkommen. Beide Richtungen sind steil, aber die linke ist nicht ganz so steil wie die rechte. Außerdem ist der Weg auf dieser Seite zum größten Teil asphaltiert und wenn er das nicht mehr ist, so bleibt er immer ein breiter, gut befestigter Feldweg, der leicht zu gehen ist (sieht man halt von der Steigung ab).

Der Weg führt in einer großen Schleife mit einer scharfen Rechtskehre - gut ausgeschildert - den Berg hoch, dann über eine Fünfer-Kreuzung geradeaus und einmal um die Kuppe des Meuchelberges. Die Steigung ist stetig und flacht erst ab, wenn man oben ankommt. Die gesamte Strecke ist bewaldet, auch oben auf dem Berg, an zwei Stellen gibt es einen Aussichtspunkt mit Bank. Der erste hat auch eine Schutzhütte, einen tollen Blick auf Schwammenaul und den Rursee, und eine Möglichkeit, von hier auf einem steilen Pfad wieder abzusteigen.

Am Ende der Runde trifft der Weg kurz oberhalb der Fünfer-Kreuzung wieder auf den, den man hochgekommen ist. Hier ist das Schild etwas schwierig zu finden, aber alleine die Logik verrät ja schon, dass man rechts bergabgehen muss, wenn man die Runde um den Gipfel nicht noch einmal laufen will. Auf der Fünfer-Kreuzung geht es dann schräg links, wieder gut ausgeschildert, und der eigentliche Abstieg beginnt.

Das erste Stück ist breit und gut befestigt, aber sehr steil. Dann geht es rechts über den Friedhof, mit ein paar Treppenstufen, und dann einen sehr engen Pfad hinter und zwischen Gärten der Randbezirke von Heimbach bergab. Auch hier ist der Weg stellenweise sehr steil und er ist unbefestigt. Bei nassem Wetter könnte es also tatsächlich ratsam sein, andersherum zu wandern - das ist wahrscheinlich anstrengender, aber sicherer.

Am Ende trifft der Weg auf die Straße von Hasenfeld, es geht nach rechts bergab Richtung Rur, und da direkt vor der Brücke über einen schmalen Weg an der Hangkante entlang zurück zum Parkplatz. Dieser Teil ist sicherlich der malerischste der ganzen Route, mit den Felsen auf der einen und dem Wasser auf der anderen Seite.
Auch beim Abstieg ist die gesamte Strecke im Wald. Viel Sonne bekommt man auf dieser Wanderung also nicht ab.

Fazit: Bedingt empfehlenswert. Der Wald ist sehr schön, aber viel mehr als den schönen Wald gibt es nicht zu sehen. Der Ausblick auf Schwammenaul ist lohnend, und natürlich hat das Gefühl "Ich hab es geschafft, ich bin oben!" auch immer etwas für sich. Und zumindest für die Hälfte des Wegs, die ich hochgewandert bin und die Runde oben braucht man nicht besonders trittsicher zu sein. Es ist also eine gute Wahl für Wanderer, die zu einem Aussichtspunkt wollen, aber befestigte Wege dazu nicht verlassen möchten.
blauerfalke: (geschichten)
a LitRPG-Retelling, von Galen Wolf

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